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« Mai 2007 | Übersicht | Juli 2007 »
29
Jun
2.0 mal 2 plus etwas Ketchup…
gepostet von Urs Bucher am 29.06.2007 um 11:57

Ergibt das hier:
diehard40.jpg
„Jeppie ay eh, motherf@#°“bleibt mir da nur zu sagen. John McClane rettet wieder mal die Welt, seit gestern auch in der Schweizer Kinos.
Titel des Werks und Grund für diesen Post: „Die Hard 4.0“ [nicht etwa „Die Hard 4“]. Schon lustig, welchen Einfluss die durch „Web 2.0“ angerissene Durchnummerierungswelle [notabene zwingend mit einer Dezimalstelle] hat, auch Blockbuster-Filme werden nicht mehr verschont. Willkommen beim / im Mainstream.
Wobei sich ja immerhin ein Teil der Filmhandlung auch in der bösen, bösen online-Welt abspielt, was dann ja wieder zu der „n.0-Nummerierung“ passt. Aber die die richtig schönen Kawumm-Szenen [wie schiesst man einen Heliopter ab? Pistole, Kanone, Gewehr oder ähnliches – weit gefehlt, ein Auto tut’s auch. Göttlich.]

Und wenn wir schon gerade freitags, kurz vor dem Wochenende beim Entertainment sind; hier noch was sehr, sehr, sehr Erheiterndes: US-Frühstücksfernseh Moderatorin weigert sich, Paris Hiltons Freilassung zu kommentieren – manchmal beisst sich die Entertainment-Katze auch in den eigenen Schwanz [in der Annahme, dass die Szene nicht gestellt ist] – Sit back, relax and enjoy the show.

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27
Jun
Amazon S3, SQS und EC2
gepostet von Jürg Stuker am 27.06.2007 um 10:03

Ein spannender Vortrag von Tristan Woerth gestern am Webtuesday. Thema waren die Amazon Webservices S3, SQS und EC2. Diese bieten über sehr einfach (fast lächerlich einfache) Schnittstellen die folgenden Dienste für sehr wenig Geld:

> Datenspeicherung mit S3 aka "Amazon Simple Storage Service"
> Message Queuing mit SQS aka "Amazon Simple Queue Service"
> CPU-Leistung (Virtuelle Rechner) mit EC2 aka "Amazon Elastic Compute Cloud"

Anwendungszweck sind vor allem punktuelle Einsätze bei denen ich plötzlich (oder zyklisch) viel CPU, viel Speicher (inkl. http Downstream) oder viel Nachrichtenspeicherung benötige. Je nach Wunsch in rauhen Mengen. Interessant waren insb. auch Tristans Gedanken, dass damit eine neue Generation von Programmieren entsteht, die sich mit Parallelisierung befassen (weil erschwinglich) und dass sich Amazon damit am Arbeitsmarkt (wieder) ein Image als coole Tech-Firma gibt (und nicht nur "der Bücherhändler" ist).

Hier die Präsi von Tristan: Amazon Web Services: Power-Tools on a Micro-Budget [pdf, 400KB]

Und bald wahrscheinlich auch ein Video (zumindest filmte jemand).

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26
Jun
High noon auf dem Mobile-Kongress: WiFi?
gepostet von Dirk Ellerbrok am 26.06.2007 um 22:53

Während der letzten zwei Tage des IIR-Kongresses „Mobile Content & Services“ in Berlin wurde einiges gezeigt an Möglichkeiten, den Kunden zu mobilen Diensten zu locken, um via Datentarif für schönen Umsatz zu sorgen. Newsletter, Suche, E-Mail – insbesondere Google ist auf mobilen Startseiten der Provider häufig dabei.

Revenue, ein Wort dass man auf der Mobile Content & Services ziemlich häufig hört, während sich die Internetbranche, hier speziell Web2.0-Unternehmen, fragt, wie sie ihre Dienstleistung möglichst bald monetarisieren. Nun, mag das gleiche sein. :-)

Komischerweise reagiert die Branche dabei etwas zurückhaltend, wenn es um die Frage nach dem Erfolg der Dienstleistungen geht. Zwar ist Erotik wohl auch mobil sehr erfolgreich, über 60% des Content-Umsatzes sollen es sein. Doch gefragt nach dem Erfolg der übrigen Angebote wird gerne darauf verwiesen, dass der Dienst ja gerade erst seit kurzem live sei und man noch keine Daten habe. Tracking? Ja, kommt noch. Möchte unsereins eigentlich gar nicht glauben, dass da noch nichts geprüft wird. Da plaudert einfach niemand aus dem Nähkästchen; der Wettbewerb in der Branche muss hart sein.

Wie wir gestern schon erfahren haben, ist das Content-Modell der Internetbranche ja angeblich nicht gerade der Heilsbringer und sollte besser nicht einfach so kopiert werden. Um so schöner, wenn heute mobile Lösungen präsentiert werden, die wirklich gut aussehen und zum Beispiel eine Community oder Bildersammlung auf die mobile Plattform heben.

Der zweite Kongresstag hätte also entspannt enden können, wenn nicht eine Frage aus dem Publikum genau hier angesetzt hätte: Also nun doch einfach eine mobile Kopie von schon vorhandenen Internet-Dienstleistungen anbieten? Warum soll denn der Kunde für die mobile Kopie extra zahlen wollen, wenn er das Original schon seit Jahren wesentlich günstiger im Internet nutzt? Und wo wir schon dabei sind: Wird WiFi nicht sowieso dafür sorgen, dass der Kunde die gewohnten Internetdienste genauso mobil nutzen wird wie er es zurzeit mit dem PC gewohnt ist? Die Hardware sei ja nun schon am Start.

Betretenes Schweigen von Moderation und Referenten, eindeutig zu lang. Nach Erklärungsversuchen à la „wenn Sie schon bei flickr und XING sind, dann sind Sie halt nicht die Zielgruppe“ kommt wenigstens in Bezug auf WiFi eine etwas ehrlichere Antwort: „Diese Frage stellen wir uns einfach nicht“.

Da darf man gespannt sein, was in einem Jahr Thema sein wird. Ich habe da so eine leise Ahnung...

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25
Jun
Mobile Content & Services: Bad Guy Internet
gepostet von Dirk Ellerbrok am 25.06.2007 um 17:23

Sehr zugespitzter Vortrag von Andrew Bud, Vorstandsvorsitzender von mBlox auf dem Kongress Mobile Content & Services, wo es morgen auch einen Vortrag von namics geben wird (von Martin Widmer, Präsentation gibt es hier).

