Der Weg zum einheitlichen Kundenerlebnis – Zwischen Integration und Plattformlösung

Ziel: Die digitalen Kanäle eines Unternehmens werden als einheitliches Erlebnis wahrgenommen

Immer mehr Anbieter aus den Bereichen Content-Management, Commerce und Marketing versuchen das Funktionalitätsspektrum ihrer Produkte zu erweitern und eine ganzheitliche Plattform anzubieten, mit dem Ziel, „das Kundenerlebnis quer über alle digitalen Kanäle und Berührungspunkte zu managen, auszuliefern, zu messen und zu … Weiterlesen

Mobile Kollaboration auf Weltklasse-Niveau? Eindrücke von der WCMC 14

Die zweitägige Konferenz, die sich mit mobiler Kommunikation und Zusammenarbeit von Mitarbeitern beschäftigte, war thematisch weit gespannt. Von Crowdsourcing in der internen Ideation bei Electrolux über Mobile Apps für Mitarbeiter bei Volvo bis hin zu Kommunikationstools bei Sanofi Aventis war alles dabei. Leider auch der eine oder andere offensichtliche Vertriebsvortrag, etwa von Evernote, IBM oder box.

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Konsument x Digitales Marketing (3/3)

Teil 3 in der Reihe Konsument x Digitales Marketing

Warum und wie gut müssen wir den Konsumenten nun kennenlernen, bevor wir – wie im letzten Blogpost zu diesem Thema beschrieben – mit der Ideation beginnen und gute digitale Kampagnen für unsere Kunden entwickeln können? Die Antwort auf diese Frage, ist eine Reihe weiterer Fragen, die man sich zu Beginn der Arbeit stellen muss:

Was wollen wir erreichen, wenn der Konsument mit unserer Kampagne in Berührung kommt? Sollen möglichst viele Konsumenten unsere Botschaft empfangen oder soll sie lieber einen festen Platz im Kopf einer kleineren Gruppe von Konsumenten besetzen? Wollen wir sie dazu bringen die Botschaft selbstständig weiterzutragen? Was soll aus dem Konsumenten eigentlich werden? Empfänger, Zuhörer oder Multiplikator?

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Integrierte digitale Kommunikation – ein Leitfaden

Namics 13 Kommunikationsstrategie Vorgehensmodell

Während in der Offline-Welt „integrierte Kommunikation“ ein Lehrbuchterminus ist und von Werbeagenturen in aller Breite bedient wird, werden die Möglichkeiten in der Welt der digitalen Kommunikation im Vergleich dazu noch unzureichend ausgeschöpft. Einzelne digitale Kommunikationsmassnahmen finden häufig losgelöst voneinander statt und vernachlässigen so oftmals den Stellenwert der eigenen Marke. Dadurch wird wertvolles Branding-Potential verschenkt. Dieser Artikel beleuchtet, wie Unternehmen eine integrierte digitale Kommunikation aufgleisen können, die sowohl ihre Kunden als auch die eigene Marke berücksichtigt. Weiterlesen

Wie erreichen wir Kunden im 21. Jahrhundert? Integration von Mobile in Geschäftsmodelle.

Abb. 2: Couch Commerce.

Es ist eine Tatsache: Der Einzug neuer Technologien in unseren Alltag hat alles geändert. Unser Kommunikationsverhalten. Unser Konsumverhalten. Unsere Erwartungen an jegliche Form der Dienstleistung. Und entsprechend auch das Verhalten unserer gesamten Umwelt, einschliesslich der Unternehmen, die uns erreichen wollen. … Weiterlesen

Devoxx 2014. Meine Eindrücke

Diesen November durfte ich mit einigen Namics-Kollegen die Entwicklerkonferenz Devoxx in Antwerpen besuchen. Die Devoxx konzentriert sich auf Java, Android und Web-Technologien und gilt mit ca. 3500 Teilnehmern als größte Konferenz ihrer Art. Die Auswahl der Referenten ist hochkarätig: Google, Oracle und Pivotal schicken jeweils ihre Kernentwickler zur Devoxx, um die neusten Entwicklungen selbst vorzustellen.

Folgende Vorträge möchte ich kurz anreissen:

Android Development Tools

Das Android Studio und das Gradle Android Plugin sind zwar immer noch in der Beta-Phase, jedoch gibt es keinen Grund mehr, die alte Eclipse-Suite zu verwenden. Neben kleinen Verbesserungen in der IDE, wie beispielsweise den neuen Übersetzungseditor, den umgeschriebenen AVD Manager und den Introspection-Annotationen, gaben die Entwickler auch einen kleinen Ausblick auf ihre künftige Arbeit. So wollen die Entwickler primär die API stabilisieren, und gleichzeitig die Gradle-Performance beim Laden von Projekten erhöhen. Eine Publikumsfrage nach einer Alternative zu Java wurde leider nicht beantwortet.

HTTP 2.0 comes to Java.

Das auf SPDY basierende HTTP 2.0 Protokoll wird mit der Servlet API 4.0 Einzug ins JDK finden. In diesem Vortrag fasst Edward Burns (JSR-369 Spec-Lead) die wesentlichen Änderungen von HTTP 2.0 zusammen (Multiplexing, Server Push, Header Compression), und präsentierte anschliessend Fragmente der neuen geplanten API. Erwähnenswert sind noch die neuen HTTP-Client-Klassen HttpRequest und HttpRequestGroup, die bisherige Drittlibraries (wie den Apache HttpClient) ablösen werden. Mehr zu diesem Vortrag finden Sie in diesem Slidedeck.

