Respect! Royal respect!

Allerliebst irgendwie. Der Buckingham Palast kündigte gestern an, dass Queen Elisabeth ihre traditionelle Weihnachtsansprache heute nicht nur am Fernsehen, sondern auch auf Youtoube verbreiten will. Ab etwa 15 Uhr MEZ online.

Aber eigentlich nicht erstaunlich, wenn man etwas zurückforscht. Da stellt man fest, dass die königliche Kommunikation schon früher technisch gut unterwegs war – 1957 fand die königliche Ansprache erstmals im Fernsehen statt. Exakt 50 Jahre später dann der Medienwechsel.

Das Ganze schön dokumentiert auf dem königlichen
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Youtube Channel.

Wirklich modern die ältere Dame, Respekt!

Frohe, geruhsame Weihnachten!

[gefunden via news.com]

Geschwindigkeit ist nicht Alles

Ein bisschen Qualität müsste auch noch sein.

Roli und ich haben heute eine Präsentation über den Einfluss von Online auf die Kommunikationsbranche gemacht. Teil davon war der Aspekt der Geschwindigkeit (als zentraler Faktor der Veränderung). Den Umstand hat Roli sehr schön am Beispiel der Bundesratswahl resp. an dem Tag danach illustriert: Welches Medium hat zu welcher Zeit welche Nachricht verbreitet? Dabei schien 20 Minuten so eine Art Gewinner zu sein — Immer mit Blick auf die “knappe” journalistische Qualität. Aber erst an der Präsi fiel uns was auf: 13. Dezember 2007 um 08:08 Uhr.

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Dass die neue Bundesrätin aber nicht Widmer-Schmid heisst müsste eigentlich klar sein. Sogar auf 20 Minuten ;-)

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Ich bin doch nicht blöd…

…in dem Fall bin ich mit aber doch nicht ganz sicher, wer hier blöd ist.

Ein MacBook mit 20 Zoll TFT Bildschirm für CHF 1249.– nehme ich sofort — evt. brauche ich zwar einen Trolley zum rumtragen. Ob ich aber wirklich das OS Lepoard dazu will weiss ich nicht wirklich. Evt. haben sie ja auch “OS Leopold” im Angebot.

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Machen die so einen Blödsinn extra, damit ich einen Post schreibe oder ist die Qualität der Prozesse tatsächlich soooo schlecht?

PS: Danke an Christian für den Scan.

Rich Internet Application Teil 2 – Adobe Flex

Im zweiten Teil meiner “Berichterstattung” über RIA Applikationen von der diesjährigen Javapolis werde ich Flex von Adobe etwas näher beleuchten. Heute morgen war ich wirklich kurz etwas sprachlos, als ich das Flex-Beispiel in der Keynote-Session gesehen habe. Aber alles der Reihe nach… :-) Die Session war in drei Teile aufgeteilt.

1. Teil: Flex in Action

Im ersten Teil hat sich Bruce Eckel in seiner Präsention (Thinking in Flex) bewusst auf Fragestellungen von datenverarbeitungszentrierten Anwendungen fokusiert. Dabei wurden Fragestellungen wie “Optimistic Data-Locking”, “Conflict-Detection”, “Transactions”, etc. aufgeworfen und diese am Beispiel besprochen. Im Beispiel wurde ein “neuer” Ansatz – das “RIA Model” vorgestellt. Neu an diesem Ansatz ist, dass die Daten nicht mehr nur auf dem Server “leben” sondern dass diese eine Representation im Client besitzen (nicht nur zu Anzeigezwecken).

Um all die oben aufgeführten Problemstellungen nicht mehr selber implementieren zu müssen, hat Adobe BlazeDS als OpenSource freigegeben.
Diese Komponente zusammen mit dem LifeCycle DataServices kümmern sich um all diese Probleme und der Entwickler muss sich nicht mehr darum kümmern… wow… ich hoffe nur, dass dies auch in “wirklichen” Applikationen umsetzen lässt, denn Aspekte wie Security wurden leider nicht angesprochen…

Was die Toolunterstützung angeht, hat Adobe auch hier ganze Arbeit gemacht. Plugins in Eclipse mit entsprechenden Flex und Java-Perspektiven sind bereits erhältlich und unterstützen den Entwickler bei der Umsetzung.

