Das letzte Mal bekam ich keinen Kaffee und nun keinen Mietwagen bei Sixt. Da ich irgendwie das Gefühl habe, dass ich Fehler anziehe, habe ich mal eine Kategorie eröffnet. Vielleicht hilft mir jemand fehlerloser zu surfen ;-)
AKTUELLE ARTIKEL
- Ferien kann ich (fast) an einem Abend buchen...
- Weshalb ich einen Blog führe wollte der Journalist wissen...
- Grassroot Journalism bei Newsweek angekommen
- Zuerst war es nur AppleSyndication/38
- Es ist da: Google talk *BETA*
- Ein Post mit Verfalldatum [17.9.2005]
- http://talk.google.com
- Behindertentauglichkeit wäre noch besser mit echten Testern
- Spam von "Sportnahrung-Vertrieb Gansner & Co."
- Die Allmend für Nachrichten
Kategorien
Archive
- Juli 2008
- Juni 2008
- Mai 2008
- April 2008
- März 2008
- Februar 2008
- Januar 2008
- Dezember 2007
- November 2007
- Oktober 2007
- September 2007
- August 2007
- Juli 2007
- Juni 2007
- Mai 2007
- April 2007
- März 2007
- Februar 2007
- Januar 2007
- Dezember 2006
- November 2006
- Oktober 2006
- September 2006
- August 2006
- Juli 2006
- Juni 2006
- Mai 2006
- April 2006
- März 2006
- Februar 2006
- Januar 2006
- Dezember 2005
- November 2005
- Oktober 2005
- September 2005
- August 2005
- Juli 2005
- Juni 2005
- Mai 2005
- April 2005
- März 2005
- Februar 2005
- Januar 2005
- September 2004
- August 2004
- Juli 2004
- Juni 2004
- Mai 2004
- April 2004
- Februar 2004
- Februar 2003
XML und Mumbo Jumbo



- Atom Feed
- RSS 2.0 Feed

Dieses Weblog untersteht der Creative Commons Lizenz- Powered by Movable Type 3.35
... am liebsten den Nutzen in Schweizer Franken ausgedrückt.
Da kam mir der spannenden Essay "What Business Can Learn form Open Source" von Paul Graham in den Sinn. Hier das Zitat aus dem Kontext gerissen:
"Like open source, blogging is something people do themselves, for free, because they enjoy it."
Ja, so ist es.
Der amerikanische Begriff Grassroot Journalism steht dafür, wie hochwertiger Journalismus dank Weblogs "bottom up" (nach dem Motto: "by the people, for the people") entsteht. Hier eine sehr spannende Konferenz dazu: "Blogging, Journalism & Credibility".
Unn nun kommt Newsweek und zeigt sogar auf der Homepage mit der Technologie von Technorati Blog-Posts, welche auf aktuelle Newsweek-Artikel verlinken und diese daher kommentieren.

Sehr spannend ist, dass ein "offizielles" Medium sich so öffnet und ein weiterer Pluspunkt für die Weblogs.
Aus Lust und Laune habe ich die http Log-Dateien der beiden Sites www.namics.com und blog.namics.com mal verglichen. Fokus war dabei auf den User-Agent AppleSyndication/38. Das gleich vorweg: Ich dachte es sei der supercoole RSS-Screensaver welcher Apple mit Mac OS X Tiger mitliefert.
Rausgestellt hat sich dann, dass es der RSS-Teil/-Reader des Safari Browser ist, der sich meist mit "Mozilla/5.0 (Macintosh; U; PPC Mac OS X; en) AppleWebKit/412.6.2 (KHTML, like Gecko) Safari/412.2.2" meldet, ausser wenn er RSS liest. Und der Screensaver nutzt dieselbe Komponente.
Noch ein Wort zu "User-Agent" (UA). Dabei handelt es sich um die technische Bezeichung der Software, welche von einem Webserver Daten abruft (so beispielsweise im RFC 1945 für HTTP/1.0 verwendet). Also beispielsweise einen Browser. Zudem wird der UA als String im im http Request Header an den Webserver übermittelt - und dort habe ich diese bei den genannten Sites rausgefischt.
Der übermittelte String des UAs (siehe oben) ist befremdend komplex. Mozilla hatte mal 1998 dran rumspezifiziert, aber die heutige Kreativtät grenzt an Unfug. Es ist übrigens sehr einfach den UA-String zu verändern und einige Browser, so beispielsweie Opera erlauben dies auch über ein Menü.