Java 8, 9 and beyond – Ask the experts

Brian Goetz (der Architekt der Java-Sprache) und Stuart Marks stellten sich den über Twitter eingereichten Fragen des Publikums. Auf die Frage, ob die Rückwertskompatibilität von Java eine Last („burden“) sei, antwortete Goetz, das diese Rückwertskompatibilität eher als Rahmenbedingung („constraint“) gewertet werden sollte. Oracle hat den Anspruch, dass der Java-Code, der vor über 15 Jahren geschrieben wurde, auch weiterhin funktioniert. Die Rückwertskompatibilität von Java sei definitiv ein Mehrwert, der sich von anderen Sprachen absetzt. Änderungen an der Sprache werden nur sehr vorsichtig und unter langem Abwägen eingebaut. Scheinbar simple Anfragen z.B. nach Literalen für Listen können nicht einfach eingebaut werden, da bspw. nicht klar sei, welche List-Klasse nun wirklich instanziert werden sollte (LinkedList, ArrayList, Stack ?). Insgesamt ein sehr spannender Vortrag, der Einblicke in das Denkmodell der Java-Architekten bot. Meine (zugegebenermaßen leicht abstruse) Frage nach „Automatic Reference Counting“ für Java wurde leider nicht beantwortet.

Java Posse Podcast

Dieser beliebte Java Podcast wurde in den letzten beiden Jahren nur spärlich aktualisiert, da sich die Podcaster in unterschiedliche Richtungen entwickelten und eigene Podcasts gründeten (The ScalaWags und Android Developers Backstage). Immerhin: Auf dieser Devoxx haben sie jedoch die allerletzte Folge vor Livepublikum aufgenommen und ein Résumé der letzten 10 Jahre gezogen. Sehr spaßig.

Java Posse - Live at Devoxx 2014

 

Fazit

Der Besuch der Devoxx hat sich definitiv gelohnt: Die Veranstaltung bietet spannende Inhalte, hochkarätige Speaker und ist gut organisiert. Jedoch bietet die angemietete Fläche im Metropolis Antwerpen nicht genügend Platz für 3500 Personen. Lange Schlangen und viel Gedränge in den Gängen waren die Folge. Hier sollten sich die Organisatoren für nächstes Jahr etwas einfallen lassen.

Von der Wunschliste eines modernen Marketers

Blogcover Netzwoche Marketing Transformation
Die Weihnachtszeit rückt mit grossen Schritten näher und es wird langsam Zeit, die Wunschzettel zu schreiben. Auch Jakob Schellhorn und ich haben das getan und uns dazu mit den aktuellen technischen Trends im Bereich des Digital Marketing auseinandergesetzt.
Chief Marketing Officers sehen momentan vor allem drei Herausforderungen: Erstens die Analyse von Daten, um ein besseres Verständnis für die Kunden zu erhalten, zweitens die Schaffung einer attraktiven Kundenerfahrung und drittens die Nutzung neuer Technologien, um diese Kundenerfahrung intelligent und effizient umzusetzen.
Wie diese Wünsche adressiert werden können und wieso Analytics-Tools neben modernen CMS-Systemen dabei im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen, ist Inhalt unseres Fachartikels. Nachzulesen in der Ausgabe 19/2014 der Netzwoche – oder direkt als PDF hier auf dem Blog.

Continuous Lifecycle 2014 in Mannheim – Tag 2

Nach dem interessanten ersten Tag, über den Torsten Gerbig bereits berichtet hat, begann der zweite Tag der “continuous lifecycle 2014″ für mich mit einem sehr gelungenen Vortrag tum Thema “Effektives Konfigurations-Management mit Chef, Vagrant und Veewee”. Hintergrund der Vortragenden ist die Entwicklung eines Integrations-Tools, welches Third-Party-Systeme miteinander verbindet. Die große Herausforderung, die sie mit dem vorgestellten Toolset bewältigen, sind die automatisierten Tests ihres Produkts gegen eine Menge dieser Third-Party-Systeme, die auch in jeweils verschiedenen Versionen getestet werden müssen. Daraus ergeben sich mehrere hundert verschiedene Konfigurationen, für die jeweils virtuelle Maschinen bereitgestellt werden müssen. Die Tools wurden jeweils kurz vorgestellt, und anschließend wurde die Verwendung anhand eines vereinfachten Beispiels erläutert, zusammen mit einigen Learnings und guten Tipps für eigene Projekte. Insgesamt fand ich diesen Vortrag sehr informativ und gut aufbereitet. Es hat Spaß gemacht zuzuhören.

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Continuous Lifecycle 2014 in Mannheim – Tag 1

Die zweite Auflage der Continuous Lifecycle fand dieses Jahr im Cogress Center Rosengarten in Mannheim statt. Der Andrang war mit 350 Teilnehmern so groß, dass die Kapazitäten am Vorjahres-Austragungsort in Karlsruhe nicht ausreichten.

Die diesjährige Veranstaltung widmete sich Konzepten, Prozessen und Tools von Continuous Delivery, DevOps und Agile ALM und versuchte auch dem entsprechend eine Mischung aus diesen Themen zu bieten. Zur Wahl standen an beiden Veranstaltungstagen der Konferenz in allen Slots jeweils drei Themen, wobei mir die Auswahl teilweise wirklich schwer fiel, da einige Talks, die parallel stattfanden, sehr interessant klingende Inhalte hatten. (Wer mag sich zur Zeit schon gerne zwischen Themen wie “Docker” und “DevOps als Kultur” entscheiden?) (more…)

2015: Apple Watch & Co, es lebe die Smartwatch (Teil 2 von 2)

Zahlen mit Apple Watch

Auch wenn der Reality Check im letzten Teil der Blog-Serie (2014: Moto 360, die Smartwatch ist tot) noch wenig positiv ausfällt, sollte nicht vergessen werden, dass Totgesagte oft länger leben als gedacht. In diesem zweiten Teil zum Thema Smartwatch geben … Weiterlesen

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