Kernaussage: Warum eigentlich soll „das Internet“ der Mobilbranche vorschreiben bzw. glauben machen, dass auch im Mobile-Bereich in Zukunft alles für lau zu haben sei? Was glauben die eigentlich, wer sie sind?

Ja wer denn? Gereicht wird eine Statistik:

mblox.jpg

Links „das Internet“, rechts „Mobile“, mit 7x mehr Umsatz. Well, who is calling the shots?

Content ist for free im Netz, das ist das Problem des „Internet“. Die Kosten für die technische Bereitstellung sind mittlerweile minimal, so dass die Internetprovider halt nicht mehr viel verdienen. Selber schuld.

„Mobile“ dagegen steht noch gut da und macht noch guten Umsatz. Andrews Warnung: Nicht den gleichen Fehler machen wie die Internetprovider, die allzu leichtfertig die Zugangspreise gesenkt haben und nun Probleme mit dem Verkauf von Content haben. Die Zukunft wird mobil sein und die Internetbranche hätte es allzu gerne, dass die Mobile-Provider den gleichen Fehler machten wie die des Internets.

Allerdings räumt er ein, dass die Preismodelle der Mobilanbieter zurzeit auch nicht unbedingt verständlich sind. Hochgerechnet macht z.B. eine SMS noch immer sehr viel des Umsatzes aus, wenn man bedenkt, wie viel das bisschen Data kostet. Erheblich interessantere Dienstleistungen, wie zum Beispiel eine Suche oder E-Mail, die über den normalen Datentarif läuft, ist vergleichsweise günstiger.

Auch der Bezug von z.B. MP3s sollte eindeutiger geregelt sein. Kosten fürs Liefern, die zurzeit extra fällig werden, sollten nicht vom Vertrag des Käufers abhängig sein, sondern von vornherein im Preis eingerechnet werden.

Auf eines geht Bud allerdings nicht ein: den Wettbewerb. Bad Guy ist nämlich nicht wirklich das Internet, sondern eigentlich der Wettbewerber, der seinen Tarif senkt.

Wovon ich zum Beispiel hier im Tagungshotel weit entfernt bin: Hier gibt es nur Wlan von Vodafone und O2 – für satte 4 Euro die halbe Stunde.

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21
Jun
Update für Google Analytics
gepostet von Philipp Ebneter am 21.06.2007 um 18:26

Es ist ja nun doch schon etwas länger als einen Monat her, als Google die neue Version von Google Analytics freigegeben hat.

Diejenigen, die sich noch nicht an die neue Oberfläche gewöhnen mochten, konnten parallel dazu noch die alte Variante verwenden. Vermutlich auch weil die alte Version nun bald (mitte Juli) abgeschaltet werden soll, hat Google nochmals nachgelegt und einige Verbesserungen integriert.
Zwei Änderungen finde ich besonders wichtig:


  • Viele "Visit"-bezogene Auswertungen (Visits, Page Views, Time On Site, ...) kann man nun auch wieder im Tagesverlauf betrachten.
  • Überall dort, wo in den Reports externe Links vorkommen (z.B. bei Top Content oder Referring Sites) ist nun ein Icon integriert, das direkt auf die entsprechende Seite im Internet verlinkt. So kommt man ganz bequem zur betroffenen Seite. Aber Vorsicht: Wer die URL für das Reporting mittels Filtern in Google Analytics umschreibt (z.B. damit die Statistik besser lesbar wird) hat leider Pech gehabt - die Links zeigen in diesen Fällen and den falschen, weil nicht vorhandenen Ort.

Was ich hingegen immer noch vermisse ist eine Möglichkeit, die Darstellung der grossen Grafik, die meistens oben auf der Seite angezeigt wird, zu beeinflussen - im Moment zeigt sie stur einen gesamten Monat an, auch wenn man sich nur für eine bestimmte Woche interessiert.
darstellung_zeitachse.PNG


Alles in allem dürften nun nur noch wenige die alte Oberfläche vermissen, doch die Arbeit geht Google noch nicht aus. Ich hoffe sie überarbeiten als nächstes die Konfiguration und integrieren mehr Eingabehilfen und Tests. Denn beim Einrichten eines Analytic-Profils kommt man um das Studium der Onlinehilfe oft nicht herum.

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21
Jun
Den Internetverkehr weltweit messen
gepostet von Jürg Stuker am 21.06.2007 um 15:14

Ein interessantes Projekt welches die Verbindungen zwischen einzelnen Rechnern im Internet misst. Auf den ersten Blick meint man das gäbe es schon, beispielsweise mit dem CAIDA-Projekt, aber die aktuelle Studie ist die einzige welche ab einzelnen Rechnern tatsächlich misst. Alle anderen haben bis anhin Strukturinformationen und/oder Router-Konfigurationen angeschaut.

Bei DIMES installieren (aktuell 12829 Clients) mittels traceroute gewählte Verbindungen zwischen Rechnern. Diese Daten werden dann verarbeitet, beispielsweise auf einem MashUp mit einer Google Map.

Ansicht der genannten Karte mit den Clients als Messpunkte und den Verbindungen als Linien

Erste interessante Erkenntnisse finden sich vor allem im Bereich der PeerToPeer-Kommunikation (welche in der Schweiz aufgrund des Routings bei der xDSL-Infrastruktur von Swisscom ziemlich schlecht funktioniert) und im Bezug auf die Stabilität des Internets bei einem simulierten Ausfall zentraler Komponenten.

Das Set der Messdaten ist öffentlich und somit sind viele weitere Anwendungen denkbar. So beispielsweise der 4D Visualizer (inkl. Veränderung über Zeit).

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20
Jun
Lotus Notes 8 (Beta 3)
gepostet von Roger Zirn am 20.06.2007 um 19:05

Es ist doch bald einen Monat vergangen, seit die Beta 3 von Lotus Notes/Domino 8 verfügbar ist. Zeit für einen kleinen Bericht über den Standard Client und wie er sich heute präsentiert.
Generell kann gesagt werden, IBM's Anstrengungen, einen Client (basierend auf "Open-Source Java-based Platform") als Drehscheibe für die täglichen Arbeiten bereitzustellen, scheint dem Ziel immer näher zu kommen. Nebst dem Lotus Notes Client wurden gleich noch drei "Productivity Editors" mitgeliefert, welche erstmals mit dem IBM Workplace Managed Client mitgeliefert wurden. Es handelt sich dabei um Dokument-, Tabellenkalkulation- und Präsentationseditoren, welche das Open Document Format unterstützen und als Alternative zu Microsoft Office verwendet werden können.

