Namics Weblog

Persönliche Stimmen und Meinungen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

29 Jan

Geschäftsnutzen dieses Weblogs (und wo es gratis Schokolade gibt)

Die folgende Geschichte hat mit Liebe, Schokolade und vergessender Internet-Tugenden zu tun.

Stellen Sie ich vor, Cailler verschenkt Schokolade und baut dazu eine sehr aufwändige Website. So eine Geschichte gehört der Welt erzählt -- oder in der Sprache der Klassik: Gehört beworben. Es ist das Jahr 2009, die Onine-Werbung ist geschaltet und ein "kleiner Blogpost", gratis und in 15 Minuten geschrieben, generiert (mindestens) 347 Leads die zu 80% konvertiert werden können. Alle bezahlten Online-Kampagnen waren damals (auch in absoluten Zahlen) weniger erfolgreich. Mit über 500 Leads noch erfolgreicher als der Namics Weblog war nur das Schnäppchenportal www.radin.ch inkl. deren Blog -- auch gratis. Zum Glück gibt es noch viele User, welche die URL offline abtippen, die Homepage www.nestle.ch und die Google-Suche die auch Leads schickt.

Referrer Statistik auf die Valentinsaktion im Jahr 2009
(Abbildung: Referrers auf die Valetins-Site im Januar 2009)

Nun ist 2010 (Schleichwerbung: hier noch unser Kalender auf Flickr), ich hatte die Aktion vergessen und alle hatte Zeit, aus der Vergangenheit zu lernen. Plötzlich melden sich Menschen mit Kommentaren auf dem damaligen Blogpost, welche die geschenkte Schokolade Online suchen. Da ich von nichts weiss, antworte ich zuerst falsch und begab mich später auf die Suche nach der Geschenksite für das aktuelle Jahr.

Weder auf www.nestle.ch noch auf www.cailler.ch finde ich Hinweise zur Aktion. Und auch Google ist ratlos. Also lasse ich die Geschichte liegen. Doch nun erwacht der Blogpost aus dem Januar 2009 mit über 2000 Visits wieder zu neuem Leben, da dieser (offensichtlich?) der attraktivste Treffer ist, den es zur breit angelegten Geschenksaktion gibt (oh, sorry, wahrscheinlich habe ich die Print-Werbung vergessen).

Visit Statistik auf dem Namics Weblog auf dem Artikel über die Cailler-Aktion Jahr 2010
(Abbildung: Visits auf die Blog-Post aus dem Jahr 2009 in der aktuellen Woche)


Und nun? Für mich nicht nur unverständlich aber eine Kommunikations-GAU, dass sich interessierte Kunden bei mir auf einem Bog-Post aus dem Jahr 2009 melden müssen, da die offiziellen Websites nach einer Reklame in der Coop-Zeitung es verpassen, die Kunden an den richtigen Ort zu lenken. Bei www.cailler.ch wurde zudem mit einer Flash-Site mehr Wert auf Schein gelegt also auf den (bekannten Fakt), dass Nutzer über Google kommen und auch eine AdWord, welches den Misstand beheben könnte gibt es nicht. Für eine Kampagne die hundertausende von Franken kostet, wurde jegliche vernünftige (oder zumindest auffindbare) Online-Kommunikation vergessen. Resp. mach ich diese mit meinem Blog-Post und ich frage mich, wieviel Schokolade ich dafür wohl bekommen werde ;-)

So, fertig sinniert und wer nun gratis Schokolade von Cailler verschenken will, der klicke die gut zu erratende Flash-Site (mit einem schrägen Treffer in Google): http://frigor.cailler.ch

22 Jan

Lotusphere 2010 - Last Day

Alles hat ein Ende, so auch die Lotusphere, zumindest für dieses Jahr. Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass die Tage wahnsinnig schnell vorbei gingen, mehr als informativ und lehrreich waren und ich es ehrlich gesagt trotz dem ganzen Stress und den täglich gut zehn Stunden Vorlesungen, ein wenig bedauere, nicht an allen Top Sessions teilgenommen haben zu können.

Wie jedes Jahr fand am letzten Tag die "Meet the Developers" Session statt, in welcher die Entwickler selbst Rede und Antwort stehen, wobei es nett ist die Gesichter hinter den Produkten, den APIs usw. zu sehen und natürlich auch die Möglichkeit besteht, einmal DIREKT zu fragen. Zudem wird auch gerade in dieser Runde oft das ein oder andere Detail der kommenden Produktversionen indirekt angekündigt, Workarounds für bekannte Problemaiken besprochen oder gar Impulse der Community für die Zukunft wahr genommen.