Ein paar Zahlen zu meiner Erkundung:
> Zeilen in den Logs
www.namics.com: 732'107
blog.namics.com 121'611
> Einmalige UAs
www.namics.com: 1254
blog.namics.com:1163
Interessant als erstes ist, das auf dem Blog massiv mehr offensichtlich "gefälschte" UA-Strings sind (2 zu 43). So beispielsweise "cWrvqcgg7tiameqvtailbdcwuvlrlgkojvoesvy". Mehr Hacker
oder solche die E-Mail Adressen klauen?
Zusätzlich zu den krypischen finden sich auf dem Blog sehr viele "selbst gemachte" resp. programmierte UAs und auch Blog-SW, welche wiederum RSS einbinden. Hier in paar Müsterli:
ANONYMOUS
.NET+WebCrawler+(v0.1;+Test)
htdig/3.1.5+(root@localhost)
ie/5.0
LinkWalker
PulpFictionLite/1.2.1
W+Was+Here
WordPress/1.5.2+PHP/4.3.10
Und auch Webfountain beehrt uns: http://www.almaden.ibm.com/cs/crawler [rc1.wf.ibm.com]
Als nächstes: Eigentlich logisch aber so schön sichtbar: Die RSS-Leser und -Syndikatoren, welche nur auf dem Blog erscheinen (das wir auf www kein RSS-Feed haben). Hier ein paar typische:
AppleSyndication/38
Bloglines/2.0
BlogPulse+(ISSpider-3.0)
FeedDemon/1.5+(http://www.bradsoft.com/;+Microsoft+Windows+XP)
NewsGatorOnline/2.0_(http://www.newsgator.com)
Syndic8/1.0_(http://www.syndic8.com/)
Technoratibot/0.7
Ein paar RSS-Crawler haben auf auf www.namics.com verirrt und die Liste ist natürlich viel länger.
Da ich bei www viel mehr Datenpunnkt habe ist klar: Sowohl die Vielfalt der Besucher wie auch die Bastelwut mit eigenen Crawlern ist auf demBlog viel grösser. Und wer sich noch mehr anschauen will hier die Dateien. Bewusst ohne Mengen bei den UAa (sort -u) damit die Dikussion über wer hat mehr nicht losbricht.
Die UAs von www.namics.com: [txt, 144k]
Die UAs von blog.namics.com: [txt, 88k]
Die Gerüchte waren wohl richtig, jetzt mal ausprobieren was es zu bieten hat. Ich werde berichten!
Sehr schön auf jeden Fall finde ich, dass Google uns nicht mit Gewalt den eigenen Client aufdrücken möchte: http://www.google.com/talk/otherclients.html
Nur das Talken mit anderen geht nur via Google Client.
Der Installer ist sehr schlank (900k), die GUI nett gemacht und nicht überfeatured. Keine Werbung bisher. Und mit Trillian und Jabber Protokoll funktioniert auch alles.
Ich meine mich zu erinnern, dass es vor 6 Jahren begann. Nicht in USA, nicht in Japan, nicht in Korea, nein hier in Zürich. Ein paar Freaks beschallten die Stadt während eines Monats auf einer Radiofrequenz unter dem Label "Rhythmus einer Stadt". Irgendwie wurde ich damals schon darauf aufmerksam und fand die Sache ganz nett. Mal Abwechslung vom üblichen Radiobrei, nicht "die Hits der 60er, 70er, 80er, 90er und von heute" hören müssen. Das sind ja eh immer die gleichen Songs, die von der Software schön eingemittet auf den Geschmack des Durchschnittshörers auf die Playlist kommen. Eigentlich will ich ja auch nicht nach jedem Lied einen ach so netten und spannenden Wortbeitrag hören.... Nä nä nä.
Nach einem Monat war's dann vorbei für ein Jahr mit dem netten Sound. Und seitdem freue ich mich jeden Sommer auf einen Monat richtig gute Musik. Wo sonst hört man alten Soul-Sound von Al Green, Isaac Hayes, Syl Johnson gemischt mit neuerem Sachen von Gero, Coldplay, Fettes Brot etc. pp.usw.?
Das bisschen Werbung der Sponsoren ist zu verschmerzen und der Kommentar, nicht gesprochen, sondern vorgetragen von Michael Morris, unverkennbar ein Brite mit Stil, ist eine Freude zum hören. Wenige, aber schöne Worte, stylish vorgetragen.