Das Startbild weist bereits darauf hin, dass der Client Eclipse und somit Java basiert ist. Konkret gesagt, Lotus Notes 8 basiert auf Lotus Expeditor, IBM's universelle "managed-client" Software, welche wiederum Eclipse basiert ist. Schon beim Starten von Lotus Notes 8 wird Eclipse spürbar, es dauert "etwas" länger bis der Client geladen ist...(natürlich ist auch noch viel Debug-Code drin). Aber auf den ersten Blick wird klar, dass sich das Warten lohnt. Das Client-UI wurde komplett überarbeitet (wurde ja schon lange verlangt) und sieht sehr vielversprechend aus. Wir werden folgend nur einige "Handverlesene" Änderungen aufzeigen, da die Liste zu gross ist um jedes Detail zu erläutern.

Home
Anhand der Einstiegseite merkt man schnell, dass da was passiert ist...

... 7.0.2:
lnb3-home-old.png

... 8:
home-new.jpg

Menu- und Buttons
Sofort fällt einem der "Open"-Button auf, wo sich zentral verschiedene Aktionen ausführen lassen wie z.B. Zugriff auf die Bookmarks, History, Applications, etc..
lnb3-open-button.png

Bleiben wir noch einen Moment beim Menu. Wer kennt es nicht: "File - Database - (etc.)". "Database" wurde jetzt in "Application" umbenannt.
lnb3-application-menu.png

Bei einigen offenen Applikationen/Dokumente kann bald einmal der Überblick verloren gehen. Dazu gibt es die Möglichkeit, offene Objekte zu gruppieren...
lnb3-docgroup.png

...oder über die Funktion Thumbnails das Objekt wieder zu finden.
lnb3-thumbnail.png

Mail
Mail, Kalender und Kontakte sind neben dem generellem Client-Framework komplett überarbeitet worden, sowohl das UI als auch die Funktionen.
lnb3-inbox.png
Ausführlichere Informationen (in Englisch) gibt es in den developerWorks.

Ein interessantes Feature ist die Thread-Funktion. Wenn in einer Zeile vor dem Subject ein Collapse-Icon erscheint, hat es mehrere Dokumente zum Mail.
lnb3-thread1.png
Ein Klick darauf öffnet den ganzen Thread. So sieht man alle zugehörigen Mails.
lnb3-thread2.png
Ein weiterer Klick in die Statuszeile markiert den ganzen Thread.
lnb3-thread3.png
Jetzt nur noch in einen Folder verschieben, löschen, oder...

Was länge währt...... eine Funktion wurde endlich eingebaut, die schon seit Jahren auf der Wunschliste stand (vorallem von ehem. Host-Mail Benutzern, z.B. MEMO...). Ein bereits versandtes Mail kann wieder zurückgeholt werden, sofern es nicht bereits gelesen wurde. Bedingt aber, wie für weitere Server-basierte Funktionen, einen Lotus Domino 8 Server.

Kalender
So präsentiert sich der Kalender:
lnb3-calendar.png
Es kann eingestellt werden, ob Meeting-Einladungen als "Ghosted" sichtbar sein sollen, auch wenn diese noch nicht beantwortet wurden. Sehr nützlich um den Überblick zu haben.

Preview
Lässt sich entweder so...
lnb3-preview-bottom.png
...oder so platzieren.
lnb3-preview-side.png

Sidebar
Die Sidebar ist der ideale Ort um Plug-Ins zu nutzen. Installierte Plug-Ins sind z.B. Sametime, Activities (ideal im Zusammenhang mit Lotus Connections) oder RSS-Reader. Die Feeds können sehr einfach verwaltet und gelesen werden.
lnb3-feeds.png

Preferences
Und wo werden jetzt alle die Einstellungen verwaltet? Denken wir an Sametime, Notes Client, Mail, Toolbar, etc. Die Preferences wurden alle (mit Ausnahme der Out Of Office) in einem Dialog zusammengefasst (Eclipse sei Dank...).
lnb3-preferences.png

Fazit
Es sieht wirklich so aus als ob es IBM/Lotus verstanden hat, was wir wirklich brauchen. Einen Client der auf offenen Standards basiert, via Plug-Ins eigene (Nicht-Notes) Applikationen implementieren lässt, Funktionen so einbaut wie wir Benutzer sie verwenden wollen, unsere Investitionen schützt indem die bestehenden Notes Applikationen weiterhin unterstützt werden.

...und totgesagte leben länger... ;-)

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20
Jun
Was ist Barrierefreiheit? - ein ALT-Attribut erklärt es
gepostet von Luzia Hafen am 20.06.2007 um 15:15

Falls jemand noch nicht wissen sollte wie sich Barrierefreiheit visualisieren lässt, der schaue sich das ALT-Attribut eines namhaften deutschen Küchengeräte Herstellers an, der mit einem speziellen Link eine barrierefreie Zusatzpräsenz anbietet:

Für die bessere Lesbarkeit noch als Plain-Text: Bild symbolisiert Barrierefreiheit, in dem ein Mädchen über die Mauer schaut, andere Personen drehen uns den Rücken zu.

Hätten Sie gedacht, dass das Barrierefreiheit ist? Ich war mir dessen bis jetzt unklar....

PS: Ein DANKE an meinen Kunden von der Zürcher Kantonalbank, der mich auf dieses exzellente Beispiele zum Thema Sinn und Unsinn von ALT-Attributen hingewiesen hat.

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20
Jun
Mobile Web 2.0 - wer hat's erfunden?
gepostet von am 20.06.2007 um 14:32

Langsam pfeiffen es nicht mal mehr die Spätzen von den Dächern. Das mobile Web 2.0 hat sich etabliert. Oder soll ich besser sagen, das Web 2.0 wird mobil? In der Tat kommen nicht viele Innovationen aus der Telekom-Industrie.

Zuerst aber mal zu den Web 2.0 Firmen, die mobil werden. Es sind dies Yahoo, Google, Microsoft, Youtube, Skype, Orb und andere. Keiner stellt sich die Frage, ob diese Dienste auch mobil genutzt werden. Ein Indikator für die Entwicklung, ist ie steigende Nutzung von browserbasierten Diensten. In den UK waren es im März 2007 bereits 15.52 mio Benutzer auf Monatsbasis. Dies entspricht, je nach Interpretation einer Durchdringung von 25 - 30% der der aktiven Benutzer.

