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« April 2007 | Übersicht | Juni 2007 »
30
Mai
Microsoft Surface: Schokoladenkuchen mit dem Finger bestellen
gepostet von Jürg Stuker am 30.05.2007 um 11:57

Beim Möbel kaufen kann ich mich immer so schlecht entscheiden. Nun gibt es mit Microsoft Surface eine Geek-Alternative. Ein Tisch von Microsoft (mit Software) als Antwort auf die Benutzungsschnittstelle des iPhones von Apple (und sogar T-Mobile ist als Partner mit dabei ;-).

Screenshot der genannten Website: Microsoft Surface


Nett finde ich auch den Text, der in der Vergangenheit spricht: "...surface has altered...". Mal sehen, wann das erste Ding geliefert wird... Zuvor gab es das nur auf Geek-Videos bei youTube und nun auch bald in einer schönen MS-Packung.

PS: Das mit dem Schokoladenkuchen kaufen ist eines der "Anwendungsbeispiele" im Trailer auf der Website ;-)

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29
Mai
First versus Third Party Cookies (und quantitativer Vergleich von Analytics Lösungen)
gepostet von Jürg Stuker am 29.05.2007 um 14:30

In Rahmen eines Test hat die amerikanische Firma Stone Temple Consulting auf vier Websites unterschiedliche Web Analytics Lösungen implementiert und die quantitativen Resultate verglichen. Die betrachteten Systeme waren Clicktracks, Google Analytics, IndexTools, Unica Affinium NetInsight und WebSideStory HBX Analytics. In einem Fall diente als Baseline auch noch Web Trends.

Im Interims Report weichen die quantitativen Messergebnisse der verschiedenen Lösungen voneinander ab, doch waren die Abweichungen weder siginifikant noch systematisch (die Reihenfolge wer misst mehr und wer weniger).

Zur Frage nach dem Unique Tracking über Cookies: Eine der Fragen, welche vor allem Werbetreibende interessiert (die noch nicht auf die Messung von Transaktionen umgestiegen sind). Für sie sind Unique Visitors die Reichweite. Technisch wird dafür ein Cookies gesetzt, welches der Lösung ermöglicht zu erkennen, ob der User eindeutig ist. Bereits dieser Teil der Messung birgt schon einige Unwegbarkeiten über die ich bereits gesprochen habe.

Im Bericht von Stone wird die Frage disktuiert, wie viele User Cookies nicht akzeptieren resp. Cookies löschen und damit die Messung beeinflussen. Ein wichtiger Einflussfaktor ist, ob das Cookie von auf die Domäne der Messpartei (z.B. websidestory.com) oder auf die der Site selbst (z.B. namics.com) gesetzt wird. Erstere werden deutlich häufiger gelöscht, da Sicherheits-/Spyware-Tools wie Ad-Aware solche Third Party Cookies (TPC) als "schecht" taxieren und somit mehr User zum löschen ebendieser "ermutigt". Bei First Party Cookies (FPC) muss der User selbst aktiv werden.

Hier die Ergebnisse, welche vergleichbar sind mit den anderen Studien die ich kenne:

> Nicht Annahme bzw. Löschung von TPC: 13%
> Nicht Annahme bzw. Löschung von FPC: 2%

Somit wäre es wiedereinmal gemessen. Ein intelligenter Kommentar von Jim Sterne zu den Unterschieden während Messung: "...if your yardstick measures 39 inches instead of 36 inches, it's still great to have a measurement tool. The yardstick will still help you measure changes with a great deal of accuracy." Sehr gut gedacht!

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25
Mai
Thema Integration: Portal oder CMS? [Vortrag]
gepostet von Jürg Stuker am 25.05.2007 um 14:41

Dieser Vortrag ist einer meine Favoriten. Dies, weil die Begriffe "Portal" und "CMS" resp. "WCMS" immer wieder in unterschiedlichster Weise gebraucht werden. Und die Leute reden fleissig aneinander vorbei. Marcel Albertin und Philipp Lüchinger bringen Ordnung in diesen Wirrwar. Ansatz dazu sind verschieden Facetten von der Begrifflichkeit über die Technologie zu Funktionen und Anforderungen eines (Enterprise) Web Content Management Systems resp. eines Portals. Und was nun schon wieder was ;-)

Und hier die Präsi: Thema Integration: Portal oder CMS? [pdf, 5.8 MB]

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25
Mai
Search Analytics - Kennzahlen um die Trefferliste (Teil 2)
gepostet von Jürg Stuker am 25.05.2007 um 11:51

Nach einem ersten Teil "Search Analytics - Kennzahlen um die Query", hier der zweite Streich. Ziel ist es weiterhin die Effektivität der Suche ("Suchmaschine") faktenbasiert zu verbessern. Also nicht ein Zaub(d)erer, der mit viel warmer Luft erklärt was zu tun ist, niemand ihm folgen kann und nach der Änderung immer noch alle unglücklich sind aber: Zahlen. Das ganze ist ein Teil von Web Analytics: Der Erfolgsmessung im Internet. Erlauben Sie zuerst die folgende Erklärung.

Graphik mit vier Ellipsen die je einen Zustand zeigen und Pfeile, welche Zustandsübergänge visualisieren. Die Erklärung dazu im Text.

Die Ellipsen zeigen typische Zustände ("Seiten") einer Suchanwendung. Das Suchfeld (mit sehr wenigen Optionen beispielsweise auf jeder Seite rechts oben), die erweitere Suchmaske (mit allen Optionen), die Trefferliste (gerne auch mit SERP = Search Engine Result Page abgekürzt) und das Zieldokument (das in der Trefferliste verlinkte Ziel).

Alle Übergänge sind im Rahmen der Navigation möglich. So zum Beispiel gebe ich im Suchfeld einen Begriff ein und lande (nach dem Klick auf dem "Suchen"-Button über Pfeil 1 auf der Trefferliste. Dort blättere ich eine Seite, da ich in den Zitaten das Gesuchte nicht zu finden meine (über Pfeil 2) und schlussendlich wähle ich einen Eintrag der zweiten Trefferliste und lande über Pfeil 3 auf dem Zieldokument. Viele andere Wege sind möglich: Von der Trefferliste zurück zum Suchfeld, vom Zieldokument zurück zur Trefferliste etc. Und nun zu den Zahlen:

1. Auswahlhäufigkeit (Selection Ration)
2. Suchabbruch (Search Abandonment)
3. durchschnittliche Ranglistenposition gelickter Treffer
4. in der Trefferliste geklickte URLs
5. aufrufende Seite

Auch hier wieder gehören die Werte wieder zyklisch ausgewertet etc.


zu 1) Die Auswahlhäufigkeit ist die Anzahl der Suchanfragen, bei denen User in der Trefferliste auf mindestens einen Treffer klicken geteilt durch die Anzahl der Suchanfragen. Führt ein User eine Suche aus und klickt auf einen Treffer der Trefferliste, so steht die (statistische) Chance gut, dass er fündig wurde. Das Verhältnis ist 1. Bei einem kleineren Verhältnis führt der User mehrere Suchanfragen aus, klickt aber weniger Treffer. Dies ist ein Hinweis, dass das Gesuchte nicht im Index ist (gar nicht auf der Trefferliste erscheint), die Rangierung schlecht ist oder das Trefferzitat eines relevanten Eintrags nicht zu einem Klick verleitet. Und ist die Auswahlhäufigkeit grösser Eins, so wählt der User zu wenig Suchanfragen sehr viele Kandidaten für einen Treffer, kommt aber immer wieder zur Suche zurück, da das gewählte Zieldokument sein Informationsbedürfnis nicht befriedigt hat.

