Ich finde, man soll es dem Kunden überlassen, wann er das Gespräch initiieren will. Natürlich sollten wir prompt antworten, wenn er das Gespräch startet. Und das bringt uns zum grossen Problem bei erzwungenen Anmeldungen.
Theoretisch ist es weniger Aufwand, auf Anfrage zu reagieren, welche von der Website oder andere Aktivitäten generiert werden, als Interessenten durch „Push“-Methoden wie etwa Mailings und „Cold-Calls“ aufzuspüren.
Häufig sind aber die „gewonnenen“ Adressen nur Schrott -- etwa MickyM@noshit.com -- oder die Adressen sind zwar gültig, aber die Leute sind nicht interessiert oder für Verkaufszwecke nicht interessant. Wie unterscheidet man, welche es wert sind, anzurufen?
Man muss die Adressen „qualifizieren“ – also die „Spam-Adressen“ und weitere nicht interessante Adressen rausfiltern. Das ist wiederum mit Aufwand verbunden: je interessanter unserer „Köder“, umso aufwändiger ist das Filtern. Noch aufwändiger ist es, nicht Interessierte anzurufen. Noch schlimmer ist es, den Anruf bei einem echten Interessenten zu unterlassen, der sich bei uns gemeldet hat. Da verlieren wir Umsatz und Gesicht.
Bei namics kann man sämtliche Whitepapers und Marketingblätter ohne Angabe von
persönlichen Informationen herunterladen. Das wird sich nichts ändern. Wir wollen potenzielle Kunden mit unseren Fähigkeiten begeistern, aber niemandem verärgern, weil er gezwungen ist, sich preiszugeben, bevor er dazu bereit ist.
Möglicherweise gehen uns wichtige Kontaktdaten verloren, da wir zu zurückhaltend sind. Kann man Adressen doch erhalten, ohne die Kunden zu verärgern oder Fluten von Spam zu produzieren?



