Freitag, 11. Mai, JavaOne
Spring Web Flow
Kurz beschrieben: Spring Web Flow ermöglicht einem Entwickler das Konfigurieren eines Workflows (oder eines mehrseitigen Formulars) mit einem für Spring typischen XML Dokument. Das an der Session gezeigte Beispiel (eine Telefonbuchsuche) wies ein JSF Frontend auf und bestach mit einer Einfachheit die einem zum Austesten der Spring Komponente ermutigte.
Drei Schritte sind notwendig um in einer Webapp Spring Work Flow zu verwenden:
- 1. Web Anwendung wie gehabt aufsetzen
- 2. Webflow konfigurieren (webflow-config.xml, dazu ein Unterverzeichnis flows mit den eigentlichen Workflows)
- 3. Implementierung des Flows (beim Beispiel search-flow.xml im Unterverzeichnis flows)
Eine Workflow Konfiguration hat mehrere "States" (einer davon ist der Start State), zwischen den States wird mit "Transitions" gewechselt. Welche Transition von welchem State zum andern State möglich ist, wird in der Konfiguration genau hinterlegt. Die Transitionen respektive deren Auslöser werden direkt mit den Elementen in der View verknüpft.
Zum Schluss wurden noch Erweiterungen, die in Spring Web Flow 1.1 erhalten sein werden, angekündigt: neu sollen unter anderem Flows vererbt, Annotationen verwendet und das Security Framework Acegi integriert werden können.
Dank der Auslagerung in eigene Konfigurationsdokumente (und der Möglichkeit Workflows als so genannte Subflows zu schachteln) dürfte die Konfiguration auch komplexerer Abläufe (bei installierter Spring IDE auf grafisch) recht komfortabel sein.
Auch in Zeiten von Ajax und clientseitiger Logik dürfte diese Komponente zur Unterstützung "traditioneller" Webapps eine willkommene Ergänzung sein, zumal diese "Web 1.0" Webapps auch weiterhin ihre Daseinsberechtigung haben dürften - dies zumindest meine Meinung :-).