Auch die Browserhersteller haben nochmal einen Gang höher geschaltet. Opera hat eine neue Mini-Variante in einer Beta-Version publiziert (Opera Mini 4 Beta). Microsoft hat einen mobilen Browser mit dem Namen Deepfish in der Entwicklung und Nokia hat den mobilen Smart Phone Browser auf Basis der Safari-Browser-Engine bei den zahlreichen neuen Mobiltelefonen vorinstalliert.

Was macht nun aber die Telekomindustrie? Auf jeden Fall kann man sagen, dass nun langsam "schlaue" Browser installiert sind, die es ermöglichen ein breites Angebot an Diensten zu nutzen. Auf der anderen Seite versuchen Platzhirsche, wie Nokia Anwendungen und Funktionen auf dem Markt zu pushen, die es der Internet-Industrie ermöglichen soll, in die mobile Welt einzusteigen (oder doch ihre Geräte besser zu verkaufen?). Einige Beispiele sind die Such - und Mapping-Software von Nokia oder die Nokia Widgets. Bis jetzt wurden solche Anwendungen noch kein Renner.

Es sind vielmehr die Internet-Firmen, die zum Treiber der mobilen Nutzung werden. Dies haben die Mobilfunkkonzerne auch herausgefunden und werben nun mit den einschlägigen Brands. T-Mobile wirbt mit dem "web'n'walk" Tarif und E-Bay. 3 Wirbt mit dem X-Series-Tarif mit Skype, E-Bay, Yahoo, Google und anderen. Die Telekoms möchten also mit dabei sein, wenn die Nutzerbasis sich verbreitert. Jedoch ist der mobile Internet-Zoo immer noch tariflich von den wilden Tieren im Internet draussen durch Tarife-Pakete abgegrenzt.

Wer hat's nun erfunden? Niemand; es gibt alles schon. Na dann; viel Spass im mobilen Web 2.0 Zoo!

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20
Jun
Fussangeln 2.0 - Technische Herausforderungen bei der Interaktivität
gepostet von Luzia Hafen am 20.06.2007 um 14:15

Leider ohne Jürg Stuker (er ist auf dem Weg zwischen Basel und Freiburg in Stellwerkstörungen verloren gegangen) habe ich heute einen Vortrag mit dem Thema "Fussangeln 2.0 - Technische Herausforderungen bei der Interaktivität im "neuen" Web am 6. Kongress Barrierefreies e-Government gehalten. Der Kongress Barrierefreies E-Government wird vom ZGDV (Zentrum für Graphische Datenverarbeitung) in Kooperation mit WEB for ALL am Fraunhofer Institut durchgeführt.

Hier ein Übersicht über die Beiträge:
- Barrieren im Web 1.0 und 2.0
Anna Courtpozanis & Brigitte Luckhardt
WEB for ALL
- Barrierefreiheit 2.0: Behinderung ist die mangelnde Fähigkeit, mit schlechtem Design umgehen zu können
Tomas Caspers
freier Berater
- Fussangeln 2.0 - Technische Herausforderungen bei der Interaktvität im "neuen" Web
Luzia Hafen
namics ag
- Accessible Rich Internet Applications (ARIA) - Ein neuer Standard des W3C zur Barrierefreiheit von Web 2.0 Anwendungen
Dr. Gottfried Zimmermann
Access Technologies Group
- Barrierefreiheit und TYPO3
Andreas Storch
+ sinngemaess GbR
- Virtueller Hürdenlauf - AJAX und Co. auf dem Prüfstand
Ansgar Hein
anatom5 perception marketing
- Barrierefreies Internet mit Papoo
Carsten Euwens
Papoo Software
- Südwestrundfunk SWR baut Web-Barrieren ab
Rainer Schlegel
agentur 52eins
- Warum Gehörlose Menschen in besonderer Weise vom Web 2.0 profitieren
Arne Ohlsen, enteraktiv Gesellschaft für barrierefreie IT-Lösungen mbH
Ralph Raule, Gebärdenwerk
- AJAX-Formulare im Bürger-Service: Komfortabel UND barrierefrei?
Jan Schwate
freier Berater

Mein Vortrag geht auf die Probleme ein, die beim Einsatz von AJAX auftreten können. Gleichzeitig werden Zwischenlösungen präsentiert und ein Ausblick geboten, wie sich Barrierefreiheit und AJAX miteinander kombinieren lassen. Ein Exkurs geht zum Schluss auch auf den Einsatz von Flash und PDFs ein.

Download Vortrag "Fussangeln 2.0 - Technische Herausforderungen bei der Interaktivität im "neuen" Web" [pdf, 351 KB]

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20
Jun
Search Analytics - Kennzahlen um den Index (Teil 3)
gepostet von Jürg Stuker am 20.06.2007 um 10:10

Letzter Teil einer Serie über Kennzahlen der Suche. Ziel ist es, die Qualität der (Volltext)suche zu messen und somit faktenbasiert zu verbessern. Also keine emotionalen Diskussionen darüber, wie die Trefferliste rangiert (...das ist sowieso subjektiv...), aber eine Messung. Die Serie ist Teil der Der online Erfolgsmessung: Web Analytics und unserer Arbeiten zur Informationssuche allgemein: Information Retrieval. Die zwei Posts bis jetzt:

> Kennzahlen um die Trefferliste
> Kennzahlen um die Query

Und nun der Index. Der Index ist die (technische) Datenstruktur, welche die auffindbaren Elemente enthält. Wichtige Aspekte sind dessen Vollständigkeit (sind alle gewünschten Elemente darin verfügbar?), die Aktualität (ist der Index synchron mit den originären Datenquellen?) und dessen Mächtigkeit (welche Funktionen bietet der Index an wie beispielsweise die Suche nach Phrasen oder die Evaluation von Wortabständen?). Aber bei der Suchanalyse bitte nur das messen, was wirklich auch angepackt d.h. verändert wird. Daher schlage ich nur eine Kennzahlen vor:

1) Anzahl suchbare Elemente.

zu 1) Sie wissen wie viele Seiten ihr Angebot hat. Stimmt diese Zahl mit dem Suchindex überein? Einfach, aber einige Fragen gilt es zu klären so wie: Gibt es unterschiedliche Ansichten des selben Inhaltes beispielsweise eine Druckansicht jeder Seite? In die Suche gehört nur eine der Repräsentationen (da es sich bei der anderen faktisch um ein Duplikat handelt). Oder: Wie werden Seiten gehandhabt, welche mehrere binäre Dokumente "drauf haben" (insb. PDF)? Normalerweise gibt es pro PDF einen Indexeintrag (konvertiert nach HTML , mit einer eigenen URL) und zudem noch einen Eintrag für die Verteilerseite selbst, da dort hoffentlich auch ein paar nützliche Informationen untergebracht sind.

