Dave Winer ebnete mit der folgenden Hypothese den Weg für eine neue Art von Konferenzen:
The sum of the expertise of the people in the audience is greater than the sum of expertise of the people on stage.
Das Ergebnis sind sogenannte "Unkonferenzen", die sich am einfachsten wir folgt charakterisieren lassen.
1) Das Publikum bekommt die Kontrolle über die Konferenz und beurteilt die Qualität der Beiträge dauernd. Wege dazu: Leute im Publikum sind keine Zuhörer aber Teilnehmer. So kann der Vortrag 15 Minuten und die Diskussion 45 Minuten dauern! Oder es gibt einen "Backchannel", in welchem das ganze Publikum dauernd kommentieren kann.
2) Die Diskussion im Plenum muss strukturiert sein, damit nicht immer dieselben Leute dasselbe sagen (kommt ihnen das bekannt vor?).
3) Zudem schreiben die Teilnehmer während der Referate ihre Ansichten in ihre Medien (Weblogs, Wikis etc.). Dieser Informationen werden typischerweise während der Konferenz wieder zusammengeführt und weiter genutzt.
Eine schöne Gegenüberstellung zu einer normalen Konferenz findet sich auch bei David Gammel.
Mal dabei sein? Diesen Samstag am 24. März zwischen 10:00 und 16:30 findet an der ETH in Zürich das BlogCampSwitzerland statt. Als BarCamp organisiert ist es eine ad-hoc Unkonferenz. Hier die Regeln. Also bis am Samstag in Zürich (wenn die Leute wollen, spreche ich [kurz] über "Internes Wissensmanagement mit einer Multi-Blog Plattform").
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