zu 2) Der Suchabbruch ist der Fall, bei dem User nach einer Suche auf null Treffer klicken. Die Kennzahl das Verhältnis der Abbrüche zur Anzahl Suchanfragen. Um dies festzustellen, muss ein geeignetes Zeitintervall festgelegt werden, wie lange ein einzelner Suchprozess (Session) maximal dauern darf. Bspw. 5 Minuten. Eine gute Kennzahl ist möglichst tief.

zu 3) Die durchschnittliche Ranglistenpposition ist eine Aussage zur Rankingqualität aus Usersicht und erlaubt, je nachdem ob die Trefferliste immer gleich lang ist resp. die Anzahl Einträge pro Rangliste im Tracking bekannt sind, auch die Berechnung wie häufig zwischen Ranglisten geblättert wird. In der oberen Graphik ist dies der Übergang 2 und eine tiefe Kennzahl nahe bei 1 (der gelickte Treffer ist immer auf Rang 1) ist optimal.

zu 4) Die in der Rangliste geklickte URLs ist keine Kennzahl, dennoch eine wertvolle Aussage. Sozusagen eine BottomUp-Sicht darauf, welche Zielseiten regelmässig über die Suche gefunden werden. Diese Seiten sind Kandidaten für eine höher Gewichtung in der Informationsarchitektur ("ab auf die Hompage"), aber auch Kandidaten für hervorgehobene Top Treffer in der Rangliste. Achten Sie hier auf die Saisonalität der Suchanfragen.

zu 5) Auch keine Kennzahl. Die Seiten, aber welcher die Trefferliste aufgerufen wurde (der Referrer). Haben Sie beispielsweise auf jeder Seite oben rechts ein Suchfeld, so kann der Ursprung der Suchanfrage ganz unterschiedlich sein. Stellen Sie beispielsweise fest, dass regelmässig im Bereich der Pressemitteilungen gesucht wird (die per Zufall leider alle als PDF angebiten werden). Diese Erkenntnis ist auch Grundlage für Gewichtung von Inhalten und für spezialisierte Suchfunktionen.

Soweit so gut. Für Frage und Bemerkungen bin ich gerne zu haben und es folgt noch ein dritter Teil über Kennzahlen um den Suchindex.

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25
Mai
Web Analytics und Site-Optimierung [Vortrag]
gepostet von Jürg Stuker am 25.05.2007 um 08:47

Zusammen mit Michael Fischer von Unic (man sieht es an der hässlichen PPT-Fusion, wir wollten für User ein gemeinsames Handout anbieten) behandeln wir heute das Thema der Analyse und Optimierung von Websites im Überblick. Mehr Information auf diesem Weblog in der Kategorie Web Analytics und hier der Vortrag.

Hier der Download: Web Analytics und Site-Optimierung [pdf, 4.5MB]

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24
Mai
Was tun wenn die Lösungssuche auch nicht tut?
gepostet von Jürg Stuker am 24.05.2007 um 18:00

Ich habe schon lange keine Fehlermeldung mehr geposted aber die da ist ja erfrischend ;-)

Windows Vista hat ein Problem und "hilft" mit dem "Problem Reporting" irgendwas... aber auch das Ding klemmt. Was war zuerst Huhn oder Ei...

Fehlermeldung dass Windows Reporting dazu da ist online nach einer Lösung zu suchen.... aber auch grad klemmt

PS: Danke Reto.

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24
Mai
Barrierefreiheit, Web 2.0 und AJAX [Vortrag]
gepostet von Jürg Stuker am 24.05.2007 um 14:19

Die Nutzungsschnittstellen des sozialen Webs (aka Web 2.0) sind häufig mit AJAX stark interaktiv ausgelegt. Plötzlich unterstützen Browseranwendungen "Drag and Drop" oder auch die Bedienung über Tastatur.

Gute Nachricht? Ja, meist.Einerseits gilt es die Suchmaschinentauglichkeit zu beachten, andererseits der Zugang für Menschen mit Behinderungen, die Barierefreiheit. Mit diesen Aspekt (plus zugängliche PDF Dokumente und zugängliches Flash) befasst sich der Vortrag von namics zusammen mit unserem Partner, der Stiftung "Zugang für alle".

Hier der Vortrag: Barrierefreiheit, Web 2.0 und AJAX [pdf, 1,2 MB]

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24
Mai
Online-Kaufberatung im Detailhandel und Finanzbereich [Vortrag]
gepostet von Jürg Stuker am 24.05.2007 um 14:07

Eine wichtige Phase des Verkaufs ist der Kundendialog. Bei der Beratung im Internet, findet dieser "Dialog" ohne Anwesenheit des Beraters/Verkäufers statt. Viele Detailsaspekte verändern sich somit. Im Bezug auf die Erfolgsmessung (Tracking), aber auch im Bezug auf Benutzerführung und bei der Produktdarstellung und -erklärung.

Im vorliegende Vortrag zeigen Dietmar Käppeli und Helmut Dedier anhand von Beispielen, wie ein solcher Dialog erfolgreich zu gestalten ist. Sehr interessant dabei sind vor allem die Ansätze Produkte oder Dienstleistungen für Interessenten auffindbar zu machen.

Hier der Vortrag: Online-Kaufberatung im Detailhandel und Finanzbereich [pdf, 5.8 MB]

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23
Mai
Redesign und Online-Branding von Rivella.ch [Vortrag]
gepostet von Jürg Stuker am 23.05.2007 um 17:07

Ein spannender Vortrag über "das Remake" der Site www.rivella.ch. Viele praktische Tipps (vom Kunden und vom Dienstleister) sowie ein Überblick über den ganzen Prozess:

Die Phasen: Ausschreibung, Pitch, Entscheid, Projektplanung, Konzeption, Umsetzung, Roll-Out
– Was war geplant, wie lief es tatsächlich?
– Was war jeweils die Sicht des Auftraggebers / des Dienstleisters?

Die Meilensteine: Technikentscheid, Design, Informationsarchitektur, Module, Autorenschulung, Live
– Die wichtigsten visuellen und «greifbaren» Ereignisse
– Die Meilensteine aus Sicht des Auftraggebers / des Dienstleisters

Die Ergebnisse (Startseite, International, Brandsites, Shop, Events): Wo gibt es Abweichungen vom Planungsgsziel? Wie gross sind sie hinsichtlich Zeit, Budget, Look&Feel und Funktionen?

Präsentation: Redesign und Online-Branding von Rivella.ch [pdf, 4.1MB]

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23
Mai
Das lokale Web: Mehr Umsatz in regionalen Märkten [Vortrag]
gepostet von Jürg Stuker am 23.05.2007 um 16:55

Währenddem die Referenten (Dorian Selz, Bernd Langkau und Andreas Fischler) am arbeiten sind, bekommen Sie hier schon mal die Unterlagen. Das Thema ist brandheiss nämlich erfolgreiche Nischenstrategien im Internet. Die Nische in diesem Fall ist der Lebensraum. Bewusst nicht als Geographie bezeichnet aber als den Raum, in welchem mein Leben stattfindet.

Angebote gibt es einige (search schon vor Google), die Frage ist aber meist identisch. Wie reagiere ich auch die Dampfwalze Google Search, die auch mit Lokalangeboten aufwartet? Oder in Kurz nicht nur WAS suchen aber auch WO.

Teil der Diskussion zusätzlich zur (Volltext)Suche sind (Firmen)Verzeichnisse, Web 2.0 Tricks um sein Ranking zu verbessern, (interkative) Karten und (natürlich) Werbeformen.