Wenn die Kennzahl plötzlich sinkt? Es mag einen echten Grund geben, so beispielsweise wurden Seiten der Präsenz deaktiviert und gehören somit raus aus dem Index. Häufiger sind aber Berechtigungsprobleme weil plötzlich etwas in der Konfiguration geändert wurde oder andere technische Probleme wie die Erreichbarkeit einer der Quellen o.ä. Oder auch sehr beliebt Template-/HTML-Änderungen nach denen der Crawler die Links nicht mehr erkennt (JavaScript und Flash lässt grüssen).

Wenn die Kennzahl plötzlich steigt? Klar: Sie haben neue Inhalte publiziert ;-) Auch beliebt sind sogenannte "Crawler-Traps" d.h. der Crawler indexiert denselben Inhalt mehrfach oder gar endlos. Grund sind meist technische Änderungen insb. an der ULR (z.B. Session IDs) oder an der Serverkonfiguration.

Somit wünsche ich Ihnen alle Verbesserungen bei Ihrer Suche. Es lohnt sich die Zahlen anzukucken!

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20
Jun
Lesen Sie Firmen Weblog (Corporate Blogs)...
gepostet von Jürg Stuker am 20.06.2007 um 07:59

...z.B. blog.namics.com ;-)

Dann wäre es sehr nett, wenn Sie zwei Studenten der Universität Fribourg bei Ihrer Masterarbeit helfen würden. Es ist eine Untersuchung zum Thema Rezipienten von Corporate Blogs und "ihr Job" wäre ein online Fragebogen, der ca. 10 Minuten Zeit benötigt.

>> http://questions.netq.ch/nq.cfm?q=20c3baaf-3048-7492-a33d-3b96c719d6f6

Danke im Namen von Domink Schneider [dominik.schneider(ät)unifr.ch] und Mathias Tanner [mathias.tanner(ät)unifr.ch].

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19
Jun
Business im Web 2.0 – Blase oder Realität? [Vortrag]
gepostet von Jürg Stuker am 19.06.2007 um 09:42

Heute Abend spreche ich im Rahmen der Veranstaltung "Web 2.0 und AJAX - das Internet wird erwachsen!" organisiert von SwissICT.

Christoph Schuler von Ergon packt mit "Technische und Sicherheitsaspekte von AJAX" die technische Aspekte an und ich die Frage, was Web 2.0 dem Geschäft nützen soll. Meine Essenz für heute Abend ist der folgende Versuch eines Fazit:

> Geschwindigkeit ist ein zunehmend wichtiger Erfolgsfaktor in Teilaspekten des „Business“. Entschleunigung ist nicht in Sicht.

> Vernetzung von Menschen online schafft Vertrauen. Autoritäre Kommunikation und/oder Organisation wird entmachtet.

> Über Sichtbarkeit im Web entscheidet nicht nur Geld. Suche gewinnt an Wichtigkeit und Relevanz wird demokratischer.

> Völlig neue Geschäftsmodelle sind möglich. Kleine können gross wirken (werden?) und Grosse plötzlich klein.

Hier die Präsentation: Business im Web 2.0 – Blase oder Realität? [pdf, 3.6MB]

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19
Jun
How Many Ways Can You Spell?
gepostet von Jürg Stuker am 19.06.2007 um 00:28

Dieselbe Sachen unterschiedlich schreiben, so beispielsweise die 37 (korrekten) Varianten von Muammar al-Qaddafi (oder so ähnlich). Und dann meine eigenen Tippfehler, bei denen ich mich mich immer wieder frage, wie ich sie überlesen kann ;-)

Im American Scientist geht Brian Hayes wissenschaftlich zur Sache und die Antwort lautet: 1,300,925,111,156,286,160,896. Die Frage dazu: Wie viele Arten kann ich "Viagra" (falsch) schreiben, so dass ein Mensch das Wort erkennt, der Spam-Filter aber (mutmasslich nicht). Dieses Ausführung inklusive einer zeitlichen Übersicht bezüglich des Auftretens. So sehe ich spontan dass die "1" anstelle der "l" hoch im Kurs steht.

Übersicht über Häufigkeiten und Schreibweisen von Viagra entlang der Zeit

Ein spannender Artikel der zu denken gibt, was Spam-Software so alles leisten muss...

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16
Jun
Larry, Sergey, aufstehen...
gepostet von Jürg Stuker am 16.06.2007 um 08:35

Aus der beliebten Serie bemerkenswerter Fehlermeldungen.

Beim Aufruf von Google Mail: The requested URL /mail/ was not found on this server.

Der Server (!!) antwortet, aber die Standard-URL (von Mail Notifier) kennt er nicht.

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14
Jun
Mapping Trends [Vortrag]
gepostet von Jürg Stuker am 14.06.2007 um 17:30

Cédric Hüsler, CTO von local.ch bringt eine Zusammenfassung der Mapping-Konferenz Where 2.0 in San Jose.

Interessant sei vor allem, dass Standards plötzlich bottom-up entstehen... in einem ersten Schritt also chaotisch. Und das in einer Branche (Karten), die schon sehr lange besteht. Mit einer Stack-Sicht zeigt Cédric die relevanten technischen Standards im Geo Web Bereich.

Cédrics Geo Web Stack

Als Beispiele für Sites, die sich Geodaten bedienen, welche in Webinhalten eingebettet sind, zeigt Cédric die Geopositionierung von http://www.flickr.com/map/ und eine Echtzeitdarstellung neu entstandener und geocodierter Bilder bei http://flickrvision.com/ (ein Projekt von Yahoo Research).

Als weiteres Beispiel ein geocodierter (regionaler) News-Dienst (der vor allem in den USA funktioniert): http://www.topix.com/. Eine spannende Variation davon ist Brooklyn Buzz Online. Eine historische Übersicht der News-Berichterstattung (in New York) geocodiert und aufgeteilt nach Blog und traditionelle Medien.

Screenshot Brooklyn Buzz Online

Auch noch ein sehr nettes privates Beispiel ist Cédric Island Urlaub in Form von Rundumbildern, welche er zur Ansicht der mit Google Tools auf über Google Map platziert hat.

