Ein Post mit Verfalldatum [17.9.2005]

Ich meine mich zu erinnern, dass es vor 6 Jahren begann. Nicht in USA, nicht in Japan, nicht in Korea, nein hier in Zürich. Ein paar Freaks beschallten die Stadt während eines Monats auf einer Radiofrequenz unter dem Label “Rhythmus einer Stadt”. Irgendwie wurde ich damals schon darauf aufmerksam und fand die Sache ganz nett. Mal Abwechslung vom üblichen Radiobrei, nicht “die Hits der 60er, 70er, 80er, 90er und von heute” hören müssen. Das sind ja eh immer die gleichen Songs, die von der Software schön eingemittet auf den Geschmack des Durchschnittshörers auf die Playlist kommen. Eigentlich will ich ja auch nicht nach jedem Lied einen ach so netten und spannenden Wortbeitrag hören…. Nä nä nä.
Nach einem Monat war’s dann vorbei für ein Jahr mit dem netten Sound. Und seitdem freue ich mich jeden Sommer auf einen Monat richtig gute Musik. Wo sonst hört man alten Soul-Sound von Al Green, Isaac Hayes, Syl Johnson gemischt mit neuerem Sachen von Gero, Coldplay, Fettes Brot etc. pp.usw.?
Das bisschen Werbung der Sponsoren ist zu verschmerzen und der Kommentar, nicht gesprochen, sondern vorgetragen von Michael Morris, unverkennbar ein Brite mit Stil, ist eine Freude zum hören. Wenige, aber schöne Worte, stylish vorgetragen.

Dieses Jahr, sendet die Truppe um Oliver Scotoni zum sechsten Mal einen Monat, eben bis zum 17.9.2005. Sie sind in fast 200 Locations zu hören, die hip, trendy und in sind. Geschäfte und Lokale, die ihre Frequenz auf rundfunk.fm gestellt haben. Und auch im Cablecom-Netz, die Frequenzen sind auf der Website drauf.

Was hat die Geschichte hier zu suchen? www.rundfunk.fm streamt selbstverständlich auch – auch in mein Büro und ich finde den Einsatz dieser Technologie für das Projekt richtig gut.

…” and, within ten seconds, it had my little pink R & B toes tappin”. Ich schliesse wieder mal mit einem kleinen Rätsel, dieses Mal aus er Musikecke. Wer sagte genau dies 1987 in den Liner Notes seiner CD? Falls das wirklich jemand rausfinden sollte denke ich mir einen netten Preis aus. Googeln bringt übrigens nichts. Grins.

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http://talk.google.com

Google Desktop Search 2 BETA ist verfügbar, und schon kommen interessante Inhalte darüber. Ein NY Times Artikel spricht dabei über ein neues “Kommunikations Tool” von Google.

Gerüchte aus dem vergangenen Jahr belegen, dass Google wohl das Open Source Protokoll Jabber einsetzen wird. Wann kommt nun die Konkurrenz zu AOL, Yahoo und MSN?

Ich bin bei Neowin fündig geworden… Dort hat einer der Sitebetreiber versucht mit seinem Trillian Client sich auf talk.google.com einzuloggen:

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Ergebnis ist ein sicherer XMPP (Extensible Messaging and Presence Protocol, bzw. Jabber) Server.

Und noch ein Hinweis dass an dieser Stelle bald etwas kommt: http://talk.google.com redirectet bereits zu http://www.google.com/talk… man bekommt zwar noch einen Google 404 Fehler, der Redirect ist aber bereits eingerichtet.

Mal abwarten, bin auf jeden Fall gespannt. Noch ein Service mehr in meinem Trillian.

Behindertentauglichkeit wäre noch besser mit

Ich freue mich über jede behindertentaugliche Website und erlaube mir im Folgenden einen kleinen Beitrag zur Verbesserung. Heute im Klein Report: Future Connection verschafft Tixi-Transportdienst barrierefreien Webauftritt. Was im Titel möglicherweise fehlt, dass es nur die Site von Zürich ist.