Hier die Präsentation: Das lokale Web: Mehr Umsatz in regionalen Märkten [pdf, 6MB]

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23
Mai
Wissensmanagement im Intranet der Techniker Krankenkasse [Vortrag]
gepostet von Dirk Ellerbrok am 23.05.2007 um 15:46

Die intranetdays von contentmanager entwickeln sich zu einem echten Renner. Nachdem im letzten Jahr ca. 40 Teilnehmer dabei waren, sind es in diesem Jahr schon über 100.

Auch in diesem Jahr ist namics wieder mit einem Vortrag vertreten. Hier gibt es die Präsentation zum Download: Wissensmanagement im Intranet der Techniker Krankenkasse [pdf, 1.6MB]

Dieser und weitere Vorträge werden übrigens live im Blog von Frank Hamm protokolliert.

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23
Mai
Online-Organizers und eCollaboration im Web 2.0 (b6) [Vortrag]
gepostet von am 23.05.2007 um 15:05

Die Inbox zeigt 50 Ungelesene, der RSS-Feed eher doppelt so viele, auf irgendeinem der drei installierten Instant Messenger wird man immer gesucht – und das Telefon läutet auch nicht wirklich weniger. Peter Hogenkamp und ich demonstrieren, wie Sie sich am PC mit smarten Web-2.0-Systemen wie Backpackit, Doodle oder der AJAX-Zeiterfassung Mite ebenso einfach wie produktiv organisieren. Wir zeigen anhand konkreter Beispiele, wie man sich mit freien Tools im Internet der Thematik eCollaboration nähert. Anwendungen wie Google Apps und Wikis sollten im persönlichen Arbeitsumfeld nicht fehlen und fördern die Produktivität.

Bernd Schopp zeigt, wie mit Hilfe von kommerziellen Web 2.0 Tools (Social Networks, Wikis, Blogs, etc.) von u.a. IBM und Microsoft die Arbeit von Projektteams und Communities of Practice im Unternehmen effektiver gemacht werden können. Er zeigt die wesentlichen Unterschiede zwischen dem Social Software Ansatz von Lotus Connections und dem eher dokument-orientierten Ansatz von Microsoft Office Sharepoint Server 2007. Ausserdem zeigt er, wie man mit Wikis und Blogs ein komplettes Collaboration Intranet aufbauen kann.

Präsentation
Online-Organizers und eCollaboration im Web 2.0 [pdf, 6MB]
.

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22
Mai
Web 2.0 – Chancen und Potentiale am INNOVATION Forum 2007 [Vortrag]
gepostet von Jürg Stuker am 22.05.2007 um 16:51

Am 2. INNOVATION Forum der HTW Chur habe ich die Ehre im Windschatten des Hauptreferenten Prof. Dr. h.c. Reinhold Würth einen Workshop zum Thema Web 2.0 – Chancen und Potentiale zu gestalten.

Im Rahmen des Forums gibt es insgesammt 6 Workshops zu Themen wie "Innovative Konzepte für die Inszenierung von Kunst und Kultur" oder auch "Stroh als Baumaterial?". Letzterer wäre mein persönlicher Favorit gewesen.

Zurück zum sozialen Web. Zusammen mit Dr. Hans-Dieter Zimmerman von der HTW Chur bieten wir nach einer Einführung zu Web 2.0 und einer Diskussion über die Erfahrungen der Teilnhemer die folgenden vier Themenbereiche zur Auswahl an:

Download "Workshop: Web 2.0 – Chancen und Potentiale!"
- Einleitung [pdf, 232KB]
- Themenbereiche. Inhalte, Aktive Verteilung von Inhalten, Vertrauen und Long Tail [pdf, 3.2MB]

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22
Mai
Top 10 Internet Standards der Zukunft 2007 (B1) [Vortrag]
gepostet von Jürg Stuker am 22.05.2007 um 08:49

So wie alle Jahre wieder (2005, 2006). Einen Blick (mehr oder weniger in die Kristallkugel) auf wichtige Entwicklungen im Internet. Die Themen dieses Jahr sind:

- Enterprise Wikis
- Software as a Service (SES)
- OpenID
- WPF/E (=Windows Presentation Foundation / Everywhere)  Neu: Microsoft Silverlight
- SIP/IMS
- Online TV
- Wireless Commons / OLSR
- Live Clipboard
- Scrum
- Geo Tagging

Download: Top 10 Internet Standards der Zukunft 2007 [pdf, 4.3 MB]

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20
Mai
Klaus Wowereit lässt sich geo-tracken
gepostet von Thomas Link am 20.05.2007 um 16:48

Mehrere Quellen berichten darüber: public-beta.com / Plazes Blog

Klaus Wowereit ist scheinbar unter die Plazes User gegangen. Laut Aussage des Plazes Blog ist sein Profil (404) echt.
Konkret heisst das, dass man jetzt per RSS-Feed kontrollieren ("Sorry, this user could not be found.") kann, ob Wowi morgens pünktlich ins Rathaus kommt - und natürlich wo er sonst so rumturnt.
Bei Plazes wird das als radikale Transparenz gefeiert. Nun ja… Coole Polit-Guerilla-PR ist es allemal!
Nun ist das Gastspiel vorbei und man fragt sich, ob sich Plazes mit der vollmundigen Politik-Transparenz zu ernst genommen hat oder einfach (berechtigte) Sicherheitsbedenken zur schnellen Schliessung geführt haben. Laut metablocker ist der Account nur für den Besuch Wowereits in den USA gedacht gewesen...

Wowi Plazes
Sicherlich sind die Sicherheitsbedenken mehr als gerechtfertigt - und so wird wohl auch der Twitter-Account von Barack Obama nach der Entscheidung ausgedient haben.

Ich meine damit, dass die langfristigen Folgen dieser pseudo-Transparenz tatsächlich negativ sind. Denn die zahlreichen Kommentare und Links die zu gelöschten Profilen und eingeschlafenen Twitter Accounts führen, entlarven die "ach-so-volksnahen" und modernen Politiker als wenig überzeugte Reiter einer Welle, die sie verlassen, sobald sie nicht den gewünschten Erfolg bringt.

Bleibt natürlich die Frage, wie lange man denn nun "webzwonullen" muss, bevor man wieder aufhören kann ohne die Glaubwürdigkeit zu verspielen – und wie man es sinnvoll anstellt.

Eins ist klar: Eine Seite mit dem Inhalt "Sorry, this user could not be found." ist nicht die geeignete Form das Gastspiel des regierenden Oberbürgermeisters von Berlin bei Plazes zu beenden. Oder?

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17
Mai
Ehre, wem Ehre gebührt: local.ch ist Master of Swiss Web
gepostet von Jürg Stuker am 17.05.2007 um 09:53

Juheee.... www.local.ch hat gestern den Master of Swiss Web 2007 gewonnen. namics war Geburtshelfer des Projektes (und ist auch sehr stolz). Und da wir das Projekt eingereicht haben, steht auch überall namics drauf.

Hier die Ergänzung. www.local.ch ist das Resultat eines grossen Teams! Allem voran viele Leute beim Kunden selbst. Zusätzlich arbeiteten an der Lösung auch www.liip.ch, www.eurospider.com, www.zeix.com, www.consultas.ch und Endoxon (in der Zwischenzeit von Googgle gekauft) mit. All denen gebührt Ehre! Und den Wählern einen herzlichen Dank für Eure Stimmen.