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So sind folgende Neuerungen in den kommenden Releases zu erwarten:
  • Java Debugging Client & Server
  • Weitere Datenquellen für XPages (DB2, Sharepoint usw.)
  • Zusammenführung des lokalen Adressbuchs mit der Mail DB (dann auch wirklich vollständig) - interessant für Sync von mobilen Endgeräten
  • die Verwendung von LS Agents und Libs in XPages - vereinfacht oder ermöglicht erst eine vollwertige Migration von vorhandenen Anwendungen
  • Vollwerte XPages Dokumentation zu allen Komponenten
  • Dokumentexport zu EML
  • Bugfixing im Bereich "Ghost-Entries" im Kalender
  • Anpassung der Inbox an Exchange (Mails des Tages, der Woche usw.)
  • hübschere DB Icons für Views usw. (hoffentlich als ersetzbare File Resources)

Und weitere noch unverbindliche Punkte, welche mit gewisser Vorsicht zu geniessen sind:
  • abschaffen von modalen Dialogen wo sinnvoll *wuhooo! (Client & Admin)
  • Swift Support im Client
  • Designer für OSX oder gar ein XPages Plugin für Eclipse!? (Apple wir verstärkt wahr genommen)
  • Kostenpflichtiger 24h Developer Support

In der anschliessenden Clossing Session präsentierte Steve Porter, ein elektro DJ aus New York, einen Zusammenschnitt von Filmmaterial der letzten fünf Tage samt einem elektro Beat, welcher rein aus den Dialogen und Geräuschen der Aufnahmen zusammengestellt war. Als abschliessender Gastredner wurde Dr. Brian Cox, ein englischer Physiker der am Europäischen Kernforschungszentrum CERN am Teilchenbeschleuniger arbeitet und aus mehreren BBC Dokumentationen bekannt ist, verpflichtet.

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Persönlich ist noch zu erwähnen, dass ich die Gelegenheit, wesentlich verbilligt an Zertifizierungprüfunungen teilzunehmen, natürlich wahr genommen habe und somit neu auch auf Release 8 und Release 8.5 als IBM Certified Application Developer zertifiziert bin.
21 Jan

Was Kunden meinen und was Techies sagen [Vortrag]

Am Kick-off Event der Special Interest Groups RIA (Rich Internet Applications) von JUGS (Java Users Group Switzerland) durfte ich heute einen Beitrag in Form des ersten Vortrags der SIG leisten. Danke Bruno Schäffer und Sascha Freitag für die Einladung.

Mein Ziel war es, die Grundlage für die folgenden Anlässe zu schaffen. Ich präsentierte also (bewusst) Fragen und keine Lösungen. Grundlage dafür war eine interne Umfrage bei Namics. Im Zentrum der Gedanken standen öffentliche RIA-Awendungen mit einer sehr grossen Reichweite (wie beispielsweise www.bahn.de oder das Fernsehprogramm des Schweizer Fernsehens).

Die Problemzonen hatte ich in die folgenden Kapitel aufgeteilt:
- Performance
- Browser (Varianten)
- Spezifikation
- Zeichensatz (Encoding)
- Datenpersistenz
- Was ist ein Browser?
- Es ist JavaScript

Hier gibt es die Präsi: Was Kunden meinen und was Techies sagen [5,5 MB]

21 Jan

Lotusphere 2010 - XPages

Die grösste Neuerung bzw. den technischen Schwerpunkt stellen auch dieses Jahr unmissverständlich XPages dar.

XPages sind Design-Elemente, die offiziell mit Release 8.5 eingeführt wurden und seit Version 8.5.1 neben dem Web- auch im Notes-Client ausführbar sind. Technisch basieren XPages auf JSF und verwenden das Dojo Toolkit für alle Web-Client-Interaktionen. Eine Besonderheit ist hier sicherlich der Einsatz von server-side JavaScript (SSJS).

Kurz und knackig alle wichtigen Neuerungen und Announcements:
  • direkt in der RCP lauffährig
  • Applikationen können repliziert und lokal verwendet werden
  • Partial Refresh - rendert ausschließlich die zu aktualisierende Komponente
  • JS Engine Optimierung - globale Variablen werden nicht mehr länger im Speicher gehalten
  • DOJO Update auf 1.3.2
  • Content Control Input Filtering
  • XPages Java API veröffentlicht, ermöglicht das schreiben eigener Komponenten
  • optimierter Java Beans Support

Und natürlich geht es auch ebenso rasant in der kommenden Version weiter:
  • REST Service Support
  • verbesserte Client Integration
  • erweiterter Composite Application Support (via Property Broker)
  • Nativer Rich-Text-Editor!!!
  • expliziter Mobile Support mit Device Detection (Theme Selektion in Abhängigkeit des Devices)
  • Erweiterte Sametime Integration
  • Weiterverwendung von existierenden Notes Design Elementen (Views, Forms, LS Libs)
  • Basis für IBM Vulcan

Für Fragen und weitere technische Hintergründe stehe ich natürlich gerne zur Verfügung.