Spannend ist auch eine Art Wikipedia der Karten: http://www.openstreetmap.org/. Vergleichbar ein OpenSource Projekt aus Indien, wo der Staat keine gute Karten macht also die Community sich in's Zeug legt. Beispielsweise in Mumbai: http://mumbai.freemap.in/.

Sehr ähnlich wie Google Street View ist das neue Projekt Every Scape welches mich in der Rundumansicht, im Stil einer Stadtrundfahrt, rumführt.

Und noch ein paar andere Beispiele. Speziell interessant ist trulia hindsight. Dabei werden Episoden historischer Statistikdaten (zum Wohnungs- und Baumarkt) sehr schön über die Zeit visualisiert.

Screenshot von trulia hindsight

Noch hinter einem Login ist eine neuartiger 3D Versuch eines "Gelben Seiten Telefonbuchs" bei der Firma UpNext... evt. rüct Cédi ja ein Login raus ;-)


Und hier alle Präsi(s) als Download.

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14
Jun
Technologie-Trends für Mobile Mapping und LBS Dienste [Vortrag]
gepostet von Jürg Stuker am 14.06.2007 um 16:57

Martin Widmer würzt nun Mobile dazu. Einige Statistiken über Geräte, Gerätetypen und deren Funktionen sowie die Möglichkeiten der Lokalisierung. Präferiert ist GPS (Satellitennavigation ist in immer mehr der Geräte integriert). In 2-3 Jahren, so die Schätzung, haben 50% aller Handie GPS drin.

Doch auch ohne diese Funktion können die Netzanbieter mittels Triangulation auf einige Meter genau lokalisieren. Diese Daten bleiben zur Zeit noch bei den Netzbetreibern, aber die Beispiele zeigen dass die Grenzen dünn sind.

Da Martin sehr viel Informationen auf den Bildern in der Präsi hat, komme ich kaum nach mit schreiben: Zellgrössen, Assisted GPS, GMLC (Gateway Mobile Location Center), IMS – SIP - LBSMobile Java (J2ME) uff... und nun noch Beispiele http://gps.ask.com, Smart2go von Nokia, Where.com...

Darf ich bitte auf das PDF verweisen (denn schon spricht Cédric)...


Und hier alle Präsi(s) als Download.

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14
Jun
Ihre 3D-Filiale in Google Earth [Vortrag]
gepostet von Jürg Stuker am 14.06.2007 um 16:40

Sodeli... Marco Zuber baut und ein 3D Haus. Als Beispiel dient Google Earth.

So richtig neu bei Google Earth ist, dass die dritte Dimension (Höhenmasse) dazukommen. Als eindrückliches Beispiel das aus Satellitenbildern gerechnete 3D Bild der Jungfrau in Google Earth.

Die Jungrau in Google Earh 2D und 3D

Und nun ein paar Beispiele, wie man Zeit in Google Earth (eher spielerisch) verbringen kann (vgl. Präsi). Als witziges Beispiel die Mischung mit hochauflösenden Bildern an Beispiel der Elefanten.

Weiter geht es mit der Platzierung zusätzlicher 3D-Elemente auf den Karten (beispielsweise von namics erstelt) in Google Earth. Dazu muss im Earth Client eine Erweiterung installiert werden (inkl. einem Video zur Erklärung). Beispiels sind die ETH Zürich, der Kommenzbank (D), das Bundeshaus, das noch nicht gebaute (zukünftige) Hardturm-Stadion in Zürich oder der Hauptbahnhof. Letztere Beispiele stammen alle aus der Community...

Bild von Google Earth und den auf den Satellitenbild platzierten Hauptbanhof

Nun gibt es eine Schritt für Schritt Demo, in welcher Marco das Gebäude in welchem der Vortrag stattfindet kurzerhand mit Sketchup nachbaut (so ähnlich wie bei einer Kochsendung mit der fertigen Speise im Backofen). Sketchup ist übrigens ein 3D-Zeichenprogram von Google (private Bemerkung: Geniale Nutzerführung, unsere 10 jährige Tochter baut noch 15 Minuten Einführung Städte damit). Die Demo kann ich nicht wirklich mitschreiben, aber Marco könnte diese ja mal als Video auf YouTube stellen ;-)


Und hier alle Präsi(s) als Download.

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14
Jun
Die technischen Aspekte von Mapping-Lösungen [Vortrag]
gepostet von Jürg Stuker am 14.06.2007 um 15:17

Ansage: Das wird kein Hardcore-Technik. Also sind wir gespannt.

Eine erste interessante Übersicht sind die verschiedenen Quellen für Daten (Karten und Geocodierung), die Server (GIS-Systeme) etc. für alle zum nachschauen.

Pyramide, welche die Schichten einer Geoanwendung zusammen mit den grossen Anbietern

Nun kommt eine Schilderung, welche einzelnen Schritte (Requests) zwischen einer Website und einem Webserver bei einem MashUp hin- und hergehen. Eine der wichtigen Fragen ist: Wie komme ich zu den Geokoordinaten?

Für wenige Adresse beispielsweise von Hand im Webbrowser mittels www.multimap.com.

Ein möglicher Dienst für eine höhere Anzahl von Adressen ist ein Webservice bei Google. Der Request hat eine Adresse im Query-String drin und die Response ist eine KML-Datei/-XML (Keyhole Markup Language).

Das letzte Beispiel ist eine Batch-Codierung von Geodaten gezeigt am Endoxon API (Projekt Blue, gehört heute zu Google). Interessant dabei die die Nutzung von RSS (GeoRSS) zur Codierung der Daten. Nachteil: Daten sind beim Map-Provider dafür müssen bei der Laufzeit nur Schlüsselwerte hin- und hergegeben werden. Dazu ein Bild (gibt es für alle Varianten). Die Beispielfirma für die Site "in der Mitte" ist rein fiktiv.

Das Schaubild für das Blue Beispiel

Und ufff... Pause


Und hier alle Präsi(s) als Download.