Siegerbild der local.ch Mannschaft am Best of Swiss Web

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15
Mai
Wer will Zwischenkasse machen?
gepostet von Jürg Stuker am 15.05.2007 um 09:44

Wiedereinmal ein Leckerbissen in meiner unregelmässigen Serie darüber, was CEOs für unsinnige Post bekommen. Wenn ich noch mehr Zeit für Unfug hätte, so würde ich wohl einen Podcast mit unsinnigen Telefonen so im Stil "Mr. Stuker do you want to earn money" machen... bleiben wir aber mal beim dem Brief unten, den ich in Variationen bereits drei Mal bekommen habe.

In Kurz: Wir wollen ihre Firma kaufen und damit es lecker tönt (nicht für mich): "Es können jedoch grössere Summen in's Unternehmen investiert werden und/oder bereits privat Zwischenkasse gemacht werden".

Sehr nett insb. auch der sprachliche Klimmzug und/oder.... wie ist das nun. Zuerst kommt Geld rein und dann darf ich es wieder rausnehmen, oder wie genau.. ist egal. Spannend auch, weshalb namics gekauft werden soll: "Unser Mandant hat Interesse an der gemeinsamen hocheffizienten Produktion Ihrer Printprodukte...".

Da wurde aber hocheffizient an uns vorbeirecherchiert. Aber zum Glück kann ich ja auswählen zwischen "..kompletten Übernahmen, Nachfolgeregelungen, Fusionen. Joint Ventures, Minderheits- und Mehrheitsbeteiligung, Unternehmenskäufe und Strategische Partnerschaften...". Das tönt ja wie das Sementerprogramm eine BWL-Einführungskurs.

Sehr professionell finde ich auch den Ansatz den Brief unaufgefordert zu schicken und nie nachzufassen. Hier als die Antwort an John Doe (ach nein es heisst ja Reiner Fischer): namics kriegt ihr nicht und ich mache auch keine Zwischenkasse aber vielleicht will ja jemand der Blogleser ;-)

Scan den beschriebenen Anschreibens

Upps und jetzt habe ich nicht beachtet dass oben "Persönlich / Vertraulich" steht... nochmals egal.

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14
Mai
Spring Web Flow
gepostet von Hilar Lütolf am 14.05.2007 um 10:51

Freitag, 11. Mai, JavaOne

Spring Web Flow

Kurz beschrieben: Spring Web Flow ermöglicht einem Entwickler das Konfigurieren eines Workflows (oder eines mehrseitigen Formulars) mit einem für Spring typischen XML Dokument. Das an der Session gezeigte Beispiel (eine Telefonbuchsuche) wies ein JSF Frontend auf und bestach mit einer Einfachheit die einem zum Austesten der Spring Komponente ermutigte.

Drei Schritte sind notwendig um in einer Webapp Spring Work Flow zu verwenden:

  • 1. Web Anwendung wie gehabt aufsetzen
  • 2. Webflow konfigurieren (webflow-config.xml, dazu ein Unterverzeichnis flows mit den eigentlichen Workflows)
  • 3. Implementierung des Flows (beim Beispiel search-flow.xml im Unterverzeichnis flows)

Eine Workflow Konfiguration hat mehrere "States" (einer davon ist der Start State), zwischen den States wird mit "Transitions" gewechselt. Welche Transition von welchem State zum andern State möglich ist, wird in der Konfiguration genau hinterlegt. Die Transitionen respektive deren Auslöser werden direkt mit den Elementen in der View verknüpft.

Zum Schluss wurden noch Erweiterungen, die in Spring Web Flow 1.1 erhalten sein werden, angekündigt: neu sollen unter anderem Flows vererbt, Annotationen verwendet und das Security Framework Acegi integriert werden können.

Dank der Auslagerung in eigene Konfigurationsdokumente (und der Möglichkeit Workflows als so genannte Subflows zu schachteln) dürfte die Konfiguration auch komplexerer Abläufe (bei installierter Spring IDE auf grafisch) recht komfortabel sein.

Auch in Zeiten von Ajax und clientseitiger Logik dürfte diese Komponente zur Unterstützung "traditioneller" Webapps eine willkommene Ergänzung sein, zumal diese "Web 1.0" Webapps auch weiterhin ihre Daseinsberechtigung haben dürften - dies zumindest meine Meinung :-).

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11
Mai
Ajax Sicherheitsaspekte und Garbage Collecting
gepostet von Hilar Lütolf am 11.05.2007 um 18:02

Donnerstag, 10. Mai, JavaOne 2007

You Are Hacked: Ajax Security Essentials for Enterprise Java Technology Developers

Diese Session behandelte, wie schon der Name vermuten lässt, die potentiellen "neuen Risiken" die zu den "alten Risiken" hinzukommen wenn man eine Webapp "Ajax enabled". Und wartete auch mit ein paar Tipps auf, wie man diesen begegnen kann.

Das Hauptproblem dieser neuen "Rich Internet Applications" ist, dass durch die Verlagerung von Applikationslogik auf den Client (weg von "thin" Browser Interfaces hin zu "thick") der geneigte Hacker automatisch mehr über die Anwendung erfährt. Die Logik und die Methoden sind nun nicht mehr hinter einem Service auf dem Server verborgen; durch den Export dieser - damit vom Client via Javascript aufrufbar - sind diese nun sichtbar und machen es einem Hacker einfacher die Anwendung zu inspizieren, Methoden auszuprobieren und auszutricksen.

  • Javascript Bibliotheken unter Verwendung eines "Obfuscators" (ersetzt sprechende Methoden- und Variablennamen mit "kryptischen") schwerer lesbar machen.
  • Ajax nur dort einsetzen wo wirklich sinnvoll. Bei Login Seiten zum Beispiel nicht Popups, sondern eigene "plain old" Login Seiten verwenden. Dies auch, um wegen des zeitweiligen Wechels von http auf https nicht mit der "same origin policy" der Browser in Konflikt zu geraten und umschiffen zu müssen.
  • Input Validierung (auf dem Server, sich NICHT auf den Client verlassen!).
  • Output encoding.
  • Referer und Token (zum Beispiel API Key) Checks durchführen.
  • Einsatz von CAPTCHAs.
  • Die Lebenszeit von Sessions so kurz wie möglich, so lange wie nötig halten.
  • Verwendung von Black- und Whitelists.
  • Anzahl Requests und Bandbreiten limitieren.
  • Monitoring der Anwendung.

Das grosse Problem sei, dass Sicherheits Aspekte beim Entwickeln einer Anwendung oftmals - um schneller vorwärts zu kommen - vernachlässigt werden. Erst nach der ersten Attacke kümmert man sich darum: man stopft genau das offengelegte Loch. Und dann das nächste Loch und so weiter. Sicherheit sollte daher von Anfang an ein Thema sein!

Zusammengefasst hat diese Session wohl nicht viel neues zu Tage gefördert; wird dadurch aber der eine oder andere Sinn für diese Probleme geschärft, hat sich der Besuch sicherlich gelohnt.

Garbage-Collection-Friendly Programming

Die zeitweise etwas abgehobene Session mit drei Leuten des Garbage Collector Teams von Sun dürfte manchem Kenner viele Einsichten über Garbage Collector Strategien etcetera beschert haben. Da ich mich nicht zu den GC Profis zählen tu, möchte ich mich auf ein paar Punkte beschränken die ich mir fortan (wenn nicht schon bereits bisher) zu Herzen nehmen möchte. Für Interessierte treibe ich gerne die Slides auf (was auch für die andern Vorträge gilt).

Das (mit einem Schmunzeln) erklärte Ziel der Session war es, dass die Entwickler ihre Codes und nicht das GC Team den ihrigen anpassen muss :-).