BTW: Unser Daedalus wäre ein idealer Testkandidat für eine XPages basierende web2.0 Lösung. Womöglich bleibt ja einmal etwas Luft für interne Weiterbildung... ;)
19 Jan

Lotusphere 2010 - Opening General Session

Gestern fand die mit Spannung erwartete Opening General Session statt, welche neben einem Ausblick in die Zukunft zu Beginn auch einen kurzen Rückblick auf die letzten 20 Jahre bot.

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Zur Begrüssung spielten zwei hervorragende Geiger und mehrere Schlagzeuger um die Menge in Stimmung zu bringen. Darauf folgte die Eröffnungsrede von Bob Picciano, welcher die Aussage "our partners will play a huge part" mehrmals betonte. Als Gastredner präsentierte sich dieses Jahr William Shatner, der sich auf sehr amüsante Art und Weise dem Begriff Collaboration annahm. Anspielungen auf die Filmwelt wurden da natürlich nicht ausgelassen, Aussagen wie "remakes are great.. but only remind you of how great the original was" waren somit keine Seltenheit ;) Der Kern seiner Rede war jedoch die Message, wie Zusammenarbeit bzw. Collaboration das Unmöglich möglich macht und schlussendlich ein besseres Produkt liefert.

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Business Partner darunter GM, hier wurde der Sprecher zugleich mit einer gelben Corvette im Lotus Design auf die Bühne gefahren, Zurich und Panasonic erzählten von ihrer Strategie im Lotus Umfeld. Daraufhin wurde unter anderem die Integration bzw. Zusammenführung des quickr Kalender mit dem persönlichen Kalender angekündigt, Encrypted E-Mail fürs iPhone, Traveler für Android, Quickr Controlls für XPages im Client, Sametime 8.5 vollwertig web2.0 mit HD Videostreaming, LotusLive Labs welche ab sofort zum Download bereit stehen und als eigentlich grösste Ankündigung das Projekt Vulcan, was kein eigenständiges Produkt, mehr eine Zusammenführung aller Lotus Produkte darstellt. Hierbei wird auf eine über alle Plattformen einheitliche UI einschließlich Mobile Phones, einfache und intuitive Benutzung wie auch eine möglichst effiziente Entwicklung Wert gelegt.

Im Grossen und Ganzen sehr informativ und relativ zügig in knapp zweieinhalb Stunden.

18 Jan

Technische Details zum "China-Hack" Aurora

Die Geschichte von Google mit der "highly sophisticated and targeted attack on our corporate infrastructure originating from China" hat ihre Runde gemacht (auch wenn kaum alles aufgedeckt ist und wohl noch ein paar angegriffene Firmen kommunizieren müssen).

Spannend und Inhalt dieses Posts sind Quellen, welche die erhärteten technischen Details preisgeben. Eine gute Feierabendlektüre.

1) Der Internet Explorer war/ist schuld
Den Teil finde ich ziemlich erschreckend. Eine bis anhin unbekannte Sicherheitslücke, welche sich über die Versionen 6, 7 und 8 des Microsoft Internet Explorer und somit über mehr als 8 Jahre erstreckt. Dies ausser wenn auf den neuesten Windows Versionen DEP (Data Execution Prevention) aktiviert ist. Eine reife Leistung einen Programmierfehler, der Remote Code Execution erlaubt, solange unentdeckt im Code mitzuziehen.
- hier ein Blog-Post ("*This posting is provided "AS IS" with no warranties, and confers no rights.") von Microsoft dazu
- und das Security Advisory von Microsoft noch ohne heute anwendbare Lösungen (da schwitzen wohl ein paar Leute in Redmond)

2) So funktioniert Aurora
Damit man sich die "Mächtigkeit des Hacks" vorstellen kann, ein kleines Filmchen, welches die Übernahme eines PCs zeigt oder für Leser auch eine Text-Erklärung zum "Aurora" IE Exploit.

