2.0 mal 2 plus etwas Ketchup…

Ergibt das hier:
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„Jeppie ay eh, motherf@#°“bleibt mir da nur zu sagen. John McClane rettet wieder mal die Welt, seit gestern auch in der Schweizer Kinos.
Titel des Werks und Grund für diesen Post: „Die Hard 4.0“ [nicht etwa „Die Hard 4“]. Schon lustig, welchen Einfluss die durch „Web 2.0“ angerissene Durchnummerierungswelle [notabene zwingend mit einer Dezimalstelle] hat, auch Blockbuster-Filme werden nicht mehr verschont. Willkommen beim / im Mainstream.
Wobei sich ja immerhin ein Teil der Filmhandlung auch in der bösen, bösen online-Welt abspielt, was dann ja wieder zu der „n.0-Nummerierung“ passt. Aber die die richtig schönen Kawumm-Szenen [wie schiesst man einen Heliopter ab? Pistole, Kanone, Gewehr oder ähnliches – weit gefehlt, ein Auto tut’s auch. Göttlich.]

Und wenn wir schon gerade freitags, kurz vor dem Wochenende beim Entertainment sind; hier noch was sehr, sehr, sehr Erheiterndes: US-Frühstücksfernseh Moderatorin weigert sich, Paris Hiltons Freilassung zu kommentieren – manchmal beisst sich die Entertainment-Katze auch in den eigenen Schwanz [in der Annahme, dass die Szene nicht gestellt ist] – Sit back, relax and enjoy the show.

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Amazon S3, SQS und EC2

Ein spannender Vortrag von Tristan Woerth gestern am Webtuesday. Thema waren die Amazon Webservices S3, SQS und EC2. Diese bieten über sehr einfach (fast lächerlich einfache) Schnittstellen die folgenden Dienste für sehr wenig Geld:

> Datenspeicherung mit S3 aka “Amazon Simple Storage Service”
> Message Queuing mit SQS aka “Amazon Simple Queue Service”
> CPU-Leistung (Virtuelle Rechner) mit EC2 aka “Amazon Elastic Compute Cloud”

Anwendungszweck sind vor allem punktuelle Einsätze bei denen ich plötzlich (oder zyklisch) viel CPU, viel Speicher (inkl. http Downstream) oder viel Nachrichtenspeicherung benötige. Je nach Wunsch in rauhen Mengen. Interessant waren insb. auch Tristans Gedanken, dass damit eine neue Generation von Programmieren entsteht, die sich mit Parallelisierung befassen (weil erschwinglich) und dass sich Amazon damit am Arbeitsmarkt (wieder) ein Image als coole Tech-Firma gibt (und nicht nur “der Bücherhändler” ist).

Hier die Präsi von Tristan: Amazon Web Services: Power-Tools on a Micro-Budget [pdf, 400KB]

Und bald wahrscheinlich auch ein Video (zumindest filmte jemand).

High noon auf dem Mobile-Kongress: WiFi?

Während der letzten zwei Tage des IIR-Kongresses „Mobile Content & Services“ in Berlin wurde einiges gezeigt an Möglichkeiten, den Kunden zu mobilen Diensten zu locken, um via Datentarif für schönen Umsatz zu sorgen. Newsletter, Suche, E-Mail – insbesondere Google ist auf mobilen Startseiten der Provider häufig dabei.

Revenue, ein Wort dass man auf der Mobile Content & Services ziemlich häufig hört, während sich die Internetbranche, hier speziell Web2.0-Unternehmen, fragt, wie sie ihre Dienstleistung möglichst bald monetarisieren. Nun, mag das gleiche sein. :-)

Komischerweise reagiert die Branche dabei etwas zurückhaltend, wenn es um die Frage nach dem Erfolg der Dienstleistungen geht. Zwar ist Erotik wohl auch mobil sehr erfolgreich, über 60% des Content-Umsatzes sollen es sein. Doch gefragt nach dem Erfolg der übrigen Angebote wird gerne darauf verwiesen, dass der Dienst ja gerade erst seit kurzem live sei und man noch keine Daten habe. Tracking? Ja, kommt noch. Möchte unsereins eigentlich gar nicht glauben, dass da noch nichts geprüft wird. Da plaudert einfach niemand aus dem Nähkästchen; der Wettbewerb in der Branche muss hart sein.

Wie wir gestern schon erfahren haben, ist das Content-Modell der Internetbranche ja angeblich nicht gerade der Heilsbringer und sollte besser nicht einfach so kopiert werden. Um so schöner, wenn heute mobile Lösungen präsentiert werden, die wirklich gut aussehen und zum Beispiel eine Community oder Bildersammlung auf die mobile Plattform heben.

Der zweite Kongresstag hätte also entspannt enden können, wenn nicht eine Frage aus dem Publikum genau hier angesetzt hätte: Also nun doch einfach eine mobile Kopie von schon vorhandenen Internet-Dienstleistungen anbieten? Warum soll denn der Kunde für die mobile Kopie extra zahlen wollen, wenn er das Original schon seit Jahren wesentlich günstiger im Internet nutzt? Und wo wir schon dabei sind: Wird WiFi nicht sowieso dafür sorgen, dass der Kunde die gewohnten Internetdienste genauso mobil nutzen wird wie er es zurzeit mit dem PC gewohnt ist? Die Hardware sei ja nun schon am Start.