Dieses Jahr, sendet die Truppe um Oliver Scotoni zum sechsten Mal einen Monat, eben bis zum 17.9.2005. Sie sind in fast 200 Locations zu hören, die hip, trendy und in sind. Geschäfte und Lokale, die ihre Frequenz auf rundfunk.fm gestellt haben. Und auch im Cablecom-Netz, die Frequenzen sind auf der Website drauf.
Was hat die Geschichte hier zu suchen? www.rundfunk.fm streamt selbstverständlich auch - auch in mein Büro und ich finde den Einsatz dieser Technologie für das Projekt richtig gut.
..." and, within ten seconds, it had my little pink R & B toes tappin". Ich schliesse wieder mal mit einem kleinen Rätsel, dieses Mal aus er Musikecke. Wer sagte genau dies 1987 in den Liner Notes seiner CD? Falls das wirklich jemand rausfinden sollte denke ich mir einen netten Preis aus. Googeln bringt übrigens nichts. Grins.
Google Desktop Search 2 BETA ist verfügbar, und schon kommen interessante Inhalte darüber. Ein NY Times Artikel spricht dabei über ein neues "Kommunikations Tool" von Google.
Gerüchte aus dem vergangenen Jahr belegen, dass Google wohl das Open Source Protokoll Jabber einsetzen wird. Wann kommt nun die Konkurrenz zu AOL, Yahoo und MSN?
Ich bin bei Neowin fündig geworden... Dort hat einer der Sitebetreiber versucht mit seinem Trillian Client sich auf talk.google.com einzuloggen:

Ergebnis ist ein sicherer XMPP (Extensible Messaging and Presence Protocol, bzw. Jabber) Server.
Und noch ein Hinweis dass an dieser Stelle bald etwas kommt: http://talk.google.com redirectet bereits zu http://www.google.com/talk... man bekommt zwar noch einen Google 404 Fehler, der Redirect ist aber bereits eingerichtet.
Mal abwarten, bin auf jeden Fall gespannt. Noch ein Service mehr in meinem Trillian.
Ich freue mich über jede behindertentaugliche Website und erlaube mir im Folgenden einen kleinen Beitrag zur Verbesserung. Heute im Klein Report: Future Connection verschafft Tixi-Transportdienst barrierefreien Webauftritt. Was im Titel möglicherweise fehlt, dass es nur die Site von Zürich ist.
Grundsätzlich ist das Angebot sehr gut gemacht. Ich denke aber, es ist nicht getestet worden (zumindest nicht mit blinden Usern). Weshalb ich das meine?
Accesskey sind ein Hilsfmittel primär für Menschen, die nicht visuell arbeiten können und erlauben die Tastaturbedienung im Browser. Dies mit dem Ziel der Beschleunigung und weil die Zielgruppe keine Maus bedienen kann. Die Website lässt zu diese einzublenden. Das nützt aber der Zielgruppe kaum.

Zudem werden fleissig alphabetische Accesskeys vergeben, welche für Blinde gar nicht funktionieren können. Dies, weil Buchstaben in Konkurrenz mit Browserfunktionen stehen, die sich mit derselben Tastaturkonbination bedienen lässt. Und testen geht kaum, da jeder Sprachversion des Browser andere Abkürzungen hat.
Da Accesskeys so richtig gut sind, wenn sie überall gleich sind, empfehle ich immer den "Standard" von der Stiftung Zugang für alle:
* 0 "Direkt zur Startseite"
* 1 "Direkt zur Navigation" (Link innerhalb Webpage)
* 2 "Direkt zum Inhalt" (Link innerhalb Webpage)
* 3 "Direkt zum Kontakt"
* 4 "Direkt zur Sitemap"
* 5 "Direkt zur Suche"
* 6-9 optional (nur falls nötig und sinnvoll)
Nun nun kommt sicherlich das Firefox-Argument, so auch auf der Website empfohlen:

Ich arbeite auch mit Firefox (und Mac) aber Blinde nicht. In der Schweiz werden Hilfsmittel fast ausschliesslich von Accesstech vertrieben. Für PCs heisst das Windows, Internet Explorer und Jaws.
Auf der Seite www.tixi.ch/accessibility findet eine Eigenzertifizierung der Site als "AAA"-Konform nach WCAG statt. Das ist nicht korrekt. Ohne jeden Punkt hier zu diskutieren, bedingt AAA ein skalierbares Layout für die Hilfsmittel, welche Bildschirmvergrösserung nutzen (Checkpunkt 3.4, Priorität 2). Das ist hier nicht gegeben. Und weshalb? Weil skalierbare Schrift nicht nützt, wenn sich die Elemente bei der Vergrösserung überlagen.