Grundsätzlich ist das Angebot sehr gut gemacht. Ich denke aber, es ist nicht getestet worden (zumindest nicht mit blinden Usern). Weshalb ich das meine?

Accesskey sind ein Hilsfmittel primär für Menschen, die nicht visuell arbeiten können und erlauben die Tastaturbedienung im Browser. Dies mit dem Ziel der Beschleunigung und weil die Zielgruppe keine Maus bedienen kann. Die Website lässt zu diese einzublenden. Das nützt aber der Zielgruppe kaum.

Auschnitt aus der Navigation mit Accesskeys t, i, a, h, s, n,l,r und k hinter dem Navigationspunkt

Zudem werden fleissig alphabetische Accesskeys vergeben, welche für Blinde gar nicht funktionieren können. Dies, weil Buchstaben in Konkurrenz mit Browserfunktionen stehen, die sich mit derselben Tastaturkonbination bedienen lässt. Und testen geht kaum, da jeder Sprachversion des Browser andere Abkürzungen hat.

Da Accesskeys so richtig gut sind, wenn sie überall gleich sind, empfehle ich immer den “Standard” von der Stiftung Zugang für alle:

* 0 “Direkt zur Startseite”
* 1 “Direkt zur Navigation” (Link innerhalb Webpage)
* 2 “Direkt zum Inhalt” (Link innerhalb Webpage)
* 3 “Direkt zum Kontakt”
* 4 “Direkt zur Sitemap”
* 5 “Direkt zur Suche”
* 6-9 optional (nur falls nötig und sinnvoll)

Nun nun kommt sicherlich das Firefox-Argument, so auch auf der Website empfohlen:

Empfehlung für die Nutzung des Firefox-Browsers auf der Website

Ich arbeite auch mit Firefox (und Mac) aber Blinde nicht. In der Schweiz werden Hilfsmittel fast ausschliesslich von Accesstech vertrieben. Für PCs heisst das Windows, Internet Explorer und Jaws.

Auf der Seite www.tixi.ch/accessibility findet eine Eigenzertifizierung der Site als “AAA”-Konform nach WCAG statt. Das ist nicht korrekt. Ohne jeden Punkt hier zu diskutieren, bedingt AAA ein skalierbares Layout für die Hilfsmittel, welche Bildschirmvergrösserung nutzen (Checkpunkt 3.4, Priorität 2). Das ist hier nicht gegeben. Und weshalb? Weil skalierbare Schrift nicht nützt, wenn sich die Elemente bei der Vergrösserung überlagen.

Bild mit überlagernden Texten bei 8-facher Vergrösserung

Zugegeben. Dieser Punkt ist schwierig gut umzusetzen.

Sehr schön ist der Quellcode! Ohne Tabellen und valide. Gratulation. Was ich nicht verstehe sind die fehlenden Umlaute bei den ALT-Attributen “ae” anstelle von “ä”. Tönt nicht sehr schön mit der Sprachsynthese.

Wie schon gesagt ziemlich gut. Weiter so. Evt. ein Test mit betroffenen Menschen und den verschiedenen Hilfsmitteln.

Die Allmend für Nachrichten

Gedruckte Nachrichten bestimmen unser Leben, oder so wollten das bis anhin uns das die Zeitungen glauben machen. Lassen wir als Erstes mal das Wort gedruckt weg – Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache). Meine Lieblingsquellen [1] [2] [3] geniessen einen Vertrauensvorteil (Wobei auch das nicht immer gegeben). Als NewsJunki der ich bin, beobachte ich mich selber wie ich mein Nutzungsverhalten verändere. Über RSS wurde hier schon berichtet. Doch das eigentlich interessante sind gemeinschaftlich erarbeitete Quellen: Wikinews, Common Times mit einer netten Tag Cloud oder NewsIsFree. Und wenn ich das gleich noch praktisch aufbereitet bekomme wie hier, so bin ich sogar noch schneller…

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