Betretenes Schweigen von Moderation und Referenten, eindeutig zu lang. Nach Erklärungsversuchen à la „wenn Sie schon bei flickr und XING sind, dann sind Sie halt nicht die Zielgruppe“ kommt wenigstens in Bezug auf WiFi eine etwas ehrlichere Antwort: „Diese Frage stellen wir uns einfach nicht“.

Da darf man gespannt sein, was in einem Jahr Thema sein wird. Ich habe da so eine leise Ahnung…

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Mobile Content & Services: Bad Guy Internet

Sehr zugespitzter Vortrag von Andrew Bud, Vorstandsvorsitzender von mBlox auf dem Kongress Mobile Content & Services, wo es morgen auch einen Vortrag von namics geben wird (von Martin Widmer, Präsentation gibt es hier).

Kernaussage: Warum eigentlich soll „das Internet“ der Mobilbranche vorschreiben bzw. glauben machen, dass auch im Mobile-Bereich in Zukunft alles für lau zu haben sei? Was glauben die eigentlich, wer sie sind?

Ja wer denn? Gereicht wird eine Statistik:

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Links „das Internet“, rechts „Mobile“, mit 7x mehr Umsatz. Well, who is calling the shots?

Content ist for free im Netz, das ist das Problem des „Internet“. Die Kosten für die technische Bereitstellung sind mittlerweile minimal, so dass die Internetprovider halt nicht mehr viel verdienen. Selber schuld.

„Mobile“ dagegen steht noch gut da und macht noch guten Umsatz. Andrews Warnung: Nicht den gleichen Fehler machen wie die Internetprovider, die allzu leichtfertig die Zugangspreise gesenkt haben und nun Probleme mit dem Verkauf von Content haben. Die Zukunft wird mobil sein und die Internetbranche hätte es allzu gerne, dass die Mobile-Provider den gleichen Fehler machten wie die des Internets.

Allerdings räumt er ein, dass die Preismodelle der Mobilanbieter zurzeit auch nicht unbedingt verständlich sind. Hochgerechnet macht z.B. eine SMS noch immer sehr viel des Umsatzes aus, wenn man bedenkt, wie viel das bisschen Data kostet. Erheblich interessantere Dienstleistungen, wie zum Beispiel eine Suche oder E-Mail, die über den normalen Datentarif läuft, ist vergleichsweise günstiger.

Auch der Bezug von z.B. MP3s sollte eindeutiger geregelt sein. Kosten fürs Liefern, die zurzeit extra fällig werden, sollten nicht vom Vertrag des Käufers abhängig sein, sondern von vornherein im Preis eingerechnet werden.

Auf eines geht Bud allerdings nicht ein: den Wettbewerb. Bad Guy ist nämlich nicht wirklich das Internet, sondern eigentlich der Wettbewerber, der seinen Tarif senkt.

Wovon ich zum Beispiel hier im Tagungshotel weit entfernt bin: Hier gibt es nur Wlan von Vodafone und O2 – für satte 4 Euro die halbe Stunde.

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Update für Google Analytics

Es ist ja nun doch schon etwas länger als einen Monat her, als Google die neue Version von Google Analytics freigegeben hat.

Diejenigen, die sich noch nicht an die neue Oberfläche gewöhnen mochten, konnten parallel dazu noch die alte Variante verwenden. Vermutlich auch weil die alte Version nun bald (mitte Juli) abgeschaltet werden soll, hat Google nochmals nachgelegt und einige Verbesserungen integriert.
Zwei Änderungen finde ich besonders wichtig:

  • Viele “Visit”-bezogene Auswertungen (Visits, Page Views, Time On Site, …) kann man nun auch wieder im Tagesverlauf betrachten.
  • Überall dort, wo in den Reports externe Links vorkommen (z.B. bei Top Content oder Referring Sites) ist nun ein Icon integriert, das direkt auf die entsprechende Seite im Internet verlinkt. So kommt man ganz bequem zur betroffenen Seite. Aber Vorsicht: Wer die URL für das Reporting mittels Filtern in Google Analytics umschreibt (z.B. damit die Statistik besser lesbar wird) hat leider Pech gehabt – die Links zeigen in diesen Fällen and den falschen, weil nicht vorhandenen Ort.

Was ich hingegen immer noch vermisse ist eine Möglichkeit, die Darstellung der grossen Grafik, die meistens oben auf der Seite angezeigt wird, zu beeinflussen – im Moment zeigt sie stur einen gesamten Monat an, auch wenn man sich nur für eine bestimmte Woche interessiert.
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Alles in allem dürften nun nur noch wenige die alte Oberfläche vermissen, doch die Arbeit geht Google noch nicht aus. Ich hoffe sie überarbeiten als nächstes die Konfiguration und integrieren mehr Eingabehilfen und Tests. Denn beim Einrichten eines Analytic-Profils kommt man um das Studium der Onlinehilfe oft nicht herum.