…. und es lohnt sich wirklich, dass wir zu zweit hier sind. Es gibt so viele Sessions in verschiedenen Tracks (Application Development, Infrastructure, etc.), welche alleine unmöglich zu besuchen wären. Nur ein Beispiel: Pro Zeitblock finden ca. 10 Sessions statt…. So können wir uns aufteilen und das Know-How zuerst untereinander, anschliessend in der Firma weitergeben. Uh, es geht schon wieder los…. aber die Letzte für heute. See ya!
Archiv für den Monat Januar 2007
Die zwei Sessions über Lotus Expeditor und Lotus Component Designer sind wieder sehr techniklastig und vor allem für Entwickler und Administratoren interessant.
Kurz gesagt erstellt man mit dem Component Designer Applikationen, welche über den Expeditor dann zentral gesteuert verteilt und installiert werden. Alles läuft über Industriestandards, also JSE 5.0, Eclipse Rich Client Platform, SWT, JFace, WSDL usw.
Applikationen, welche auf dieser Plattform auf den Clients laufen, nutzen dann dieselbe Virtual Machine, was ressourcenschonend ist. Auf diese Art und Weise wurden zum Beispiel Notes 8 und Sametime 7.5 entwickelt.
Serverseitig kommt der Websphere Application Server zum Einsatz, welcher in Version 6 ebenfalls den Ressourcenhunger sehr eingeschränkt hat, das war in der Vergangenheit etwas ein Problem…
Dies nur soviel heute, wer mehr dazu wissen möchte, kann mich gerne direkt kontaktieren :-)
Einer der Vorteile einer solchen Verantstaltung ist, dass man direkt mit den Leuten sprechen kann, welche die Software entwickelt haben, in diesem Fall sind Andre Guirard, Mark Jourdain, Maureen Leland von Lotus.
Um Notes Anwendungen zu programmieren, wird der Domino Designer eingesetzt. In der nächsten Version 8 wird es einige praktische Neuerungen geben:
- DB2 und Notes Daten in der selben View
- DB2 Queries
- Composite Applications, welche sich gegenseitig steuern können
- A-Z Navigator in jeder Notes View möglich
- Aktionen beim Auswählen eines View-Eintrages (onSelect)
- Rechte Maustaste-Menü komplett konfigurierbar
- und viele, viele weitere
Was für User und Kunden hier etwas technisch tönt, lässt Entwicklerherzen höher schlagen. Jetzt wird es darum gehen, diese neuen Funktionen in Anwendungen zu nutzen, um diese benutzerfreundlicher zu machen.
Das ist schon länger ein Thema: Debugging von Notes/Domino Java Agents. Diese Session zeigte einen Weg auf, wie dies mit Hilfe von Eclipse (oder irgendeine Java IDE) machbar ist. Aber nicht einfach den Code vom Domino Designer kopieren und laufen lassen, sondern vielmehr den Code entsprechend erweitern, sodass er in beiden Umgebungen läuft. Man muss sich an diesen Ansatz zuerst einmal gewöhnen, aber Vorteil bringt er auf die Dauer in jedem Fall (sofern bezüglich Java Debugging im Domino Designer nichts passieren wird….).
Ein anderes Thema ist die Code-Pflege, vielleicht besser verständlich unter “Maintainable Code”. In erster Linie geht es um die Lesbarkeit und Wartbarkeit einer Applikation. Wer hat sich nicht schon über Code geärgert, der schlecht lesbar und undokumentiert war? Und dann findet man nach einer Weile heraus, dass es dein eigener Code ist…. Jedenfalls sind verschiedene Elemente angesprochen worden wie z.B. das Naming der Design-Elemente sowie die Kommentierung im Code. Aber auch die Deklarierung sowie die Code-Auslagerung wurden angesprochen. Jetzt gilt es die neuen Ansätze zu überprüfen und die für uns relevanten einfliessen zu lassen. Es gibt immer etwas zu verbessern….Let’s do it even better!








