Faster than a Cannonball

Im letzten Post wurde kurz diskutiert, wie denn im Jahre 2006 kommuniziert werden sollte.
Ich würde vorschlagen so:

Zeitplan Nestlà© 2005 Full Year Results.jpg

Um 10:00 CET war die Nestlà© Pressekonferenz, Minuten (!) nach der Konferenz war diese bereits als Podcast verfügbar. Man beachte, dass die Hintergrundinformationen wie angekündigt 07:30 CET aufgeschaltet wurden. Webcast und Audio Reply (man ruft eine spez. Nummer an und hört sich das Ganze nochmals an) sind zudem weitere Verteilungskanäle. An die eigentliche Pressekonferenz gehen somit nur noch die Vertreter der Lokalzeitungen, und auch nur der leckeren Häppchen wegen.

Tja, da kann das Schweizer Fernsehen (wird eigentlich per Definition den elektronischen Medien zugeordnet) von einem Nahrungsmittelkonzern punkto elektronischer Pressearbeit noch etwas lernen.
Gut man kann einwenden, dass wer einen 8 Milliarden Franken Gewinn verkündet, schon noch etwas elektronischen Wind erzeugen darf.

Nebenbei: Congratulations to Peter and his team.

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Schon mal mit dem Telefonbuch “gechattet”

(via Patrice)

Wirklich etwas für Geeks! Marco Balmer hat eine Gateway zwischen einem Chat Client (Jabber-Protokoll) und tel.search.ch und ein bisschen map.search.ch geschrieben. Und so geht (Beispiel im Google Chat Client in der HTML-Version):

1) Die folgende E-Mail-Adresse als Chat-Partner anmelden: tel.search.ch@swissjabber.ch

2) Und nun kann man Namen/Adressen oder auch Telefonnummern schicken und erhält sofort eine Antwort.

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Mir gefällts (kindisch) gut!

PS: Kenner von Day Communiquà© kennen dort (seit Version 3.0.x) ein Status-/Health Feature mit Yahoo-Messenger.

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Bloggers do it better (mit Eurer Hilfe)

Das Bannerwerbung ziemlich ärgern kann, haben wir ja erlebt. Können es Weblogs besser? Ich meine ja und deshalb einen kleinen Wettbewerb.

Die ersten 10 Blogs, welchen den unten stehenden Banner 1) bei sich im Weblog zeigen, 2) auf die folgende URL verlinken: http://www.namics.com/news-medien/daten-events/intranet-fachtagung und 3) bei planet.blogug.ch unter dem Suchbegriff “namics intranet” erscheinen, erhalten von mir eine Tageskarte 1. Klasse der SBB zu den SBAW am 5.5.2006 in Biel. Die Zeit bei ping.blogug.ch zählt.

Un zu zeigen, ob Weblogs oder Banner besser sind, werde ich die Erfolgszahlen (Referrers je Medium, Anmeldungen je Medium) veröffentlichen. Ich bin sicher die Blogs toppen.

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Alos los!

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Vetrauen ist der Anfang von allem

Der Zufall wollte es, dass kürzlich diverse Online-Buchungen für Ferienzwecke anstanden. Ehrlich gesagt, ich wüsste gar nicht mehr wie das sonst noch ginge. Gibt es eigentlich noch Airline Vertretungen? Wahrscheinlich im Verkehrshaus.
Anyway.
i-764abb30456b04283b5716ba70d2dc1a-Beispiel Ferienhaus in Schweden.jpg

Ein guter Anlass uns die Segnungen der Neuzeit mal etwas anzuschauen. Damit dieser Post nicht gleich unendlich lang wird, knöpfen wir uns was ganz simples vor: Die Buchungsbestätiguns-Mail (ab heute bekannt unter dem Kürzel BBM). Was könnte man erwarten? Was ganz einfaches, würde man meinen. Eigentlich einen elektronischen Kassenzettel. Kauft man bei H&M ein T-Shirt, bekommt man einen Zettel auf dem vermerkt ist, was man, wann, zu welchem Preis, wo und bei wem gekauft hat. Simple Sache.
Was bekam ich von Lufthansa? Vermeintlich nichts. Eigentlich schon, aber der Absender ist neuerdings so kryptisch (itinerary@pcsoffice02.de), dass sogar der gutmütige Gmail-Spamfilter misstrauisch wurde. Interessant ist auch die Tatsache, dass im Spamfilter gleich zwei Bestätigungen hängen blieben. Mit einer Buchung habe ich fünf Plätze reserviert und dafür zwei BBMs (BBM, siehe oben) bekommen, macht doch Sinn, oder? Besonders Vertrauens erweckend ist, dass in einer Bestätungs-Mail alle fünf Passagiere aufgeführt sind und in der zweiten auf den ersten Blick nur einer der fünf Passagiere genannt wird und die zweite Mail zudem in Englisch verfasst ist. Muss ich mir Sorgen machen? Ach wo, ich hab ja nicht ein T-Shirt für CHF 9.95 gekauft, sondern nur Flüge für schlappe CHF 2’500.
Schauen wir doch mal, wie das die Swiss International Airlines, formerly known as Swissair, Zustande bekommt. Da gibt es als Antwort für eine Buchung mit zwei Passagieren zwei BBMs. Mathematisch schon etwas logischer, nur so logisch auch wieder nicht, die eine Bestätigung nennt sich ‚Passenger Receipt’ (Absender: BSLR7LX@mail.swiss.com), auf dieser Kaufquittung steht besonders hervorgehoben, dass dies kein gültiges Ticket ist, ah, ja, Danke für den Hinweis. Die zweite Mail ist dann wieder in guter Airline-Manier eher kryptisch gehalten (Absender: noreply@swiss.com, ist noch lustig, reizt mich direkt, der Person mit dem Namen ‚Noreply’ mal zu schreiben).
Was erhält man sonst so? Bucht man beispielsweise beim ansonsten sehr seriösen und Vertrauen verströmenden, dänischen Ferienhausvermieter DanCenter ein in der Hochsaison nicht gerade billiges Haus in der nordischen Pampa, dann gibt es nichts was einer Bestätigung gleich käme. Klar, man könnte einen Screenshot des Bildschirms machen. Die Bestätigung kam dann doch noch, per Post, zwei Wochen später, mit der höflichen Aufforderung die erste Anzahlung bis in vor (!) fünf Tagen zu leisten, ansonsten könne eine Reservierung nicht garantiert werden. Muss ich mir Sorgen machen?
Es gibt auch andere Beispiele. HRS ist so eins. Egal in welcher Pampa man ein Hotel bucht, es ist schnell, preiswert und zuverlässig. Das widerspiegelt sich auch in der BBM.
Mag sein, dass für die von mir belustigend angeprangerten Flugbuchungsbestätigungen diverse technische und sogar regulatorische Gründe geben mag, aber verglichen mit einem Kassenzettel, ist man da von einer anständigen Lösung noch etwas entfernt. Vertrauen hängt oft von kleinen Details ab, die Buchungsbestätungs-Mail ist so ein entscheidendes Detail.

Trotzdem, ich wünsche jetzt schon allen schöne Ferien.