Zugegeben. Dieser Punkt ist schwierig gut umzusetzen.
Sehr schön ist der Quellcode! Ohne Tabellen und valide. Gratulation. Was ich nicht verstehe sind die fehlenden Umlaute bei den ALT-Attributen "ae" anstelle von "ä". Tönt nicht sehr schön mit der Sprachsynthese.
Wie schon gesagt ziemlich gut. Weiter so. Evt. ein Test mit betroffenen Menschen und den verschiedenen Hilfsmitteln.
(gefunden bei Matthias Gutfeld)
Interessante Kurzgeschichte, wie sich eine Schweizer Firma laienhaft an Spam-E-Mails vergriffen hat. Regt zum nachdenken (und nicht zum nachahmen) an. Ich will auf jeden Fall kein Sportdingensdda.
Dazu, wie sich E-Mail Adressen verstecken lassen habe ich schon mal was geschrieben.
Gedruckte Nachrichten bestimmen unser Leben, oder so wollten das bis anhin uns das die Zeitungen glauben machen. Lassen wir als Erstes mal das Wort gedruckt weg - Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache). Meine Lieblingsquellen [1] [2] [3] geniessen einen Vertrauensvorteil (Wobei auch das nicht immer gegeben). Als NewsJunki der ich bin, beobachte ich mich selber wie ich mein Nutzungsverhalten verändere. Über RSS wurde hier schon berichtet. Doch das eigentlich interessante sind gemeinschaftlich erarbeitete Quellen: Wikinews, Common Times mit einer netten Tag Cloud oder NewsIsFree. Und wenn ich das gleich noch praktisch aufbereitet bekomme wie hier, so bin ich sogar noch schneller...

Ich sitze gerne und gut, aber das hat mich fast umgehauen.
Die Swisscom versendet nun schweizweit SMS auch im/auf's Festnetz. Dort braucht es ein spezielles Endgerät oder das SMS wird mit Sprachsynthese vorgelesen. Ohne zu Wissen wie das System funktioniert, denke ich da an eine robuste Datenübertragung so wie mit einem Akustikkoppler resp. dem zirpenden Kasselaufwerk des Commodore 64 o.ä. Soweit so klar.
Und nun zu einem Passus der Produktbeschreibung, so wie sie heute per Telefonrechnungsprospekt bei mir reingeschneit ist:

Auch bei Swisscom auf dem Web.
Hat da jemand eine einigermassen vernünftige Idee?
Ich habe eine sehr hohe Achtung vor den Möglichkeiten von Macromedia Flash. Besipielsweise exzellente Kompression, asynchrnones Laden, schöne XML-Funktionen, Video Streaming u.v.a.m. Leider fehlt es den Leuten die Flash einsetzen an guten Ideen (oder sie haben zu viele schlechte) und am Ende gibt es immer wieder ein Intro.
Aus meiner Optik nicht sehr gut gemacht aber ausbaufähig ist http://www.flashearth.com/. Ein Flash-Interface zu Google Maps und MSN Virtual Earth.
Nicht besonders gut, weil die Bedienung mit der Maus von map.search.ch (ohne Flash) noch immer intuitiver ist. Und ausbaufähig, weil der Flash-Quellcode bei Flashearth zum runterladen [zip, 30K] liegt...
Kein Witz: Kaffee ist für mich wichtig (sonst hätte ich auch nicht so ein N-Ding). Das der Shop wegen der Benutzerführung kaum zu brauchen ist (ich nehme an 99,9% der Leute möchten Kapseln bestellen), lässt Interpretation zu. Aber heute steht meine Liebe auf dem Spiel:
PS. "Try again" bringt nichts... einfach kaputt.
Der prototypische Versuch einer graphischen d.h. mit einer Maus / einem Mausersatz bedienbaren Nutzungsschnittstelle in Macromedia Flash: http://www.dontclick.it/.
Eigentlich sind Nutzungschnittstellen ohne Maus ja normal: Beispielsweise für blinde Nutzer die mit Sprachsynthese arbeiten (fpr sie funktioniert der Test null und nicht) oder auf einem UNIX-System ohne X Window... Das geht aber zuoft vergessen ;-) Dass dies auch bei Windows geht, zeigen ein paar Sysadmins an der ETH in Zürich: Real Men Don't Click.
