Das wichtigste (einzige) Geschäftsmodell von Google sind Textanzeigen, bei welchen der Werbetreibende pro Klick auf die Werbung bezahlt. Gegenüber anderer Werbeformen, welche einfach so "da sind" (und sich ein Berater dann den Mund bezüglich dem gigantischen Nutzen wund redet), war das eine wichtige Innovation. Dazu kommen noch weiter Aspekte wie die Möglichkeit die Textwerbung auf Stichworte, Seiteninhalt (bei AdSense), Geographie sowie andere Merkmale bei der Schaltung. Natürlich nicht nur bei Google...
Da Google (und die Websites, welche Google-Anzeigen weiter verbreiten) nur Geld verdienen, wenn auch gelickt wird, liegt es nahe, dass die Anzahl (resp. die Qualität) der Klicks in den Fokus rückt. So kann ich einem Mitbewerber Kosten "zufügen" resp. ihn aus der Auktion verdrängen, indem ich häufig auf seine Anzeigen klicke. Das Problem nennt sich "Click Fraud" (Klick Betrug) und dazu wurde schon sehr sehr viel geschrieben und gerätselt. So auf der Titelseite von Business Week, bei Wired oder auch der Sicherheitsexperte Bruce Schneier. Und an tausend anderen Orten.
Interessant und für Google unüblich ist, dass sie nun in die Offensive gehen und aktiv darüber informieren. So beispielsweise heute auf dem offiziellen AdWord Blog mit "Invalid Clicks – Google’s Overall Numbers".
Die Kernaussage (die es zu validiern gilt) ist: Rund 10% aller Klicks sind faul und werden von Google in Echtzeit oder durch eine offline Analyse als ungültig erkannt und dem Werbetreibenden nie verrechnet. Nur 0.02% (nach Aussage von Google) werden nachträglich als ungültig gemeldet und danach von Google (reaktiv) analysiert und gutgeschrieben.

Was Google nicht weiss und kaum sagen würde ist die Anzahl der falschen Klicks die der Werbetreibende bezahlt, weil niemand reklamiert. Und natürlich die Vantiy-Klicks (ich klicke aus Freude / Eitelkeit auf meine eigenen AdWords ;-.)