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14
Jun
Anwendungsbeispiele von Mappinglösungen [Vortrag]
gepostet von Jürg Stuker am 14.06.2007 um 14:36

Bernd Langkau beginnt mit einer Weltkarte um 1548, weiter zum Deutschen Schulatlas Diercke und 1975 (mit veralteten Karten) und Bernd's erstes Karten-Projekt im Internet um 1996. Aufwand damals zur Erstellung über einen Tag: Bibliothek, Scanning, Photoshop, HTML-Imagemap... der Footer "beweist" Bernd's langer Weg im Internet, deshalb ein kleiner Screenshot ;-)

Das genannte Kartenbeispiel aus dem Jahr 1996

Der Bayer in der Schweiz würde gerne wissen, wo Paulaner Bier in der Schweiz verkauft wird... und einer Argumentation, was sich tatsächlich am verändern ist. Im Kern der Vorteile steht die Integration verschiedener Arten der Informationsdarstellung und -interaktion. Ein gut verständliches Beispiel ist die Telefonbuchsuche nach dem Namen Iten in Oberägeri (138 Treffer) und dort die kombinierte Navigation in der Karte und/oder der Suchfunktion um den relevanten Eintrag rasch zu finden.

Beispiel der Suche auf local.ch

Und dann noch Kleinazeigen auf local.ch sowie die nach Aussage von Langkau sehr gut gemachte Wohnungssuche auf Homegate. Zur Zeit gibt es keine Wohnungen in Oberägeri. Für mich hat das Beispiel eine Hacken, denn weil es keine Wohnung gibt, fehlt Oberägeri gänzlich in der Auswahlliste (zoomen funktioniert jedoch)...

Aber es geht ja weiter mit anderen Beispielen. Ein paar exotische MashUps (vgl. Präsentation) mit Seitenhieben gegen USA ("hier ein bisschen Radioaktivität) was denn auch zum Schmunzeln bringt... Ein paar Links: http://hotel-map.4hotels.us, http://www.terrapass.com/flight/flightcalc.html, http://www.globalincidentmap.com/home.php oder http://www.benedictoneill.com/content/newsmap/.

Eine gute Schweizer Übersicht gibt es auf der privaten Website von Roman Koch: Tabellen und Karten zur Geografie der Schweiz.

Und weiter mit Beispielen wie http://www.swisstrains.ch, www.flytecomm.com/cgi-bin/trackflight, www.nexttrack.ch, www.gps-touren.ch, www.ch.map24.com, http://www.redbullxalps.com, http://www.rockstarapps.com/samples/map-compare u.s.w. dem Titel Anwendungsbeispiele wir Bernd wirklich gerecht...

Ausführlicher Zeit Langkau nun die Möglichkeit aus map.search.ch Karten interaktiv um eigene Informationen zu ergänzen und die vergleichbare Funktion bei Google My Maps.


Und hier alle Präsi(s) als Download.

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14
Jun
Google (Geo-)Services als Bausteine der Informationsvernetzung [Vortrag]
gepostet von Jürg Stuker am 14.06.2007 um 14:13

Joachim Glaubrecht von Google Enterprise beginnt mit einer Übersicht des Geospatial-Angebotes von Google. Nach seiner Aussage werden wir (normale User) immer mehr von der reinen Textsuche zur vermaschten Geosuche geführt werden. Wir dürfen viel erwarten und da alles auf der amerikanische Google-Domäne läuft sollen die Google auf der URL /ncr (=no country redirect) aurufen: http://google.com/ncr.

Bei YouTube gibt es einen eigenen Google Channel unter der folgenden URL: http://youtube.com/google. Videos seien das Schulbuch der Zukunft (und YouTube dient nicht nur dazu denselben Fahrradunfall 30 mal zu sehen). Zur Zeit gibt es (im Moment) von den Google Developer Days ganz viele Filme hier: http://youtube.com/profile?user=GoogleDeveloperDay. All dies sei ein Hinweis darauf, dass Google seine Informationen nicht so stark zurückhält wie alle immer behaupten. OK, nice try.... So auch http://code.google.com.

Als Fundus für Geobeispiele nennt Glaubrecht die (externe) Site Google Maps Mania. Und gleich ein Beispiel einer OneBox Suche auf Google.com bei welcher jede Flugnummer die zur Zeit grad aus Amerika rausfliegt oder nach Amerika fliegt auf einer Karte gezeigt wird (in etwa in Echtzeit). Beispiel ist die Query ba84.

Positionierung des Fluges BA 84 auf einer (Google-Karte

Und jetzt ein kleiner Werbeblock für Google Apps und Google Enterprise... Aber um einige technische Details ergänzt. Und nochmals: "YouTube ist unser Vehikel zur Kommunikation..." inklusive der direkten E-Mail Adresse und einer Fragerunde! Danke Herr Glaubrecht.


Und hier alle Präsi(s) als Download.

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14
Jun
Mapping-Anwendungen erobern das Internet [Vortrag]
gepostet von Jürg Stuker am 14.06.2007 um 14:00

Geo Mapping Anwendungen verändert das Surferverhalten der User. Standorte können mit Hilfe von interaktiven Karten sehr einfach als Points-of-Interest (POIs) visualisiert werden.
Die Folge ist ein Paradigmenwechsel vom textbasierten zum visuellen Browsen strukturierter Inhalte. Zu diesen Thema beginnt gleich eine namics Fachtagung mit einem Referat von Google (Joachim Glaubrecht) und einem von local.ch (Cédric Hüsler). Und hier vorab schon mal alle Präsentationen zum Download.

- Google (Geo-)Services als Bausteine der Informationsvernetzung , Joachim Glaubrecht, Google Enterprise [pdf, 2.8 MB]
- Anwendungsbeispiele von Mappinglösungen, Dr. Bernd Lagkau, namics [pdf, 10.5 MB]
- Die technischen Aspekte von Mapping-Lösungen, Andreas Fischer, namics [pdf, 2.9 MB]
- Ihre 3D-Filiale in Google Earth, Marco Zuber, namics [pdf, 2.6 MB]
- Technologie-Trends für Mobile Mapping und LBS Dienste, Dr. Martin Widmer, namics [pdf, 2.2 MB]
- Mapping Trends, Cédric Hüsler, local.ch [pdf, 3.2 MB]

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14
Jun
Worttrennung und Editierabstand = Unterhaltung
gepostet von Jürg Stuker am 14.06.2007 um 10:46

Wissenschaftlich fundiert und auch einfach erklärt, doch deutlich spannender ist der Unterhaltungswert. Rechtschreibeprüfungen nutzen unter anderem die Worttrennung (Decompounding) und der Editierabstand (Levenstein distance) um ähnliche Schreibweisen als Korrekturvorschläge zu machen.

Im folgenden Beispiel (Microsoft Word 2003 mit Schweizer(deutsches) Wörterbuch hält der Algorithmus alles vor und nach dem Bindestrich fest und "spielt" mit dem Wort Meta, welches das Wörterbuch offensichtlich nicht kennt. Und was kommt das raus?