Aber hier endlich zur graphisch schön umgesetzten Diplomarbeit.
PS: Der Link kommt aber einer namics intenen Usability-Mailingliste: Danke Urs.
Ein unterhaltsames Forschungsprojekt von Nathan Eagle vom MIT Media Lab, kürzlich päsentiert an der Where 2.0 Konferenz: Modeling Complex Social Systems: How My Phone Can Predict What I'll Be Doing After This Talk.
Zusammengefasst: 100 Handies von Studenten (Neueinsteiger bis Postdoktoranden), Professoren und Mitarbeiter vom MIT Media Lab plus Studenten von MIT Sloan Business School (im selben Gebäude) wurden mit einer Software auf ihren Handies ausgestattet. Diese zeichnete die Position des Handy (ID des aktuellen Sendemastens), die Personen in der Nähe (Bluetooth Scans), die Kommunikationsnutzung (SMS, Gespräche) und weiter Telefonfunktionen auf (Ladezustand, Nutzung von Anwendungen u.a.m.).
Nun nun ab zu statischen Auswertung (das anonyme Datenset) mit rund 350'000 Stunden von Verhaltensdaten ist öffentlich. Ein paar einleuchtende Erkenntnisse:
> User haben ein unterschiedlich vorhersehbares Verhalten, welches sich mit Entropie (so wie in der Signaltheorie von Shannon) gut klassifizieren lässt. Ein Professor mit Familie hat eine weniger zufälliges Verhalten als ein Student im ersten Jahr (z.B. Schlaf- und Essenszeiten).
> Auch technisch sehr versierte User brauchen Handys hauptsächlich zum telefonieren (und nicht für andere Funktionen). Und bei den anderen Funktionen wird der Media-Player gleich häufig genutzt wie das Spiel Snake. Der Wecker wird zu Hause häufiger genutzt als im Büro (zum Glück) und ausserdem drücken die jüngeren Stundenten die Snooze-Funktion beim Wecker häufiger als ältere etc.
> Zudem lassen ich Beziehungsmuster (Friend va. Acquaintance) sehr schön visulisieren.
OK, ein bisschen zu einfach. Einige Resultate sind tatsächlich sehr spannend! Eine neue Epoche der empirischen Sozialforschung? Na ja, lesen lohnt sich auf jeden Fall.
Ein Startup versucht zudem etwas mit den Resultaten zu machen: http://www.mobule.com/.
Technisch ist ein Podcast was ganz Simples: Ein Feed z.B. eine RSS-Datei, welche Audiodaten im MP3-Format (als Enclosure) referenziert. Abspielen lässt sich ein solcher Podcast auf vielen MP3-Playern, so beispielsweise iTunes von Apple, welcher seit Version 4.9 Podcasts unterstützt.
Inhaltlich ist ein Podcast aber ziemlich spannend: Nämlich eine Art Radio on Demand (oder "Radio Me"), wobei die Zusammenstellung eines Programms (und nicht der qualitativ gute Inhalt) sehr einfach stattfinden kann. Wiedereinmal eine Aufweichung der Hersteller/Konsumenten-Hierarchie (so wie beim OpenSource-Gedanken). Zudem zittert die Werbeindustrie um ihre Radiospots und andere Organisationen um allfällige Monopole.
Solche Podcasts können über Internet einfach verteilt werden und finden sich beispielweise auf Portalen wie ipodcast.de, ipodder.org, podcast.de oder auf einer beliebigen Website.
So eine beliebige Website ist seit ein paar Tagen der Investor Relation Bereich von IBM mit Podcasts.
Wo der Begriff nun genau herkommt (Broadcast und iPod) und ob Adam Curry wohl der Erfinder sei ist mir egal.
Viel spannender ist der Gedanke daran, dass der Hörbuchmarkt mit einem Volumen von rund EUR 140 Mio. zur Zeit grad mit rund 15% Umsatzwachstum unterwegs ist, jeder fünfte Amerikaner jünger als 30 einen MP3-Player besitzt und die Funktechnologie UMTS noch nach einer Killeranwendung sucht (oder so)...
Aktuelles Futter für Statistiker (es scheint grad Saison zu sein).
Netcraft meldet 70 Millionen Websites weltweit und Blog Herald 70 Millionen Weblogs. Die zweite Zahl halte ich so ziemlich für wertlos, da wohl kaum aktuelle Informationen drauf sind... Interessanter ist sicher die aktuelle Übersicht von David Sifry, Gründer der Blog-Suchmaschine von Technorati.