  • Das Allozieren neuer (kleiner) Objekte ist effizient, nur zu also.
  • Der Garbage Collector kann mit kurzlebigen immutable Objekten besser umgehen als mit langlebigen mutables.
  • Explizites Garbage Collecting sollte vermieden werden, ausser man tut dies sehr bewusst und die Performance der Anwendung ist zu jenem Zeitpunkt nicht kritisch.
  • Finally Block benützen um unbenötigte Referenzen abzuräumen.
  • Achtung bei Inner classes, diese haben implizite Referenzen auf ihre "Mutterobjekte".
  • Hat die Anwendung ein Memory Leak, kann man sich mit jmap ein Class Histogramm anzeigen lassen.
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11
Mai
Blog-Praxis: Unternehmensblog namics [Vortrag]
gepostet von Jürg Stuker am 11.05.2007 um 10:54

Heute darf ich am MAZ (Die Schweizer Journalistenschule) auf Einladung von Bernet PR neben Albert Kuhn, Weblog über Umweltmanagement bei der Swisscom und Nicolas Galladé der (politischen) Blog der SP Schweiz über den namics Weblog sprechen.

Die an mich gestellten Fragen sind die folgenden.

- Wie setzt man einen Weblog auf?
- Worauf gilt es zu achten?
- Wieso bloggt namics?
- Mit welchem Konzept?
- Mit welchen Erfahrungen?
- Do’s und Dont’s

Und hier die Präsentation: Blog-Praxis: Unternehmensblog namics [pdf, 2.4 MB]

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11
Mai
ArcGIS und Google Web Toolkit
gepostet von Hilar Lütolf am 11.05.2007 um 01:26

Donnerstag, 10. Mai, JavaOne 2007

Heute habe ich die längere Mittagspause nochmals richtig nutzen wollen um im JavaOne Pavilion die vielen Stände der Aussteller abzuklappern...

ESRI

Am meisten Zeit habe ich dabei bei ESRI verbracht, der Anbieterin der Mapserver Architektur ArcGIS. ArcGIS besteht aus den drei Layern Applikationen (Desktop, Server, Mobile), dem Developer Layer (dort findet man die so genannten ArcObjects) und dem Datenlayer (mit Daten von zum Beispiel Tele Atlas oder Navteq).

Mapping Dienstleister verfügen oftmals nicht über einen selbst entwickelten Mapserver, sondern bieten Lösungen mit weiterentwickelten Produkten wie eben diesem ArcGIS an. So ein Mapserver verfügt - neben dem Visualisieren der Mapdaten - auch über Funktionen wie etwa Routing oder Umkreissuche. Hat man einen solchen ArcGIS Server zur Verfügung, wurden mir zwei Möglichkeiten vorgeführt wie man diesen verwenden kann (natürlich gibt es noch mehrere).

Einerseits kann man sich in die Admin Oberfläche des Mapservers einloggen und einen Wizard "Create new map" starten, der einem in wenigen Schritten den verfügbaren Kartenausschnitt, den Maptyp, die verfügbaren Actions (Stichwortsuche, Routing etcetera) und Datensets auswählen lässt. Ist der Wizard beendet, liegt eine Webapp vor die auf dem selben Server oder - nach dem Herunterladen des WAR Files - auf einem anderen Server deployed werden kann. Oder man erstellt seine Map mit einem WYSIWYG Editor der ein JSP mit JSF Tags generiert. Die vom ESRI Mitarbeitenden "selbst generierte" Map liess einem auf dem Stadtgebiet von Bagdad Start- und Zielort von Militärkonvoys setzen, worauf der Mapserver eine Route "um gefährliche Gebiete herum" vorschlug. Ausgewählt werden konnte auch der Fahrzeugtyp, so hätte der Mapserver bei Panzern etwa andere Strassen gewählt als bei kleineren Patrouillenfahrzeugen.

Auch von ESRI gibts es Developer Ressourcen, namentlich das "ESRI Developer Network (EDN)". Damit kommt man an Ressourcen um eigene Maps in Desktop- oder Webanwendungen zu integrieren. Leider gibt es das nicht kostenlos, die jährliche Gebühr beträgt USD 1500.-.

Ein ganz interessantes Produkt von ESRI ist "ArcWeb Services 2006", damit lassen sich eigene Maps mittels unterschiedlicher APIs (SOAP, REST, JavaScript und anderen) Maps in die eigene Anwendung integrieren. Auch dieses Angebot ist aber nicht gratis.

Googles Web Toolkit

Am Stand von Google wurden neben dem Verteilen eines Merkblatts für eine allfällige Bewerbung und der Visitenkarte eines Recruiters auch Google Checkout und der brandneue "Google Web Toolkit" vorgestellt. Leider fiel eine angekündigte Demonstration des GWT wegen zeitweiliger Netzwerkprobleme ins Wasser. Kurz beschrieben bietet der GWT dem Java Entwickler die Möglichkeit OHNE Javascript Kenntnisse Ajax Applikationen zu erstellen. Dazu kommt GWT mit einer Fülle vorgefertigter Elemente die vom Entwickler einfach in dessen Anwendung integriert werden können.

Weitere Aussteller

Des weiteren war ich noch an den Ständen von SoftwareFX, wo man mir eine CD mit "Chart FX for Java" überreichte, bei Interface21 (bei der Verlosung von Büchern und eines TomTom ging ich leider leer aus), Terracotta (da suchte ich - entgegen anderslautender Ankündigungen - vergeblich nach jemanden der sich gut mit DWR auskannte), Canoo aus Basel (der Anbieterin von ULC, wo sich der Herr am Stand an Jürgs Blogeintrag erinnert hat, einem Framework für die Entwicklung von GUIs für "Java Rich Internet Applications"), Altova (der Herstellerin von XMLSpy), der Eclipse Foundation (Version 3.3, "Europa", folgt im Juni), der java.net Community, beim freundlichen Spielzeugroboter WowWee und IBM, wo ich mir ein Tool für Data modelling zeigen liess.

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10
Mai
Location API, Stress und DWR
gepostet von Hilar Lütolf am 10.05.2007 um 17:07

Mittwoch, 9. Mai, JavaOne 2007

Hinweis: im JavaOne TODAY Newsletter vom Mittwoch wurde der Ablageort sämtlicher Slides der Speeches von JavaOne 2007 publiziert: http://www.cplan.com/javaone2007/contentcatalog (Zugangsdaten über mich).

Bring Map and Navigation Capabilities to Your Location-Based Applications with JSR 293, Location API 2.0

Zu Beginn der Session wurden ein paar nette Zahlen serviert: LBS sei die am schnellsten wachsende Sparte im Wireless Bereich, mehr als 85% aller Subscriber seien an solchen Dienstleistungen interessiert (naja). Ende 2008 würden 25 Prozent aller WCDMA Geräte GPS tauglich sein; also: los gehts! Aber es gibt Hürden: die Lokalisierung und das Mapping. Genau hier setzen die beiden JSR 179 und 293 (Erweiterung von 179) an.