3) Uns sonst noch?
Ein komplizierter und über weite Strecken langweiliger Bericht mit dem Titel "Capability of the People's Republic of China to Conduct Cyber Warfare and Computer Network Exploitation" als PDF-Download auf der Behörden-Website USCC (U.S.-China Economic and Security Review Commission). Drin wird das systematische Vorgehen historischer Angriffe seit 1999 beschrieben. So beispielsweise die Tatsache, dass Angriffe so gut geplant sind, dass Dateien selektiv geklaut werden ohne deren Inhalte auf dem Server zu prüfen. Ein Hinweis darauf, dass der Angreifer nicht nur weis was er klaut aber wahrscheinlich den ungefähren Inhalt bereits kennt.

4) Hier der Java-Script Code
Der Angriff ist übrigens ein "normaler" JavaScript Buffer Overflow mit dem eine entfernte Shell geöffnet und damit Code nachgeladen wurde. Eingeschleust wurde der Code über Phishing E-Mails. Hier der Link zu einer Erklärung des "Aurora" IE Exploit und dann noch das Bild des Codes zu Dekoration.

Der Aurora JavaScript Code als Bild - Zur Dekoration

18 Jan

Lotusphere 2010 - 17.01.

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Seit 17 Jahren ist die Lotusphere für IBM Lotus Software Kunden, Partner und Experten die zentrale Veranstaltung der Branche für Collaboration-Software. Hier werden die neuesten Technologien und Entwicklungen vorgestellt und ich habe dieses Jahr die Ehre die namics auf der 18. Lotusphere in Orlando, Fl vertreten zu dürfen.

Heute ist für alle IBM Business Partner der Startschuss mit dem Business Development Day gefallen. Nach einer generellen Opening Session stand zunächst eine so genannte Jump-Start-Session bezüglich JavaScript, JSON, jQuery and AJAX in der Notes Umgebung auf dem Programm. Diese wurde von Scott Good, President von Teamwork Solutions, gehalten und war wie schon zu erwarten an alle Neueinsteiger in diese Thematik gerichtet. Aus rein technischer Sicht für mich persönlich zwar keine grosse Bereicherung, da wir die angesprochenen Technologien schon seit längerem in Kundenprojekten in diesem Kontext einsetzen, dennoch wurden manche Hintergründe schlüssig herangeführt und einige Unklarheiten aus dem Weg geräumt. Daraufhin hielten Andy Pedisich und Rob Axelrod von Technotics einen absolut hervorragenden Vortrag zum Thema SSO, HTTP Authentication, Internet Site Docs, DomCfg, SSL und iNotes Redirect - ja, es heisst nun doch wieder iNotes ;) - welcher sich wie schon vermuten lässt mit der Sicherheit und dem korrekten Konfigurieren von Lotus Domino Servern befasste. Rein informativ wie auch unterhaltsam eine absolute Glanzleistung ganz nach dem "Show'n Tell" Prinzip samt Domino Directory Password Cracker und zahlreicher Learnings für Real-Life Situationen. Nach einem stärkenden "Caribbean Menu" habe ich mich zunächst am Nachmittag an der XPages Session von Tim Clark und Matt White, beide im technischen Schulungsbereich für IBM Business Partner tätig, in welcher eine beispielhafte XPages Application von Grund auf live erstellt wurde, teilgenommen. Viel Wert wurde dabei auf Custom Controls, server-side JavaScript, nicht direkt im Designer verfügbare DOJO Objekte und dem Debugging gelegt. Etwas zu kurz sind leider die weiteren neu ab Release 8.5 verfügbaren Controls wie auch zum Beispiel der Rich-Text Editor gekommen. Als letzte Session für den heutigen Tag viel die Wahl auf den "Using R85 Policies to manage your clients" Vortrag von Darren Duke von Simplified Technology Solutions, welcher erwartungsgemäß sehr umfangreich ausfiel und bestens alle Möglichkeiten von Policies anhand Beispielen aufzeigte, darunter Registration-, Desktop-, Mail- und Security-Policies wie auch welche für Laptop User und automatisierte Archivierung. Abschließend wurde der heute Business Development Day wie immer mit der Welcome Beach Party am Walt Disney Dolphin Resort bei gut 20 Grad am Strand unter Palmen ausgiebig gefeiert.

11 Jan

Present-Future Sketching für effiziente Interface-Optimierung

Der Artikel von Jakub Linowski mit dem selben Titel hat mir geholfen einen Namen für mein in Meetings gerne eingesetztes Prinzip zu finden.

Das Setup ist recht einfach - man hat in der Regel schon alles im Sitzungszimmer: Projektor, Flipchart (Rollen bevorzugt) und natürlich Stifte. Ich bevorzuge die Stabilo Woody Serie. Natürlich sollte man auch was zu zeigen haben - und wenn es nur die bestehende Website ist (Present State).

