So hat Ihr CMS die Suchmaschinen im Griff – ohne Geld [Vortrag]

Morgen spreche ich am eco Kongress “crossroads” in Köln. eco steht dabei für “Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V.” — komische Abkürzung ;-) Bei meinem Beitrag geht es um den Zusammenhang zwischen Web 2.0 und Suchmaschinenmarketing — die Erweiterung “ohne Geld” ist ein Hinweis darauf, dass Web 2.0 sowieso sein muss (also eher ohne zusätzliche Geld). Meistens versuche ich aber den Begriff Web 2.0 nicht zu nutzen weil er für mich zu unscharf ist…

Kern des Vortrages — nach Statistiken über Suchmaschinennutzung und den Zusammenhang mit Verkauf resp. Markenstärke und Suchmaschinen — ist der folgende: User Generated Content ist das Beste bezüglich den “richtigen” Begriffen für Kunden und somit fürs Suchmaschienmarkting. Zudem wir im Umfeld des sozialen Web sehr aktiv verlinkt und das ist auch gut. Ergo: Wer mit Web 2.0 gut dasteht, steht auch in Suchmaschinen gut da.

Oder nach knapper. Da Internet-Suchmaschinen Popularität immer stärker gewichten gilt: Regelmässig aktualisierte Inhalte welche auch gelesen werden sind die beste Optimierung für Suchmaschinen! Der Rest der Suchmaschinenoptimierung stirbt einigermasen.

Hier der Download: [pdf, 4MB] So hat Ihr CMS die Suchmaschinen im Griff – ohne Geld.

Als Brot-Und-Butter Tipps gebe die folgenden Punkt in die Diskussion:

> Führen Sie Weblogs zu Ihren spezifischen Themen
- Vielfalt an Begriffen (authentische Sprache)
- aktive Verteilung (RSS/Atom, Update-Ping)
- aktive Verlinkung
- persönlicher Absender schafft Vertrauen ïƒ Marke stärken
- pflegen Sie den Umgang der Blogger-Community

> Starten Sie den dauernden Dialog mit Usern/Kunden
- akzeptieren und beantworten Sie Kommentare
- nutzen Sie Tagging (basisdemokratische Verschlagwortung)

> Etablieren Sie überall sprechende URLs (REST) und fördern Sie deren Verlinkung z.B. über online Kampagnen oder Print

ePollution der ganz hässlichen Art: energie-cluster.ch

Jetzt bin ich verärgert

1. Ich bekomme unaufgefordert einen E-Mail Newsletter von einem Absender den ich nicht kenne und mit dem ich noch nie wissentlich einen Dialog hatte.

2. Der E-Mail Newsletter ist 4765 Zeilen, 2691 Worte und 22000 Zeichen lang. Auf meinem Bidlschrim mit 96DPI sind das über 8000 Pixel in der Länge. Hier ist das unmöglich Ding als [gif, 330KB].

Also ich finde den abmelden Link am Fuss und fülle auf der Abmeldeseite ein (beim Aufrufen leeres) rechts aussen in der Randspalte ein Formular aus. Und dann kommt das folgende “Kommunikation”:

i-a5ebd0004f06b2ccb9c96215c1ea79b0-abbestellen-newsletter-energie-cluster-thumb.gif

So was Arges habe ich schon lange nicht mehr erlebt. Und wo haben Sie eigentlich meine E-Mail Adressse her?

Flickr erweitert um Geocodierung

Die Organize-Funktion der Online-Fotocommunity (so auch auch Bildspeicher der namics-Bilder links im Weblog) hatte ich schon lange nicht mehr angeschaut. Ein Meisterstück für Flash-Programmierung mit Funktion. Ein Meisterstück der Clientcodierung mit JavaScript [vgl. Kommentare].

Neu drin ist die Möglichkeit, Bilder auf einer Yahoo-Map (alles in Flash) zu plazieren um so eine Geocodierung anzufügen. Spannenderweise wird die Geocodierung mittels Tags (so wie beispielsweise Plazes dies nutzt) interpretiert und auf Wunsch in die Metadatenstruktur von Flickr übernommen.

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Mehr Infos auf dem Flickr Weblog.

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Weiss Bill von dieser Seite?

Ich meinte Google und Microsoft haben das Heu nicht auf derselben Bühne. Und insbesondere wenn es um das Thema Suche, Werbung in Suchmaschinen und Information Retrieval geht, so würde ich das Verhältnis eher mit Worten wie Gift und Galle beschreiben (da bin ich mir ziemlich sicher).

So gehe ich nun auf die internationale Website von Microsoft und suche dort nach “Google Deskbar”.

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Der oberste Treffer ist ein netter redaktioneller Beitrag (visuell komisch/hässlich gestaltet) inklusive einem Download-Link zum Google Toolbar. Dies unter dem Titel “Partner Pack for Windows”. Komisch.

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