2. Teil: Parleys V2

Im zweiten Teil hat Stephan Janssen die neue Version von Parleys V2 vorgestellt, die komplett in Adobe Flex gebaut ist. Das hat mir sehr gut gefallen. Die neue Version kommt jedoch erst mit Flex 3.0 raus, das im Frühjahr 2008 released wird.

3. Teil: Java FX Keynote

Darauf gehe ich nicht mehr weiter ein. Siehe früherer Blogeintrag.

Wie ist RIA als Gesamtes zu beurteilen?

Nun… Web 2.0 und im speziellen RIA-Applikationen haben – wie fast alles auf dieser Welt – zwei Seiten. Die Usability solcher Applikationen ist aus meiner Sich sehr viel höher als bei klassischen Web-Anwendungen. Der Benutzer “erlebt” die Anwendung als viel lebendiger und die klassische Request/Respone-Latenz verringert sich um einiges.

Auf der anderen Seite sind doch noch einige “Unwegbarkeiten”, auf die es aktuell noch keine oder keine befriedigenden Antworten gibt. Suchmaschinentauglichkeit, Bookmarking, Back-Button sind nur einige, die ich hier anführen möchte. Von WAI-Tauglichkeit möchte ich gar nicht erst sprechen…

Rich Internet Application – JavaFX

Ein interessantes Thema, das schon einige Zeit immer wieder kontrovers diskutiert wird, ist nun auch von Sun mit JavaFX aufgenommen worden. Da ich bis dahin JavaFX nur aus den Schlagzeilen gekannt habe, nahm ich die Gelegenheit war, mir diesen Vortrag gestern an der Javapolis ’07 anzuhören.

Jim Weaver hat in seiner Präsentation (übrigens komplett in JavaFX gemacht) einige wirklich coole Dinge gezeigt, die man mit JavaFX auf einem Desktop machen kann – vor allem im graphischen Bereich.

Warum aber hat nun auch Sun den Schritt in den RIA-Markt gemacht?

Nun, meiner Meinung nach werden sich die Webapplikationen der nächsten Jahre nicht mehr ausschliesslich auf den Webbrowser beschränken. Dazu sind die Interaktionen (trotz Web 2.0) einfach zu eingeschrankt. Webapplikationen, also Anwendungen, die sich über Internet-Technologien definieren, werden künftig mehr und mehr in die Endbenutzer-Umgebungen integriert werden.

Microsoft und Adobe haben mit Silverlight bzw. Flex bereits einen Schritt in diese Richtung unternommen. Zusätzlich haben sicherlich der Erfolg von Skriptsprachen wie Ruby/JRuby, etc. auch dazu beigetragen, diesen Schritt auch auf Seiten von Sun zu machen.

Wie ist JavaFX zu beurteilen?

JavaFX reiht sich reibungslos in den Technoligie-Stack von Sun ein. Das ist sicherlich ein Vorteil. Im Vortrag von Jim Weaver ist mir jedoch aufgefallen, dass ziemlich viel Code zu produzieren ist, d.h. hier sind sicherlich die Toolhersteller noch gefordert, da ich persönlich so viel Code nicht selber schreiben möchte… :-)
Generell denke ich jedoch hat Sun hier noch ziemlich viel zu seinen Konkurrenten aufzuholen, da es im Vergleich zu Flex von Adobe ziemlich “altbacken” daher kommt. Auf der anderen Seite hat JavaFX innerhalb von Sun eine ziemlich wichtige Stellung eingenommen, wie mir dies heute morgen in der Präsentation von James Goslin aufgefallen ist, als er so die wichtisten Aktivitäten im Java-Bereich von Sun aufgezeigt hat.

Es bleibt also abzuwarten, wie sich die Dinge in den nächsten ein bis zwei Jahre entwickeln.

