Neulich beim Autohändler des Vertrauens

Kaum fallen die ersten Schneeflocken vom Himmel eilen alle Automobilisten zum Reifen- oder Autohändler. Sofern die Flocken etwas zahlreicher fallen, schweifen die Gedanken sogar bis zu den Skiferien.

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Meinereiner ist dabei gedanklich so weit abgeschweift, dass ich vor dem geistigen Auge schon das hoffnungslos überladene Auto sah. Was liegt da näher, als im tollen Internet mal nach einer Dachbox (im Volksmund stillvoll “Sarg” genannt) Ausschau zu halten. Als passionierter Schwedenofenfahrer lag der Besuch beim digitalen Volvohändler nahe. Tja, Freunde da muss man sich als Schweden-Stahl-Karossen-Chauffeur beileibe nicht schämen. Die Site ist mehr als nur anständig gemacht, aktuell und knüpft erst noch an die diversen online Kampagnen an. Nach wenigen Clicks war das passende Zubehör schnell gefunden.
So genug des Lobes, obwohl die Geschichte hätte so gut enden können.
Ab jetzt beginnt der traurige Teil.
Da die Volvo Automobile (Schweiz) AG nicht die Garagen konkurrenzieren möchte, sind die original Zubehörteile im Internet nur zum Angucken. Hier reisst der ‚rote Faden’ der äussert gut gemachten Website leider abrupt ab. Da müsste nicht sein (wie z.B. hier beschrieben).
Nicht verzagen, auf zum Volvohändler des Vertrauens. Schade nur, dass der am Samstag anwesende Verkäufer nur gelernt hat Autos zu verkaufen. Ein hilfloses Suchen in verstaubten Ordnern fördert nur eine 2003er Prospekt zu Tage. Der Hinweis auf das Angebot im Internet führt nicht gerade zum Rausschmiss, aber zu einer Art Vorstufe, “Kommen Sie doch am Montag wieder vorbei, schönen Tag noch”.

Ob das nächste Auto auch wieder ein Volvo sein wird, und falls ja, wo wird es wohl gekauft werden?

P.S. Beim Sportartikelhändler des Vertrauens musste ich feststellen, dass die neumodischen Carving-Skier mittlerweile dermassen kurz sind, dass eine Dachbox völlig überflüssig ist.

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Reduce to the max

In der Schule erzählte man sich die Legende, dass ein Schüler beim Aufsatz zum Thema Mut ein leeres Blatt abgegeben hatte und sich damit eine gute Bewertung verdiente. Hier bin ich irgendwie unsicher ob ich es als Fehler taxieren soll, oder ob Swiss verstanden hat, dass ihr Zeugs auf der Hompage niemanden interessert. Fokus auf die tolle Navigation…

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Fehlermeldung mit ca. 160 Km/h

War es Überbringer der Nachricht oder der Absender? Auf diesem Zug der SBB (IC2000 Doppelstock- Komposition) zwischen Luzern und Zürich ist der “Bildschirm kaputt” (und SAP wisse es schon). So sagt es mit zumindest der Zettel, der schon 20 Tage alt war.

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Erstens nimmt mich wunder, was das Ding normalerweise tut (wenn es schon 20 Tage kaputt ist und das niemand stört) und zweitens, was wohl hinter dem Zettel ist… Ein 80486 und low memory 639 kb / extended memory 3072 kb. Nostalgieschwärm.

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Auf jeden Fall bleibt das Ding im BIOS stehen und ich weiss nun, was für high-tech mit mir eine Reise tut.

Google spielt mit Click-to-Call

Seit neuestem hat Google bei einigen ihrer Ads ein kleines Telefon Icon platziert. Der neue Google Click-to-Call Service.

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Man klickt auf das Icon, gibt seine Telefonnummer an und kurze Zeit später klingelt das eigene Telefon. Google stellt die Verbindung zum Ad-Inserenten her. Klingt etwas kompliziert, aber wenn es sich durchsetzen sollte ist ein solcher Klick-Call viel mehr wert als ein normale Klick auf ein Ad.
Man kann auch davon ausgehen, dass in Zukunft dieser Dienst eine reine VoIP Dienstleistung werden wird. Vielleicht zunächst sogar exklusiv für Google Talk.

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Ist er wirklich er, oder sie doch nicht sie?

Normalisierung bei Informationsuche: In einem Workshop fuchtelte ich mit der in der Schweiz allbekannten Mehrsprachigkeit der Ortsnamen rum. Eigentlich fand ich mein Beispiel des Vornamens Hans-Peter oder halt Hans Peter oder eben Hanspeter genügend kompliziert. Orgendwie dasselbe, aber spätestens für eine Datenbanksuche ungleich…

Ein bisschen näher zur Realität brachte mich Martin mit einem anderen Beispielnamen: Den von Muammar al-Qaddafi.

Er selbst nutze fünf unterschiedliche Transkriptionen seines arabischen Namens. So lautet die Domäne seiner Website lautet al-Gathafi, darauf nennt er sich Muammar Gadafi doch in einem eigenen Paper schreibt er sich wieder Moammar El-Gadhafi.

Gemäss Library of Congress gibt es 72 (zweiundsiebzig) Schreibweisen und in News-Quellen so wie New York Times, AP oder Xinhua gibt es zusätzlich nochmals 41 Varianten…. (Quelle Wikipedia). Andere Quellen wie der London Evening Standard zählen nur 37 Varianten.

Sodeli.. ich warte nun auf den nächsten Suchmaschinenverkäufer, der mir einen tollen, sprachagnostischen Algorithmus verkaufen will…