Die Location 2.0 API soll folgende Funktionen regeln:

  • Geocoding (Adresse -> Koordinaten; aber auch Reverse, Koordinaten -> Adresse)
  • Mapping (Das Anzeigen einer Karte)
  • Navigation (Routing)
  • Landmark exchange (einheitliches Format zum Austausch von POIs)

Typische Einsatzgebiete für Anwendungen, die auf Location Based Services basieren, liessen sich folgendermassen kategorisieren: Sicherheit, POI Navigation, Verkehr, Social Networking, Sport und Fitness sowie Gaming. Und eine Map bestehe immer aus einer Kombination von Inhalten der Typen Area (das von der konkreten Map abgedeckte Gebiet), Landmarks (der auf der Map angezeigten POIs), Location (Standort des Subjekts/Objekts) und Route. Was genau auf der Karte dargestellt wird, unterscheide sich aufgrund der "Operation" auf welcher die aktuelle Map basiert; einerseits können einer Map die darzustellenden Informationen mitgegeben werden. Andererseits kann die Map alle in jenem Umkreis verfügbaren Informationen darstellen.

Eine auf dem Location API basierende Anwendung funktioniert nun (grob) nach dem folgenden Muster: die Klasse ProviderManager bietet den Zugriff auf vorhandene ServiceProvider, von welchen es drei Typen gibt: Geocoding, Map und Navigation. Alle drei Typen erweitern das Interface ServiceProvider und bieten eigene, ihrem Zweck dienende, Methoden an.

Mehr Infos dazu auf jcp.org.

Stress Your Web App Before It Stresses You: Tools and Techniques for Extreme Web Testing

Leider konnte der etwas reisserische Titel zumindest meine Erwartungen nicht erfüllen; die beiden redegewandten und zu Scherzen aufgelegten Brasilianer beschränkten sich neben den üblichen Testtipps (teste NICHT oder zumindest nicht nur die einfachen Fälle etcetera) auf die Vorstellung und Demonstration von Apaches JMeter. Für jemanden der das Tool bisher nicht kannte sicherlich interessant, für mich soweit aber nix neues, leider.

Erwähnenswert an dieser Stelle vielleicht noch das JMeter nicht nur zum parallelen Zugriff und Testen von Webapps verwendet werden kann, sondern auch Tests gegen DB, Mail und andere Server fahren kann.

Hands-on DWR

DWR (Direct Web Remoting) kurz beschrieben: man kann damit sehr schnell und einfach bestehende Java Services oder Controller Klassen als Javascript Bibliotheken exportieren und diese dann mit Ajax ansprechen. Drei Schritte sind dazu notwendig:

  • 1. dwr.jar in Classpath aufnehmen
  • 2. Im web.xml ein DWR Servlet hinzufügen
  • 3: DWR mittels dwr.xml konfigurieren

Fertig. DWR wird im Übrigen mit einem WAR File geliefert, welches Beispiele und die Dokumentation enthält.

Das dies wirklich so einfach funktioniert wies tönt, habe ich bereits selbst ausprobieren können; die POI Layers Anwendung von namics verwendet DWR um per Ajax die POIs auf die Map zu kriegen und - demnächst - um auch neue POIs hinzuzufügen.

Was bei DWR sicherlich von grossem Interesse ist: die Sicherheit. Dieser wird bei DWR grosse Bedeutung beigemessen; grundsätzlich tut DWR daher nichts was man nicht explizit zulässt. So kann man zum Beispiel die Methoden einer Klasse einzeln freigeben und die exportierten Domainklassen (die Return Werte und Übergabeparameter der freigegebenen Methoden), sofern nicht Java Sprachumfang, müssen für den Export ebenfalls freigegeben werden.

Nachdem DWR 1 nun seit etwa 2 Jahren existierte, wurde vor circa 2 Wochen DWR 2 lanciert. Grösste Neuerung dabei ist das sogenannte "Reverse Ajax". Damit kann der Server die "verbundenen" Browser über sogenannte Scriptsessions (ein fünfter Scope wenn man so möchte) über neue Daten informieren und diese auch mit Daten versorgen. Auch hier wurde der Sicherheit natürlich grossen Stellenwert beigemessen (Stichwort Cross Site Scripting).

Beeindruckend war das Schiffe-Versenken Spiel realisiert mit Ajax, an der Session haben sie das zu dritt (ein Teilnehmer aus dem Publikum gesellte sich ohne Vorankündigung noch dazu) live demonstriert.

DWR hat im Übrigen auch eine eingebaute Unterstützung für Accessability; sogenannte "Pluggable Notifiers" informieren den Benutzer etwa bei Veränderungen mittels Ton oder lassen ein Feld aufblinken. Es können auch eigene solche Notifiers entwickelt werden.

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10
Mai
JPA 2.0 und Tele Atlas
gepostet von Hilar Lütolf am 10.05.2007 um 06:17

Mittwoch, 9. Mai, JavaOne 2007

Java Persistence 2.0

Die Java Persistence API 1.0 wurde zusammen mit EJB 3.0 eingeführt - Version 2.0 soll bestehende Schwachpunkte und Bugs ausmerzen sowie fehlende Kompontenten nachliefern. Angestrebt wird dazu ein neuer JSR, der unter anderem folgende an der Session angesprochene Punkte behandelt haben wird.

  • Mehr Flexibilität bei der Gestaltung des zu persistierenden Modells (namentlich unter anderem Embeddables, Ordered lists und multiple Accesstypen pro Klasse)
  • Verbesserungen beim O/R mapping (One-to-many, Single table versus Joined subclasses Strategie)
  • Erweiterte Querying Möglichkeiten (weitere Operatoren und Funktionen oder etwa Beinflussung des Polymorphismus beim SELECT Statement durch Angabe der erlaubten Typen)
  • Criteria queries (hier soll zum Beispiel von Hibernate gelernt werden)
  • Validierung und Wertebereiche (@Required, @Length etcetera)

Der JSR soll demnächst veröffentlicht und die Expertengruppe im Juni 2007 gegründet werden. Ziel ist es, Java Persistence API 2.0 mit EE 6.0 zu realisieren.

JavaOne Pavillon

Heute schaute ich am Stand von Tele Atlas, neben Navteq dem andern grossen Anbieter von Mapdaten, vorbei. Im Grossen und Ganzen gesehen funktionieren die beiden Konkurrenten in ihrem Kerngeschäft (Erfassung von Strassendaten und POIs) identisch, beide erfassen die Strassen mit eigenen Fahrzeugen (ausgerüstet unter anderem mit Kameras) welche ständig unterwegs sind. Allerdings war Tele Atlas "alleine" am Stand, Navteq hingegen hatte einige Partnerfirmen (Autodesk, deCarte und andere) um sich geschart.

Zwei Angebote von Tele Atlas wurden mir näher vorgestellt: zum einen der "Tele Atlas DeveloperLink" und zum andern den "Tele Atlas ContentLink". Ersteres bietet Entwicklern - ohne Kosten - unter anderem den Zugang zu Beispieldaten, weiterführenden Informationen technischer Natur und Diskussionsforen. Der ContentLink von Tele Atlas (offenbar erst seit circa 2 Monaten online) bietet einem Map Anbieter die Möglichkeit nach weiteren Mapinhalten für seine Mapping Anwendung zu suchen. Die POI Datensätze, die auf der ContentLink Webseite gelistet werden, werden direkt von Dritten angeboten und können nach Abschluss einer Vereinbarung mit diesen heruntergeladen und verwendet werden.

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09
Mai
Profiling mit NetBeans
gepostet von Hilar Lütolf am 09.05.2007 um 22:08

Mittwoch, 9. Mai, JavaOne 2007

Anmerkung: nachdem ich gestern alle Notizen in einem Eintrag zusammengefasst habe (und dieser dadurch etwas lange wurde), werde ich die nächsten Einträge jeweils nur noch einem oder zwei Themen widmen.

