Yahoo kauft OS X Feeling für Windows: Konfabulator

Irgendwie schwierig zu erklären, aber sicher ein guter Kauf für Yahoo (Flickr fand ich logischer): Konfabulator.

Eine Runtime, die es erlaubt mit JavaScript einfach zu erstellende Widgets auf meinem Desktop rumkleben und -leben zu lassen. Für Windosen (mit Mac-like Dialogen) und auf Mac. Lustig und gibt es in unterschiedlichster Form bereits auf allen Rechner (z.B. X Window vor rund 15 Jahren oder OS X Dashboard) aber offensichtlich ist Unordnung auf dem Desktop in… Aha, ja mit JavaScript.

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Wissenschaftlich oder einfach praktisch: Social Bookmarking?

Die dezentrale Verschlagwortung von Informationselementen (hier ein erster Post zu Folksonomy) ist im Trend.

Die meisten Analysen stellen dabei das Problem der fehlenden Konsistenz und somit implizit der magelhaften Präzision (sprich: Wissenschaftlichkeit) ins Zentrum. Nun ja, bei Urlaubsbildern auf Flickr kaum ein Problem.

Ein sehr schönes Paper als Überblick dazu kommt von Adam Mathes: Folksonomies – Cooperative Classification and Communication Communication Through Shared Metadata [pdf, 104k] sowie (ziemlich wissenschaftlich) im D-Lib Magazin: Social Bookmarking Tools (I) A General Review und Social Bookmarking Tools (II) A Case Study – Connotea.

Und wegen Connotea schreibe ich auf Anstoss von John Udell — dort bin auch auch erstmals auf die schöne Wortkreation Tagsonomie gestossen. Connotea ist eine Plattform des Herausgeber des Nature Magazins (!!) mit dem Ziel wissenschafliche Literatur zusammenzutragen und zu organisieren. Dies mit frei zu vergebenden Tags und Unterstützung einer DOI Referenzierung.

Also doch wissenschaftlich (und viele Plattformen werden folgen)!

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Gib mir ein “X ?, ein “M ?, ein “A ?, ein “I ?, ein “L ? ….

Mit ein paar Buchstaben mehr kriegt man xmailharddrive.com

Eine saugute Idee. Jeder [OK, OK, die Meisten], der up to date ist, hat einen Gmail-Account. Wie, Sie haben noch keinen… möchten Sie einen? Dann kommentieren Sie mal diesen Eintrag und zum Dank gibt’s einen Gmail-Account von mir [na ja, eigentlich von Google].

Zurück zum Thema. Letzthin beim Stöbern im Netz bin ich auf dieses nette Tool gestossen, dass es einem erlaubt, Gmail als portablen, resp. online-Harddisk zu nutzen. Ein ziemlich grosser Harddisk; 2.5 GB online zur Verfügung zu haben ist doch äusserst praktisch.

Einfach auf xmailharddrive.com mit Gmail User-ID / Passwort einloggen und schon kann man auf seine online gespeicherten Daten zugreifen; sie hoch- und runterladen. Beim Hochladen werden die Daten als Mail-Attachment gespeichert, oben werden sie encrypted und komprimiert als .xmhd-File abgelegt und können wieder runtergeladen werden.

Eine Einschränkung gibt’s im Moment [Beta] noch: Uploads können maximal 20 MB gross sein, aber bald [??] soll diese Einschränkung auch wegfallen.

Das Sahnehäubchen ist dann das nette Feature “FlingIt”, mit dem man hochgeladene Daten weiter an einen anderen Gmail-User mailen kann.

Auch ich [Non-Geek] finde, das ist eine suuupercoole Idee.

Werbeformen und Technologie: Nicht alles passt

Neue Anwendung von Technologie verändert insb. auch die Erfolgsmessung und die Werbung. Zwei schöne Beispiele illustriert Andreas Göldi mit In-Game-Werbung und Werbung in Podcasts (versus Radiowerbung).

Es gibt noch zahlreiche Beispiele, doch eines welches mir besonders gut gefällt, sind die Harddiskrecorder von TiVo. Solche Geräte haben bekannterweise ja die nette Funktion Fernsehwerbung zu überspringen (gewisse Länder versuchen das nun zu verbieten). Interessant hier ist nun, das TiVo diese Leerzeiten während dem Überspringen und auch beim Spulen mit eigener Werbung füllt… Auch möglich wäre es die Werbung aus der Quelle durch eine andere zu ersetzen.

Und nun auch AJAX (eine Art der Clientcodierung bei welcher Inhalte asynchron mit JavaScript geladen werden): Metriken wie PayPerView gibt es nicht mehr als Grundlage zur Kostenberechung der Werbung und auch herkömmliche Logfile-Analyse taugt nicht mehr um die Nutzung auszuwerten. Lösungen gibt es (beispielsweise tag based tracking so wie an dieser Tagung erklärt) aber Bewegung ist gefragt.

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