Die Daten der Suchmaschine sind korrekt und auch interessanter. So beispielsweise die Anzahl der Posts annotiert mit häufigen Inhalten.
Hier die drei aktuellen Posts von Sifry: State of the Blogosphere, August 2005, Part 1: Blog Growth, Part 2: Posting Volume und Part 3: Tags and Tagging.
Weblogs und Schweiz? Schwierig zu sagen auch wegen der Kulturgrenze (Schweizer Blogs in Frankreich) und Sprache (Schweizer Bogs auf Englisch etc.). Ein paar Zahlen gibt es bei Matthias Gutfeldt (blog.ch) und bei Stephanie Booth (swissblogs.com). Interessant mit Schätzungen für Europa ist auch Loà¯c Le Meur an der Reboot-Konferenz 7.0.
Und wie geht es weiter? Nach Meiner Meinung steil rauf mit Weblogs. Bald werden die politischen Parteien Lärm machen und dann Unternehmen, die den Nutzen erkannt haben.
Eine Umfrage des amerikanischen Pew Internet & American Life Projects ergab, dass die Mehrheit der US-Amerikaner mit Begriffen wie Phishing, RSS Feeds und Podcasting nicht viel anzufangen wissen. Quelle:
http://www.pewinternet.org/PPF/r/161/report_display.asp
88% der Befragten meinen, den Begriff Spam zu kennen, die Begriffe Firewall, Cookies und Spyware können immerhin über zwei Drittel zuordnen. Schlechter siehts bei Phishing aus, 70% kennen den Begriff nicht oder sind sich nicht sicher, was sich dahinter verbirgt. Noch schlechter kommen Podcasting und RSS Feeds weg. Lediglich 13% ist Podcasting geläufig, RSS Feeds kennen 9% sicher, während 26% noch nie davon gehört haben.
Leider haben sie vergessen, die Versuchskarnickel nach Blog zu fragen... ;-)
Das Anbieten von Inhalten in einfach maschinenlesbarer Form durch sogenannte Feeds, ist nicht nur für Techniker im Trend aber nun auch von Marketing-Leuten entdeckt. Dies mit guten Argumenten wie die Umgehung des Spam-Verdachts (und der Filter) oder der natürlichen Suchmaschinenoptimierung.
Mit der Draft-Spezifiktation von Atom 1.0 ist die Diskussion nun wieder erwacht, welches Format dafür das Beste sein. Oder verkürzt: RSS gegen Atom.
Zusammenfassend behebt Atom die Probleme, welche RSS wegen mangelnder Erfahrung besser hätte machen können. Dies sind insbesonders
- die (nicht ganz einfache) eindeutige Identifikation eines einzelnen Elementes mittels einer URI (Identity),
- eine konsequente XML-Orientierung inklusive Schema, Namespace und reicher Semantik wie beispielsweise der Sprachkennung mittels xml:lang Attribute (schliesslich ist Tim Bray der Kopf hinter XML in der Arbeitsgruppe)
- eine standardisierte Referenzierung (Autodiscovery) und
- die Digitale Signatur und Verschlüsselung mittels XML Encryption / XML Digital Signature
Rein sachlich also besser, so auch in einem WIKI dokumentiert und mit zahlreichen Artikeln unterlegt, so auch bei Tim Bray selbst.
Ausserdem ist RSS ja "nur" ein DeFacto Standard der Universität Harvard und Atom durch ein IETF-Gremium getrieben.
Sehr gut gefällt mir immer wieder "Is it better to be approximately right about something than precisely wrong" von John Maynard Keynes. Tun was da ist, Volumen hat und läuft und nicht was wirklich gut wäre (ich war auch mal Besitzer eines NeXT-Computers).
Um auf den Vergleich zurückzukommen, ob der Zufall (und Evolution) oder die strategische Planung besser ist, empfehle ich den (legendären) Diskurs Worse Is Better von Richard P. Gabriel. Eine über 20-Jahre alte Diskussion darüber, wie die beste Software entsteht.
Meine Schätzung ist, dass die Verbreitung von RSS (zusätzlich noch mit dem Support von Browsern wie IE 7.0 [auch von MS Atom später verspricht] und anderen) das entscheidenen Merkmal ist und somit Atom einen scheren Stand hat.
Stottern betrifft rund ein Prozent der Erwachsenen und etwa vier Prozent der Kinder (Quelle: http://www.sprachheilpaedagogik.de/). Heute habe ich erstmals eine betroffende Website gefunden.