Quick and Easy Profiling with Integrated Tools

Das Ziel der Session in einem Satz zusammengefasst: Profiling mit der IDE, ohne auf ein separates Tool zurückgreifen zu müssen. Die Beispiele wurden allesamt mit NetBeans 5.5 oder mit der bereits verfügbaren Preview (M9) von 6.0 gezeigt, welche auf der Homepage zum Download bereitliegt.

Der in NetBeans integrierte Profiler bietet Hand die drei typischen Problemklassen zu analysieren: Threading (zu wenige versus zu viele Threads), CPU Belastung und Memory Leaks. Der Profiler kann mit einem Wizard gestartet werden, wo man den gewünschten Profiling Task wählt. Der Einstieg fällt mit der Auswahl von sogenannten Profiling Roots einfach - man wählt zum Beispiel aus, welche Methoden untersucht werden sollen. Alternativ können auch sämtliche Methoden aller Klassen untersucht werden, was der Performance des ausgeführten Programms aber sehr zu schaffen macht.

In einem der gezeigten Beispiele wurde durch die Auswahl von bestimmten Methoden etwa eine Reduktion der instrumentalisierten Methoden von circa 19'000 auf deren knapp 200 realisiert. Läuft die Anwendung, kann man sich einen Snapshot anzeigen lassen und kann von der Auswertung per Mausklick direkt in den Source Code wechseln. Der Profiler kann nicht nur mit der lokalen JRE verwendet werden, es können auch Server eingerichtet und damit darauf laufende Anwendungen untersucht werden.

Eindrücklich die vorgetragene Case Study: eine Anwendung von Sun, über ungefähr 4 Jahre entwickelt mit circa 150'000 Lines of code, wies im Live Betrieb ein Memory Leak auf. Dank dem "Generation Count" des Profilers wurde eine Inner Class namens "BackgroundProcess" als Quelle des Ungemachs identifiziert und modifiziert, so dass die Anwendung fortan keine Memory Leaks mehr in sich barg.

NetBeans 6.0, welches noch in diesem Jahr lanciert werden soll (Preview Version wie eingangs erwähnt bereits erhältlich), wird im Profiling Bereich noch weiter ausgebaut sein, nachfolgend einige Merkmale:

  • Integration von JMeter
  • Profiling Points, weiterer Verfeinerungsgrad des Profilings, in ihrer Anwendung vergleichbar etwa mit Break Points beim Debuggen
  • Integration von HeapWalker (Visualisierung/Offenlegung des Heaps)
  • "Areas of Interest" - High Level Visualisierung des Speicherverbrauchs
  • Dynamic attaching/detaching des Profilers
  • NetBeans 6.0 wird den Profiler bereits in der Standardversion enthalten
  • Profiling von JSPs

Weiterführende Informationen und unter anderem einen Blog findet man auf der Homepage des NetBeans Profiler Teams.

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09
Mai
Endlich wieder mal eine nette Error-Seite ;-)
gepostet von Andreas Fischler am 09.05.2007 um 20:38

Diesmal von YouTube. Wollte gerade einen Mobile-Account einrichten um Videos direkt vom Handy auf YouTube laden zu können. Das ist dabei rausgekommen:

Error_auf_YouTube.png

Insbesondere der Block "please include the following information in your error report:" ist besonders schön gemacht :-)

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09
Mai
JavaOne 2007, Tag 1
gepostet von Hilar Lütolf am 09.05.2007 um 07:10

Ich habe diese Woche die Möglichkeit erhalten, die JavaOne Konferenz in San Francisco zu besuchen; ich möchte in den nächsten vier Tagen an dieser Stelle über die aufgeschnappten Informationen berichten und diese so einem grösseren Publikum zugänglich machen.

Dienstag, 8. Mai

Open Java: Imagine the Possibilities (Opening session)

"Don't be shy", nutze die Möglichkeiten der Konferenz und versuche mit möglichst vielen Leuten ins Gespräch zu kommen. Dies die ersten Worte - well, mit 10-15 Tausend Anwesenden natürlich schier unbegrenzte Möglichkeiten! Danach folgte die Darlegung des Hauptanliegens der diesjährigen JavaOne und deren Slogan "Open Possibilities". Kurz zusammengefasst: das Ziel ist es, mittels Java das Internet respektive Rich applications und Multimedia Inhalte auf Mobile Devices zu kriegen. Flächendeckend, grenzenlos und überall. Im Kontext dieses ehrgeizigen Ziels folgten mehrere Announcements mit Vertretern der jeweiligen Köpfe bei Sun und deren Partnern.

Los gehts

  • Glassfish: das bestehende Projekt soll "aufgebohrt" und der Fokus auf Multimedia gerichtet werden. Als Partner hat Sun dazu Ericsson an Bord geholt, mit der Kombination Open Source, Ericsson und Glassfish soll der Enduser Multimedia Inhalte immer und überall zur Hand haben. Auf dem Demovideo wurden etwa auf dem Handheld Musik von zu Hause gestreamt oder dem Sohn das Abspielen des von ihm angeforderten Films verweigert :-).
  • Verbesserung im Bereich Realtime Java, java.lang.Thread -> javax.realtime.RealtimeThread. Als "Partner" wurde hier der CIO von Nasdaq, dessen Trading Software auf Java läuft, auf die Bühne geholt - die "Quizfrage", ob Nasdaq 4, 17, 39 oder 89 Transaktionen pro Sekunde zu bewältigen hat, wurde mit der Summe dieser Zahlen beantwortet ;-). Gegenwärtig arbeitet Nasdaq zusammen mit Sun an einer neuen Version der Trading Software, bei welcher die erneuerte Java Realtime API zum Einsatz kommen soll.
  • Ebenfalls wurde mit Sony eine Kooperation bei dessen Blu-Ray Technologie angekündigt; da sollen mit Hilfe von Java FX (siehe unten) etwa interaktive Menus über einen Film gelegt oder gar Spiele integriert werden.
  • Netbeans 6 mit Fokus Rich Internet Applications wurde ebenfalls auf bald angekündigt, mit Plugin Funktionalität für andere Sprachen wie etwa JRuby, Javascript und C++. Besonders hervorgehoben wurde die starke Unterstützung der Entwicklung von Anwendungen für mobile Endgeräte.
  • Besonderen Anklang fand die Verkündung dass OpenJDK nun verfügbar sei (die Webpage werde noch angepasst) und ein sogenanntes Governing Board (bestehend aus 5 Personen), dessen Aufgabe die Lenkung und Steuerung der Community sein wird, gewählt wurde. OpenJDK wird unter GPLv2 lizenziert, was durch die dadurch breite Abstützung auf einer grossen Community ein grosses Mass an Kompatibilität garantiere.
  • Faster, faster, faster: das Thema der Performance wird gross geschrieben, auf Herbst 2007 wurde die schnellste je verfügbare JRE angekündigt.
  • Java goes Scripting: Ankündigung der JavaFX Produktefamilie mit starkem Endnutzer Fokus. Bestandteile sind vorerst Java FX Script, eine in der SE integrierten Scripting Sprache zur einfachen Erstellung von Rich Internet Applications. Java FX Script gibt es bereits als Preview Release, die dazugehörigen Tools sollen demnächst lanciert werden.
  • Java FX Mobile: ebenfalls in der SE integrierte Unterstützung speziell für Mobile Devices. Partner in diesem Bereich ist Yahoo!, neben einer Websuche und E-Mail soll auch Flickr speziell für Java FX Mobile Devices hergerichtet werden, fortan sollen Handies also nicht mehr nur Fotos an Flickr senden, sondern diese auch anzeigen.

