Einführung in Weblogs für Executives

Wie angekündigt habe ich während der Orbit-iEX in Basel im Auftrag des Efficiency Clubs während mehrerer Tage eine Einführung zum Thema Weblogs und Blogging gemacht. Zielpublikum waren Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer.

Kernaussage ist, dass Weblogs für Firmen sehr relevant sein können und in Rahmen der Kommunikationsstrategie eine wichtige Role spielen sollten. Hauptgründe sind die persönliche Sprache/Absender und die Kommentarmöglichkeit. Beides stiftet Vertrauen und ist somit in der Kommunikation (und besonders Online) sehr wichtig und wertvoll.

Und hier die Präsentation: [pdf, 1 MB] Executive Briefing: Weblogs

Präsentation Top 10 Internet Standards (Orbit-iEX 2005)

Jedes Jahr wieder einen Blick in die milchige Glaskugel. Dieses Jahr neu im Angebot:

- Open Source / Free Software
- WebAnalytics
- Compression
- VoIP
- Rich Thin Clients
- WiFi/WiMax
- SOA (Service-oriented architecture)
- Flash Streaming
- DAISY
- Folksonomy

Und hier die Präsi: [pdf, 2.67 MB] Top 10 Internet Standards 2005

PS. Weitere Vorträge finden Sie auf http://www.namics.com/knowledge.

Eine neue Abkürzung: DOI (The Digital Object Identifier)

Heute habe ich die neue, wichtige Abkürzung kennen gelernt (danke Armin).

Der DOI macht dass, was die URI eigentlich tun sollte nämlich digitale Informationen eindeutig referenzieren. Ziel wäre immer die Stabilität resp. die Unveränderbarkeit über Zeit, welche sich bei “normalen” Webadressen ja bekannterweise als schlecht herausgestellt hat. Genau das will DOI verbessern mit einem System der koordinierten Vergabe von Nummern und einem Dienst, welcher das (dauerhafte) Redirecting macht. Ein Beispiel für so eine Adresse ist http://dx.doi.org/10.1007/s003390201377.

Ein aktiver Nutzer von DOI ist beispielsweise OECD StatLink.

Ein alternativer Ansatz der dasselbe erreichen könnte, wäre der URN (Uniform Resource Name), welcher wahrscheinlich weltweit einzigartig bei http://ch.ch/ (nicht verlinkt, der PageRank ist mir zu schade) eingesetzt wird.

Ein Vorteil von DOI ist, dass er auch mit Suchmaschinen funktioniert und dort selbst eingesetzt wird (Google Scholar).

Ajax reinigt nicht, nützt aber dem Webuser

“Ajax” ist bereits ein Fakt auf vielen gut gemachten Webangeboten, doch plötzlich ist es mit einem Titel versehen und daher breit diskutiert.

Ajax steht für “Asynchronous JavaScript And XML” und ist keine Technologie aber der kombinierte Einsatz der genannten Technologien um das Benutzererlebnis im Webbrowser zu verbessern resp. schneller/dynamischer zu machen.

Normalerweise hat ein Klick im Browser oder der Aufruf einer Seite (ein Request) eine einzige Antwort (die Response) zur Folge. Danach werden die Seitenelemente geladen und die aufgerufene Seite angezeigt. Vor der nächsten Interaktion muss auf die Antwort gewartet werden, die Interaktion ist somit synchron. Ajax lädt nur einen Teil asynchron und weitere Teile später (wenn der User nicht mehr meint zu warten oder bei Bedarf). Ein schönes Beispiel ist Google Suggest, wo sich während der Eingabe gleich mögliche Treffer und deren Anzahl nachladen…

Die folgende Graphik illustriert den Ablauf der Interaktion.

i-c97a6cf50f9d30467f8028408205fd5c-ajax-ablauf-thumb.png

Möglich ist die Technik, so wie sie aktuell Zeit beschrieben wird, seit dem XMLHttpRequest Objekt im Internet Explorer 5(!). Alle neueren Browser unterstützen diese Art der Implementierung (Mozilla >1.0, Netscape >7, Safari >1.2. Opera >7.60, alle Firefox u.a.).

Auch ein schönes Beipiel ist das Nachladen der Points of Interest bei map.search.ch.

Eine gut verständliche und knappe technische Erklärung bietet Frank W. Zammetti mit Ajax using XMLHttpRequest and Struts. Umfassender ist “A Simpler Ajax Path”
von Matthew Eernisse.

Sehr nützlich ist die Liste mit typischen Fehler von Alex Bosworth.

Früher haben wir JavaScript-Datenstrukturen asynchron geladen. Damals noch ohne das schöne Akronym ;-)