Bilder der genannten Korrekturvorschläge des Wortes HTML-Meta-Tags bei Microsfot Word

HTML-Mega-Tags: Muss was grössere sein?
HTML-Beta-Tags: Davon gibt es im Web 2.0 viele!!
HTML-Mett-Tags: Kenn ich nicht, kenne nur Mettwurst
HTML-Eta-Tags: Hmm sind das die aus dem Baskenland oder auch Grenchen?

Danke Reto für Hinweis und den Kommentar.

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11
Jun
Beeindruckend: Photosynth
gepostet von Marcel Albertin am 11.06.2007 um 14:26

Microsoft Labs hat eine Technologie vorgestellt, die Bilder auf gleiche Merkmale prüft und auf ein 3D Modell legt.

whatisgrapic_new.jpg

Zur Zeit gibts einen Technologie- Preview mit ausgesuchten Beispielen. In dieser Präsentation (Prädikat: sehenswert!) wird das Ganze aber auch mit flickr Bildern gezeigt.
Und da liegt meines Erachtens auch die grosse Chance, dass z.b. Google Street View mit Bilder aus Foto Communitys angereichert werden.

Echt beeindruckend!

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09
Jun
Zu peinlich für die Algorithmen
gepostet von Jürg Stuker am 09.06.2007 um 21:08

Dass die hochauflösenden Bilder von Google Street View zu sprechen geben war wohl klar (und weshalb nicht bei A9?). Einerseits wegen den "lustigen" Momenten (es gibt schon ganze Communities) und andererseits wegen der Privatsphäre. Google verteidigte aber, dass es nur das zu sehen gibt, was zu dem Zeitpunkt auf der Strasse geschah und somit soweiso öffentlich war.... So die Sprecherin von Google Megan Quinn: "This imagery is no different from what any person can readily capture or see walking down the street. Imagery of this kind is available in a wide variety of formats for cities all around the world." (Quelle: MSNBC)

Und plötzlich ist doch ein Bild weg.

anstelle eines Bildes steht: This image is no longer available

Vor ein paar Tagen fragte mich jemand, ob man bereits im Internet publizierte Informationen zurücknehmen kann. Antwort: Nein. Und das gilt auch für Google und hier die "Auflösung" des Bildes mit dem pinkelnden Radfahrer auf dem Cabrillo Hwy.

Das BIld am Cabrillo Hwy mit einem Radfahrer der am Stressenrand pinkelt

Und wie gefunden? Google Image Search. Willkommen in der Internet-Realität ;-)

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06
Jun
Kurz ist immer besser (und sowieso zustandlos): REST
gepostet von Jürg Stuker am 06.06.2007 um 21:59

Uralte Geschichte aber so wichtig und aktuell, dass es nochmals gesagt gehört. REST-URLs sind "Webadressen" bei denen alles was es für den Aufruf braucht schön lesbar, gut memorisierbar und kompakt drin ist. Je knapper "should make a lossless transport over a phone", desto besser. Also ohne "&", "?", id= u.s.w.

Beispiel: Technorati (Blogsuche)

> http://www.technorati.com/search/namics

Gibt mit die aktuelle Trefferliste zum Suchbegriff namics zurück.

> http://feeds.technorati.com/search/namics

Dasselbe, aber in XML. Und seit dem Update von Technorati letzte Nacht gibt es noch eine knappere Variante der "Menschensuche":

> http://s.technorati.com/namics

So schön gemacht, ich brauche nichts zu erklären

Beispiel: Local.ch

Bei der Telefonbuchsuche von tel.local.ch gibt es zwei Suchfelder 1. Suche nach (Was) und 2. Wo. Diese beiden Parameter am Domänenname anhägen und fertig also http.//tel.local.ch/wo/was

> http://tel.local.ch/sg/namics

ist namics in St. Gallen. Bei dem zweiten Parameter funktionert auch die Postleitzahl also http://tel.local.ch/9000/namics. Und das sg gegen zh tauschen und wir haben namics in Zürich

> http://tel.local.ch/zh/namics

und in Zug etc.

> http://tel.local.ch/zg/namics

Möglichst kurz. So heisst auch die Handy-/Mobilsuche von Local.ch http://m.local.ch zusätzlich für http://mobile.local.ch (für das Geld eines einzelnen Anrufs bei einem Auskunftsdienst mit ca. CHF 2 pro Anruf kann ich hier beim allerteuersten GSM Datentarif von CHF 00.15 / 10 kB mehr als 30 Telefonnummern abfragen, meist aber eher ein paar tausend ;-)

Also bitte REST-URLs wo immer auch möglich!

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06
Jun
Monitoring im Internet: Erst lesen, dann schreiben [Vortrag]
gepostet von Jürg Stuker am 06.06.2007 um 15:07

Ein Vortrag von mir über Monitoring im Internet mit einem Fokus auf Weblogs. Drin sind Tools aber auch einige Aussagen zu Authorität resp. Relevanz von Online-Quellen. Viele Bilder, ich nehme aber jederzeit gerne Fragen entgegen.

Download: Chancen und Risiken der Unternehmenskommunikation. Monitoring: Erst lesen, dann schreiben [pdf, 2MB]

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03
Jun
Mapomania... sie haben einen Gang hochgeschaltet
gepostet von Jürg Stuker am 03.06.2007 um 21:45

Geoinformation und Mapping ist ein Riesenthema und zur Zeit investieren viele Firmen (inkl. Google und Microsoft) gigantische Summen. Da in San Jose grad die Konferenz Where 2.0 durch ist, finden sich bei den Anbietern zur Zeit viele neue Funktionen (und das ist wohl erst ein Anfang).

Die Bird's Eye View von Microsoft beginnt nun auch in der Schweiz Einzug zu halten und wie sich am "roten Platz" in St. Gallen erkennen lässt ist das Bildmaterial sehr aktuell. Interessant ist die Unterschiedliche Qualität je nach Himmelsrichtung.

MS Bird View vom roten Platz in St. Gallen

Auch fast schwindlig wird mir bei Google Street View. Rundumbilder (das hatte A9 zwar schon vor 2 Jahren) mit Strassennamen und Himmelsrichtungen eingeblendet. Und das ganze interaktiv... sehr sehenswert so am Beispiel von San Francisco.

Beispiel von Google Street View in San Francisco Ecke Harrison Main Street

PS. Und mehr über den geschäftlichen Einsatz von internetbasierten Geoanwendungen gibt es an einer namics Fachtagung am 14.6. in Zürich.

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01
Jun
Maifliegen, Evergreens und andere