PayPal: New Solutions for Java Developers

Als Erstes wurden ein paar Fakten geliefert: Gründung 1998, >140 Millionen Accounts, Milliardenumsatz. Und das Beste: E-Commerce wächst! Aber: "Checkout on the web stinks", dies die Ausgangslage.

Das grösste Problem sei, dass die überwiegende Mehrheit aller Shops für den Abschluss einer Transaktion einen Login auf der Seite oder - wenn noch nicht vorhanden - das Anlegen eines Profils verlangen. Bei diesem Schritt gingen viele Kunden verloren; verhindert werden könne dies, wenn man dem Kunden alternative Zahlungsmethoden anbietet und so das Vorhandensein eines Accounts nicht mehr zwingend sei.

Paypal bietet dazu zwei Möglichkeiten: eine mittels HTTP Post, und, für fortgeschrittene Ansprüche und Einbindung in Software mit Hilfe einer API: Paypal Checkout Express. Das ganze läuft mit 3 API Calls ab - beim ersten Call wird ein Token ausgemacht und der User wird auf eine Paypal Login Seite umgeleitet. Mit dem zweiten Aufruf werden die User Daten von Paypal abgeholt und der dritte und letzte Call schliesst die Transaktion ab.

Mit Hilfe der Digital Money Platform von Paypal kann man noch einen Schritt weiter gehen, unterstützt werden unter anderem auch das Überweisen von Beträgen an Zielkonti, die Suche nach Transaktionen, die Abfrage von Kontoständen, das Verwalten von Zahlungen und bald auch Wiederkehrende Zahlungen.

Für die Verwendung dieser Funktionalitäten sind API Credentials notwendig. Neben der bisherigen auf SOAP basierenden Lösung gibt es neu auch eine RESTful Version. Infos dazu gibts auf http://paypal.com/developer.

Navteq und Partner, JavaOne Pavillion

Am Mittagstisch hatte ich mich aus purem Zufall just neben eine Dame von Autodesk gesetzt, welcher ich gleich nach dem Essen an den Stand von Navteq folgte mich nach dem Essen an den Navteq Stand mitnahm. Autodesk kannte ich bisher nur als Anbieter der CAD Software AutoCAD, bietet darüber hinaus aber auch Produkte im Bereich Location Based Services an. In dieser Produktefamilie etwa den "Family Minder", mit dem die Eltern, dank spezieller mobiler Endgeräte, sich den aktuellen Standort ihrer Sprösslinge anzeigen lassen können. Auch bietet Navteq eine Developer Schnittstelle an, die unter anderem für Geocodierung verwendet werden kann. Mehr Infos dazu unter http://www.autodesk.com/lsdevprogram.

Mit den Leuten von Navteq selbst habe ich mich über das Zustandekommen Ihrer Daten (v.a. Strassenkarten und geocodierte Adressen) unterhalten. Es ist tatsächlich so, dass circa 600 professionelle Vermesser permanent für Navteq auf den Strassen unterwegs sind und diese (samt POIs) so in den Datenbestand von Navteq aufnehmen. Des weiteren tut sich aber auch bei Navteq etwas in Richtung Location Based Services, so sollen sich User von Mobile Devices Dienstleistungen und Restaurants etc. in Städten, in der Näher ihrer aktuellen Position, anzeigen lassen können. Auf meine Frage hin wie die Position der Personen bestimmt werden soll (in Städten ist die Lokalisierung mittels GPS nicht ohne weiteres möglich), kam die sogenannte "WiFi enabled" Lokalisierung zur Sprache, bei welcher aufgrund des Access Points, über den sich der User gerade im Internet bewegt, die Position des Nutzers bestimmt wird. Um an solche Daten (vorerst nur Nordamerika) heranzukommen, ist Navteq eine Kooperation mit der Firma Skyhook Wireless eingegangen. Leider hat die Person am Stand plazes nicht gekannt, staunte aber nicht schlecht als ich ihm sagte dass alle Locations in den USA, wo ich bisher Zugang ins Internet fand, bei plazes bereits bekannt waren.

Ebenfalls am Stand von Navteq mit dabei war deCarta, Anbieterin eines draggable Mapservers mit sehr weitreichenden Konfigurationsmöglichkeiten. So können etwa die Farben bestimmter Mapinhalte oder auch die Schriftart bestimmt werden. Als Beispiel in Europa hat man mir http://www.herold.at gezeigt - die gelben Seiten für Österreich. Mein Gesprächspartner am Stand war übrigens der Referent des Vortrags "Developing Web 2.0 Mapping Applications", welcher leider bereits ausgebucht war und ich darum nicht habe besuchen können. Geoff, so sein Name, verpasste mir darauf eine Schnellbleiche seines Vortrags. Interessanterweise hatte er Endoxon nicht gekannt, beim Rumspielen mit der Karte auf local.ch hat er dann aber recht interessiert "ah, digital zoom", "vectors" und andere Dinge gemurmelt :-). Insgesamt zeigte er sich natürlich erfreut über die aktuell hohe Brisanz des Themas Mapping und meinte dass das Javascript API von Google hier vorallem "Schuld" sei daran, zuvor sei es in diesem Bereich lange eher ruhig gewesen.

Integration Gets All Mashed Up: Bridging Web 1.0 and Web 2.0 Applications

Der erste Satz des Referenten: Mashup ist nicht gleich Google Maps mit irgendwas! :-) Und bald würden Enterprise mashups stark an Bedeutung zunehmen. Bei dieser Art von Mashups geht es darum, Daten meist interner Applikationen durch den Anwender (weg vom Coden, hin zum Zusammenfügen) mittels Wizards zu konkreten Fragestellungen fallbezogen kombinieren zu lassen. Web 1.0/2.0 darum, weil diese internen Applikationen meist in "1.0 Form" vorliegen, die Mashups aber "2.0" sein sollen.

Die Nachteile von Web 1.0 (wenn es um die Wiederverwendung der Inhalte oder Funktionalitäten geht): meist starke Kopplung und Aufwand. Handkehrum ist eine sehr lose Kopplung bei Web 2.0 der Fall. Bezüglich Syndication wurde angeraten das gut standardisierte Atom dem den Geschmäckern der Entwickler ausgesetzten RSS vorzuziehen.

Wie dies mit den Widgets genau aussehen soll, wurde nicht eingehender besprochen; ein sehr einfaches Beispiel hat der Referent allerdings mit dem "Kapow Mashup Server" vorgeführt.

Die folgende Grafik zeigt auf, wie diese Enterprise Mashups funktionieren sollen.

mashups.jpg

Um diese zu ermöglichen, müssen einfach gesagt alle alten Applikationen mit sogenannten "Widget Enabler" ausgestattet werden. Diese ermöglichen dem Endnutzer (resp. den Widget Builder) bei der Erstellung der Mashups auf die Daten und Funktionalitäten der Applikationen zuzugreifen.

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08
Mai
MAKE: Blog: HOW TO - Improve your photography with classical art
gepostet von Thomas Link am 08.05.2007 um 19:09

via HOW TO - Improve your photography with classical art / MAKE: Blog, kottke.org and unfocusedbrain.com

Alte Meister Farben

Man nehme ein (scheinbar) beliebiges Foto und ein Kunstwerk dessen Farbgebung einem besonders gut gefällt.
Dann braucht es noch Photoshop CS oder besser, denn seit dieser Version gibt es den Befehl "Match color..." oder in der deutschen Version "Gleiche Farbe..." (zu finden im Menü Bild: Anpassen).

Ein toller Tipp, den ich natürlich gleich mal ausprobieren muss.

Das Original:

Thomas Alte Meister  Original