Mehr Infos zu JavaFX sind unter http://openjfx.dev.java.net/ zu finden.

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Mitarbeiter 2.0 gesucht und wie ist der Weg dahin

Leila Summa von Cablecom (Weblog: Internal Relations 2.0) sprach in Zürich an einer Intranet-Konferenz über den Mitarbeiter 2.0. Der Kern Ihrer Aussage ist aus meiner Sicht ein exzellentes Destillat ihrer Erfahrung, wie sich das Arbeitsumfeld und damit auch die Anforderungen an Mitarbeitende verändert haben. Ausgangslage (und Realität bei sehr vielen Firmen heute) ist der Mitarbeiter 1.0, welchen Leila wie folgt positioniert.

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Jeder des Label spricht für mich Bände. Leute die mit der Beantwortung von E-Mails zu warten scheinen, weil es für ihre persönliche Stellung (oder für die Geringschätung des Mediums) spricht. Alle Entschiede werden in die Linie delegiert, weil nur Vorgesetzte entscheiden können (und der Vorgesetzte dort gibt es wieder an seinen Vorgesetzten). Information wird als Bringschuld erachtet und die interne Kommuniktion ist deshalb immer schlecht. Stabilität ist ein Wert der als erhaltenswert zelebriert wird (“wir machen das immer so”) und nur Menschen, die man persönlich getroffen hat, sind wichtig (deshalb gibt es viele Meetings). Menschen werden in Geld gerechnet anstelle deren Potentialen freien Lauf zu lassen und dieselben Leute über Freiraum ein mehrfaches besser einzusetzen etc.

Gratulation an Leila für diese sehr treffende Analyse. Und wie sieht es im aktuellen Leben (ausserhalb der schützenden Monopol- und Tradionsmauernmauern) resp. dort, wo disruptive Innovation bereits zugeschlagen hat? Auch hier wieder ein sehr treffendes Bild!

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Der ganze Beitrag von Leila ist sehr lesenswert und findet sich auf ihrem Blog resp. hier als Download: Wanted Mitarbeiter 2.0: Wenn Technologien auf Nutzer warten [pdf, 1.9MB]

Und nun noch die Frage: Ich bin in einer “Mitarbeiter 1.0 Organisation” und möchte die Firma weiter entwickeln. Was tun? Dazu hatte Richard Dennison von British Telecom eine gute Antwort. Suchen Sie sich aktive Mitarbeiter Ihrer Firma auf Netzwerkplattformen im Internet (so sie Xing, Facebook, Linkedin etc.) und spannen sie diese zusammen. Somit haben sie bereits mal ein paar Verbündete etc.

Tipps für den erfolgreichen Wiki-Einsatz in Firmen [Vortrag]

An der Konferenz Intranet 2.0 spreche ich heute über Enterprise Wikis. Genauer gesagt, spreche ich über Erfolgsfaktoren für den Einsatz von Wikis im Firmenumfeld. Hier meine Tipps, die Präsi dazu und der Aufruf Eure Meinungen dazu zu sammeln:

- Ängste aktiv im persönlichen Gespräch adressieren (nicht im selben Medium)
- Ergebnis dauernd über Hierarchie stellen
- Alles was nach Silo oder Wand aussieht, sofort abreissen
- Keine Zugriffs- oder Editierbeschränkungen! (alle User dürfen alles)
- Alle Projektinformationen sind im Wiki zu finden (Vertrauen schafft Vertrauen!)
- Jeder User schreibt seine Wiki-Inhalte selbst!
- Nur persönliche Usernamen und E-Mail Adressen nutzen
- Es braucht einen WikiGnome
- Aktiv Anlässe schaffen, das Wiki zu nutzen
- Min. eine Schlüsselperson (z.B. Schutz vor Ressourcenabzug, Rückendeckung bei Entscheiden) muss zu 100% im Boot sein.

Präsentation: Vertrauensbasierte Zusammenarbeit in Enterprise Wikis [pdf, 1.9MB]

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