AACS geknackt (ein Schlüssel) und über den Unsinn von Kopierschutzmechanismen

Solange ich als Konsument mit Ohren höre und mit Augen sehe, wird es NIE einen Kopierschutz geben. Plump gesagt kann ich das Fernsehbild und/oder den Ton analog aufnehmen… so wie mein Auge resp. Ohr. Punkt. Also nicht versuchen technische Hürden einzubauen, die nur in einem Wettrüsten enden, bei welchem die Herausgeber immer verlieren werden. Oder wie Bruce Schneier sagt: The Futility of Digital Copy Prevention.

Die Geschichte gscheiterter Kopierschutzmechanismen ist mutmasslich und um eine Episode reicher: AACS (Advanced Access Content System) die neuste Version gedacht für Blu-ray und HD DVD scheint genackt. Zumindest ein aktueller privater Schlüssel. Originalquelle ein Forum auf Doom9 und Kommentare bei Ars Technica, Bruce Schneier und Engadget. Es gibt auch schon einen kleinen Film der etwas zeigt…

Diesmal kann der geknackte Schlüssel zwar in zukünftigen Versionen von Disks zurückgezogen werden (benötigt darauf Player-Updates, auch ein nettes Geschäftsmodell)… bringt aber nichts. Verschiebt nur den Zeitpunkt des Problems. Also bitte bessere Ideen als “Schutz”…

Auf der offiziellen Website hat es auf jeden Fall noch keine News ;-)

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Unschuld verloren (sorry, Spammer)

Keine charmante Weihnachtsgeschichte aber eine kleine Info für regelmässige Besucher… Ich meinte dem Kommentarspam mit statistischen Filtern Herr zu werden… Bei über tausend pro Tag war die Fehlerquote aber doch zu gross und der Kommentarfeed fühlte sich wie eine Online-Apotheke an ;-)

Deshalb müssen Sie, lieber Leser, nun bei jedem Kommentar noch “2″ eingeben. Sorry und ich hoffe es genügt auch ohne Chaptcha und auch Barrierefrei.

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Ja, Virginia, es gibt einen Weihnachtsmann

“Ich bin acht Jahre alt. Einige meiner kleinen Freunde sagen, es gibt keinen Weihnachtsmann. Papa sagt, was in der „New York Sun“ steht, ist immer wahr. Bitte, sagen Sie mir: Gibt es einen Weihnachtsmann?”

1897 hat die damals 11 jährige Virginia O’Hanlon der Redaktion New Yorks berühmtester Zeitung diese heikle Frage gestellt. Die Antwort beschäftigt uns und inspiriert uns heute noch:

Virginia, Deine kleinen Freunde haben nicht Recht. Sie wurden angesteckt vom Skeptizismus eines skeptischen Zeitalters. Sie glauben nur, was sie sehen: Sie glauben, dass es nicht geben kann, was sie mit ihrem kleinen Geist nicht erfassen können. Aller Menschengeist ist klein, Virginia, ob er nun einem Erwachsenen oder einem Kind gehört. Im unserem riesigen Universum ist der menschliche Geist kaum mehr als ein winziger Ameisenverstand, verglichen mit der Unendlichkeit der Welt und gemessen an der Intelligenz, welche die ganze Wahrheit und alles Wissen begreifen könnte.

Ja, Virginia, es gibt einen Weihnachtsmann. Es gibt ihn so gewiss wie die Liebe und die Großherzigkeit und die Treue. Und du weißt ja, dass sie aufblühen und Dein Leben mit Schönheit und Freude erfüllen. Wie dunkel wäre die Welt, wenn es keinen Weihnachtsmann gäbe! Sie wäre so dunkel, als gäbe es keine Virginia. Es gäbe keinen Glauben, keine Poesie, keine Liebe – gar nichts, was das Leben erst erträglich machte. Nur ein Hauch an sichtbarem Schönen bliebe übrig. Aber das ewige Licht der Kindheit, das die Welt erfüllt, müsste verlöschen.

Nicht an den Weihnachtsmann glauben? So dürfest Du auch den Märchen nicht glauben. Gewiss, Du könntest Deinen Papa bitten, er solle an Heiligabend Leute ausschicken, den Weihnachtsmann zu fangen. Und keiner von ihnen bekäme den Weihnachtsmann zu Gesicht – was würde das beweisen?

Kein Mensch sieht ihn einfach so. Das beweist gar nichts. Die wichtigsten Dinge bleiben meistens Kindern und Erwachsenen unsichtbar. Die Elfen zum Beispiel, wenn sie auf den Wiesen im Mondschein tanzen. Trotzdem gibt es sie. All der Wunder zu gedenken – geschweige denn sie zu sehen -, das vermag nicht der Klügste auf der Welt.

Was Du auch siehst, Du siehst nie alles. Du kannst ein Kaleidoskop aufbrechen und nach den schönen Farbfiguren suchen. Du wirst einige bunte Scherben finden, nichts weiter. Warum? Weil es einen Schleier gibt, der die wahre Welt verhüllt, einen Schleier, den nicht einmal die größte Gewalt auf der Welt zerreißen kann. Nur Glaube und Poesie und Liebe können ihn lüften. Dann werden die Schönheit und Herrlichkeit dahinter auf einmal zu erkennen sein. “Ist das denn auch wahr?” kannst Du fragen. Virginia, nichts auf der ganzen Welt ist wahrer und nichts beständiger.

Der Weihnachtsmann lebt und er wird ewig leben. Sogar in zehnmal zehntausend Jahren wird er da sein, um Kinder wie Dich und jedes offene Herz mit Freude zu erfüllen.

Frohe Weihnacht, Virginia! Dein Francis Church von der New York Sun.

Frohe Weihnachten wünschen meine Familie und ich Euch auch!

Fröhliche Weihnachten, oder: “Let’s kill some trees”

Schon längst hat er begonnen: der alljährliche X-Mas-Wahnsinn. Millionen von Blautannen, Weisstannen und besonders beliebt – die ost-europäische Nordmanntannen (alleine 10 Millionen aus Dänemark nach Deutschland) – wurden geschlachtet und quer durch Europa gekarrt um als Weihnachtsbaum in unseren Wohnzimmern zu enden.

Findige Marketing-Experten bei HP haben die Lösung – und man kann Sie sogar vom Internet downloaden.

Der HP Holiday Tree
130 cm hoch, nadelt nicht und nimmt auch keinen wertvollen Platz weg – der Weihnachtsbaum zum selber Ausdrucken:
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Wenn sich das durchsetzt, werden wohl in Zukunft Tinten- und Tonerpatronen durch Europa gekarrt…

;-)