Gerade in agilen Projekten gibt es immer sehr früh etwas zu sehen. Und hier ist die Besprechung des Prototyps im Sitzungszimmer und Skizzen der Verbesserungen direkt ins Projektorbild wesentlich effizienter - man ist nicht die Hälfte der Zeit damit beschäftigt auf jedem leeren Blatt nochmal die Grundelemente nachzuzeichnen, sondern kann sich gleich der Problemstelle widmen:present-future-sketching.jpg Nein - nicht auf die Wand malen, sondern das Flipchart ist Bild schieben!

Weitere Vorteile dabei:
  • Jeder sieht sofort um welches  Interface Element, dessen Status und genaue Position man spricht
  • Die Dokumentation des Resultat ist mit einem Foto in Sekundenschnelle gemacht (drum auch die schlechte Qualität des Beispiels - sorry)
  • Trotz Skizzieren bleibt der Hintergrund klickbar - so dass man wichtige Stati und Events (Interesting Moments) nicht vergisst

Present-Future Sketching - weil Englisch - hört sich natürlich gleich mal um Welten griffiger an; die Resultate sind aber aus meiner Erfahrung tatsächlich griffiger und man gelangt sehr effizient zu einer Lösung.

So sieht es übrigens aus, wenn man wie Dorian in Aktion ist: http://www.flickr.com/photos/l-i-n-k/3310592285/ In dem Fall war das Whitebord gleichzeitig die Projektionsfläche…

Wer genug Geld übrig hat kann sich natürlich auch ein Interactive Whiteboard kaufen (Old Skool) - oder eben Microsofts Surface (State-of-the-Art) und eine eigene Anwendung dafür programmieren. Ohne Anwendung müsste man wohl Klarsichtfolie über den Tisch ziehen, damit man die Skizze behalten kann. ;-)
10 Jan

Kartendarstellung von Netflix Vermietungen (ich bin auch ein Zeitungsartikel)

Kein Loblied über Karten-Mashups, aber ein bemerkenswerter Artikel bei der New York Times Online: A Peek Into Netflix Queues.

Ich bin kein Journalist und ich masse mir nicht an zu beurteilen, was ein guter Artikel ist. Ich bin aber Kunde von Zeitungen und habe eine Meinung dazu, wie Online richtig bespielt werden muss. Also keine krampfhaften Versuche, das Papierblatt möglichst 1:1 inkl. Displaywerbung online zu bringen (z.B. bei den kostenpflichtigen "ePapern" von Tagi oder NZZ oder Kindle-Ausgaben ohne Bilder) aber Interaktion und Dialog, welche Internet gerecht wird. Zudem finde ich Artikel die zu Denken anregend lobenswert.

Man (resp. die Leute der NYT) nehme die Rangfolgen der Top 50 über Netflix vermieteten Filme im Jahr 2009 und lege diese auf Postleitzahlkreise mit Hilfe einer interkativen Google Map. Und so sieht es aus wenn ein Film v.a. in Minneapolis und nicht in anderen Staaten gemietet wurde (es ist New in Town)...

Heatmap auf einer Karte in welcher die Vermietungsstatistik gezeigt wird - in Grossversion Minneapolis

Und hier zum "Artikel" der New York Times: A Peek Into Netflix Queues

01 Jan

Kalender ZwanzigZehn Online für 365 Tage

Dar Namics-Kalender mit 365 Wünschen/Mottos von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für jeden Tag im Jahr , ist ab sofort auf Flickr mit einem BIld pro Tag: http://www.flickr.com/photos/zwanzigzehn/ (und somit auch als RSS-Feed für iPhone und Co.). So sieht übrigens die Papier-Version davon aus:

Xmas Kalender 2010 - Namics

Die Idee für die Online-Version entsprang dem Abendessen nach Su's Vortrag "Online Netzwerken: wenn der Dialog öffentlich wird" des Verbandes Frauenunternehmen zusammen mit Nathalie und mir. Danach fingierte es als "Geheimprojekt" und selbst auf Zugfahrten wurde daran gearbeitet ;-)

Als der Kalender dann verschenkt war, kamen auch die konkreteren Anfragen für eine Online-Version, so von Pixelfreund oder von Renato Mitra...

Also hier ist er: http://www.flickr.com/photos/zwanzigzehn/ und "das erste Wort" heute hatte André Schmid mit "Anhalten und einen Blick zurückwerfen"

PS: Und bezüglich der Jahresbezeichnung hat uns MG Siegler vorgestern recht gegeben ;-)

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